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Über dieses Buch

Philipp Ehmer begründet und quantifiziert den Einfluss sektoraler Wirtschaftsstrukturen auf Leistungsbilanzen von Volkswirtschaften in der Eurozone. Er leitet den Zusammenhang zwischen den beiden Größen theoretisch her und bestätigt die Argumentation in einer empirischen Analyse. Nach seinen Ergebnissen trägt das Fehlen industrieller Kapazitäten zur Erwirtschaftung eines Leistungsbilanzdefizits bei. Volkswirtschaften in einer Währungsunion, in der solche Defizite nicht über Wechselkursabwertungen verhältnismäßig einfach abgebaut werden können, sollten ihre sektoralen Strukturen bezüglich ihrer Exportfähigkeit harmonisieren.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Schuldenkrise ist der erste wirkliche Test für die Eurozone. Nie zuvor war der gemeinsame Währungsraum derart vom Austritt eines Mitgliedstaates bedroht. Nie zuvor war auch die Divergenz zwischen den Ländern so groß, etwa bei der Frage des Wirtschaftswachstums oder der Verschuldung.
Philipp Ehmer

Chapter 2. Leistungsbilanzungleichgewichte und der Abbau von Defiziten

Zusammenfassung
Hohe Defizite in den Leistungsbilanzen einiger Euroländer haben zu einer massiven Verschlechterung der Schuldentragfähigkeit und zum Entstehen der Schuldenkrise in der Eurozone beigetragen. Eine Analyse der Ursachen von Ungleichgewichten zwischen den Euro-Mitgliedstaaten kann Aufschluss darüber geben, wie die hohen Defizite am besten zu reduzieren sind. Kern des Kapitels ist die Untersuchung vergangener Abbauprozesse von Leistungsbilanzdefiziten, sowohl vor als auch in der Schuldenkrise.
Philipp Ehmer

Chapter 3. Determinanten der Leistungsbilanz und der Einfluss sektoraler Wirtschaftsstrukturen in der Theorie

Zusammenfassung
Kapitel 3 enthält das theoretische Fundament der Arbeit. Abschnitt 3.1 führt den traditionellen Erklärungsansatz der Leistungsbilanz über die Differenz aus Ersparnissen und Investitionen ein. Die Sparquote wird als hauptsächlicher Treiber der Leistungsbilanz herausgearbeitet.
Philipp Ehmer

Chapter 4. Einfluss sektoraler Wirtschaftsstrukturen in der empirischen Analyse

Zusammenfassung
Die Darstellung in Kapitel 3.3 begründet einen besseren Leistungsbilanzsaldo bei einem überproportionalen Fokus auf die Industrie. Daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass Länder mit einem in Relation großen Tertiärsektor automatisch Leistungsbilanzdefizite aufweisen. Erstens gelten die Zusammenhänge vor allem in gemeinsamen Währungsräumen, in denen der Wechselkurs als Ausgleichsmechanismus der Leistungsbilanz entfällt.
Philipp Ehmer

Chapter 5. Betrachtung der Branchenebene

Zusammenfassung
Die empirische Analyse in Kapitel 4 trifft die vereinfachende Annahme, dass nur vom Verarbeitenden Gewerbe ein positiver Einfluss auf die Leistungsbilanz einer Volkswirtschaft ausgeht. Dies ist in erster Linie auf die Handelbarkeit der Erzeugnisse dieses Sektors zurückzuführen. In anderen Beiträgen nehmen Autoren ebenfalls an, dass nur das Verarbeitende Gewerbe handelbare Güter herstellt und damit positiv auf die Leistungsbilanz wirkt (vgl. z.B. EZB 2012, S. 13, Kang/Shambaugh 2014, S. 11).
Philipp Ehmer

Chapter 6. Schlussbemerkungen

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel fasst im anschließenden Abschnitt zunächst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. Kapitel 6.2 zieht auf der Basis dieser Ergebnisse einige Schlussfolgerungen. Es thematisiert zum einen die Konvergenz in den sektoralen Wirtschaftsstrukturen zwischen den Euro-Mitgliedsländern sowie politische Bestrebungen zur Reindustrialisierung.
Philipp Ehmer

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