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Über dieses Buch

Das Buch ist als eine Einführung in das Themengebiet der Wissens- und Innovationsgeographie konzipiert. Entsprechend erfahren grundlegende Konzepte (Was ist Wissen? Welche Arten des räumlichen Wissenstransfers gibt es?) die größte Aufmerksamkeit. Nichtsdestotrotz enthält das Buch zahlreiche praktische Beispiele, die das Verständnis der in weiten Teilen theoretischen Inhalte erleichtern sollen. Auch werden aktuelle politische Programme, die Aspekte der Wissens- und Innovationsgeographie berühren, vorgestellt. Sie verdeutlichen nicht nur die Relevanz des Themengebietes, sondern auch, dass zahlreiche theoretische Ideen und Konzepte bereits Einzug in die wirtschaftspolitische Praxis und damit auch in die Wirtschaftsförderung gefunden haben. Das Buch ist eine Einführung in ausgewählte Aspekte, die aktuell in der Wissens- und Innovationsgeographie die meiste Aufmerksamkeit erfahren und gleichzeitig für Wirtschaftsförderer besonders relevant sind.Den Abschluss eines jeden Bausteins des Moduls bilden Kontrollfragen, die den Leser beim Erarbeiten des Lernstoffes unterstützen und den Lernerfolg zu überprüfen helfen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Im Einführungskapitel wird deutlich gemacht, dass gerade für entwickelte Länder Wissen und Innovationen der Schlüssel zu ökonomischem Wohlstand sind. Allerdings zeigt das Kapitel auch, dass Wissen und Innovationsaktivitäten räumlich sehr ungleich verteilt sind. Daraus leiten sich die zentralen Fragestellungen des Buches ab: Woher kommt die räumliche Ungleichverteilung der Innovationsaktivitäten bzw. warum werden an einigen Orten Innovationen häufiger erzeugt als an anderen Orten? Wie kann die Wirtschaftspolitik / Wirtschaftsförderung auf die räumliche Verteilung der Innovationserzeugung Einfluss nehmen?
Tom Brökel

2. Wissen und Innovationen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Grundbegriffe Wissen und Innovationen definiert. Besonders wird dabei auf verschiedene Arten des Wissens eingegangen. Weiterhin wird aufgezeigt, dass Wissen und insbesondere interorganisationaler Wissenstransfer die Grundvoraussetzungen für Innovationen sind.
Tom Brökel

3. Wissenstransfer im Raum

Zusammenfassung
Möglichkeiten, wie Wissen zwischen Organisationen und damit zwischen Orten transferiert werden kann, werden in diesem Kapitel ausführlich diskutiert. Es werden dabei die wichtigsten Arten der Wissenstransfermöglichkeiten vorgestellt und erörtert, inwieweit diese durch räumliche Entfernung zwischen den beteiligten Organisationen beeinflusst werden. Weiterhin führt das Kapitel in das Thema der interorganisationalen Wissensnetzwerke ein.
Tom Brökel

4. Wissens-Spillover und Wissensexternalitäten

Zusammenfassung
Das Kap. 4 wendet sich der Frage zu, welche Vorteile Organisationen davon haben, in räumlicher Nähe zu anderen Organisationen lokalisiert zu sein. In diesem Zusammenhang wird diskutiert, ob es sich bei Wissen um ein sogenanntes lokales öffentliches Gut handelt und damit die Ursache für räumliche Externalitäten ist.
Tom Brökel

5. Arten der Nähe

Zusammenfassung
Die Diskussion um die Relevanz der räumlichen Entfernung für Wissenstransfers wird in diesem Kapitel erweitert. Es werden vier weitere Arten der Nähe zwischen Organisationen präsentiert, die ebenfalls die Wahrscheinlichkeit und die Effizienz des interorganisationalen Wissenstransfers beeinflussen. Eine besondere Beachtung findet dabei die kognitive Nähe, die unter den anderen Arten der Nähe (organisatorische, institutionelle, soziale, geographische) eine Sonderrolle einnimmt.
Tom Brökel

6. Politische Unterstützung der Innovationsgenerierung

Zusammenfassung
Im Kap. 6 werden zwei Möglichkeiten vorgestellt, wie die Wirtschaftspolitik Innovationsgenerierung unterstützt. Dazu gehören das Patentrecht, das ein Problem bei der Aneignung der ökonomischen Rendite von Innovationen löst, und die öffentlich finanzierten Forschungs- und Entwicklungskapazitäten (Hochschulen, Forschungsinstitute). In Bezug auf Letztere erfolgt ein Überblick über die öffentliche Forschungslandschaft Deutschlands mit besonderer Berücksichtigung der Hochschulen, der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Projektförderung des BMBF.
Tom Brökel

7. Politische Unterstützung für Kooperationen und Netzwerke

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden aufbauend auf der Diskussion im vorangegangenem Kapitel zwei politische Programme präsentiert, die neben einer Unterstützung privater Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) auch eine Stimulierung des interorganisationalen Wissenstransfers durch die öffentliche Hand beinhalten. Das betrifft zum einen die Verbundprojektförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und zum anderen die Forschungsrahmenprogramme der Europäischen Union (EU).
Tom Brökel

8. Evolutorische Wirtschaftsgeographie und Innovationsgeographie

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel werden die Grundzüge der Evolutorischen Wirtschaftsgeographie vorgestellt, da hier, im Gegensatz zu anderen Theorien, Innovationen und Wissenstransfer als zentrale Faktoren des wirtschaftlichen Wandels angesehen werden. Zwei Aspekten wird in diesem Kapitel besondere Beachtung geschenkt: pfadabhängigen ökonomischen Entwicklungen sowie dem Prozess des regional branching. Letzterer bietet eine Erklärung für Unterschiede in der Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Innovationen in Regionen sowie der Richtung der damit verbundenen technologischen Diversifikation. Darauf aufbauend werden politische Implikationen dieser Erkenntnisse diskutiert, was insbesondere die smart-specialization-Strategie der EU betrifft.
Tom Brökel

9. Gesamtresümee und Abschlusskontrolle

Zusammenfassung
Es war das Ziel des vorliegenden Buches, in ausgewählte aktuelle Aspekte der Wissens- und Innovationsgeographie einzuführen und die mit diesen Aspekten verbundenen wissenschaftlichen Debatten kurz widerzugeben. So wurden die Begriffe des Wissens und der Innovationen definiert sowie zueinander in Beziehung gesetzt. Es wurde deutlich gemacht, dass Innovationen so gut wie immer mit neu erschaffenem Wissen verbunden sind und dass für Letzteres interorganisationaler Wissenstransfer häufig eine Grundvoraussetzung ist. Damit wird die zentrale Bedeutung des interorganisationalen Wissenstransfers in der Wissens- und Innovationsgeographie unterstrichen.
Tom Brökel
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