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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einige ausgewählte Anwendungsperspektiven von Hypertext-Systemen im Bereich wissensbasierter Systeme — anstelle einer Einführung

Zusammenfassung
“Hypertextsysteme repräsentieren den Beginn der Entwicklung einer neuen Generation von Informations- und Publikationssystemen...” Wir betrachten “... das Hypertext-Konzept als den Kristallisationskern für die Entwicklung einer neuen Generation von Informationssystemen..., die sich insbesondere an den Informations- und Unterstützungsbedürfnissen des Benutzers ausrichten kann.” So euphorisch urteilt der Vice Chair (for Europe) der ACM-Gruppe Hypertext-Systeme, Norbert Streitz (Streitz 1990, S. 10).
Jörg Biethahn, Dirk Fischer

Integration von Hypermedia und Wissensbasierten Systemen — Ein Überblick

Zusammenfassung
Während Wissensbasierte Systeme in Theorie und Praxis seit geraumer Zeit in der Diskussion sind, erlebt die Auseinandersetzung mit Hypertext bzw. Hypermedia erst in jüngerer Zeit geradezu einen Boom. So sind die Grundlagen Wissensbasierter Systeme und von Expertensystemen zwar weiterhin in der Entwicklung, jedoch in ihren Grundzügen erforscht, und es existieren bereits zahlreiche praktische Anwendungen und Prototypen (vgl. stellvertretend Mertens/Borkowski/Geis 1990 für betriebliche Anwendungen). Die zur Verfügung stehenden Techniken zur Entwicklung Wissensbasierter Systeme sind, z.B. an Universitäten, bereits Teil der (Wirtschafts-) Informatikausbildung.
Ronald Bogaschewsky

Kombination von Hypermedia und wissensbasierten Elementen in einem Elektronischen Produktkatalog der Büromaschinenindustrie

Zusammenfassung
In Kooperation zwischen dem Bayerischen Forschungszentrum für Wissensbasierte Systeme (FORWISS) und Olivetti / TA TRIUMPH-ADLER wird ein umfassendes System zur Angebotsunterstützung entwickelt (vgl. Abb. 1)1. Es soll Module zur Anforderungsanalyse, Konfigurationsprüfung, Finanzierungs- und Subventionsberatung sowie als zentralen Baustein einen Elektronischen Produktkatalog (EPK) umfassen. Der EPK deckt die Bereiche Präsentation, Selektion, Kalkulation und Angebotsbearbeitung weitestgehend ab. Grundelemente der Konfiguration sind ebenfalls enthalten.
D. Lödel, I. Büttel-Dietsch, J.-St. Breuker, M. Ponader, P. Mertens, S. Thesmann

PROoVER — Ein wissensbasiertes Konfigurationssystem

Zusammenfassung
Die Konfigurierung von DV-Systemen erfordert bei Systemplanern und Vertriebsbeauftragten umfangreiches aktuelles Detailwissen über das Produktspektrum und gründliches Vorgehen bei der Planung, um sicherzustellen, daß die geplante Konfiguration konsistent, vollständig und fehlerfrei ist.
Hartmut Fischer

HyperCAKE: Ein Wissensakquisitionssystem für hypermediabasierte Expertensysteme

Zusammenfassung
In diesem Papier beschreiben wir die Architektur eines Wissensakquisitionstools zur Erstellung von hypermediabasierten Expertensystemen. Ausgangspunkt bei der Entwicklung waren die im folgenden aufgezählten Annahmen über die kommende Softwaregeneration.
Frank Maurer

Einsatz von Hypermedia im Bereich der modellbasierten Wissensakquisition

Zusammenfassung
Im Rahmen der Entwicklung von Wissensbasierten Systemen stellt die Phase der Wissensakquisition nach wie vor den Flaschenhals dar. In den letzten Jahren wurden verschiedene Methoden und Tools entwickelt, um diese Phase besonders zu unterstützen. Ein interessanter Ansatz ist hierbei die modellbasierte Wissensakquisition, deren Idee es ist, zunächst eine abstrakte Beschreibung der Expertise zu entwickeln, ähnlich wie im Bereich des Software Engineerings zunächst eine Spezifikation erstellt wird.
Susanne Neubert

What Local Contexts Can Do for Open Hypermedia Systems

Abstract
“Karen Smith, the manager-in-charge of the travel agency “TravelAround” is sitting in her office. In front of her a multimedia terminal is located with a screen as large as an old-fashioned desk. A customer enters the shop and wants to make a reservation. He still does not know where to go; he has in mind a coastal region with beaches but with a moderate climate; as he wants to travel by plane, an airport should be nearby. Karen utters a brief request to her terminal for a query window and creates a query. The query module enables her not only to search for keywords, strings, or attributes but also to make use of the structural organization of the contents of the world-wide hypermedia database her agency is based on.
Martin Hofmann, Hauke Peyn

Tutorielle Nutzung von Expertensystemen zur Qualifikation von Mitarbeitern

Zusammenfassung
Im Rahmen des Einsatzes von Expertensystemen ergeben sich unter anderem Probleme bei der Wartung der Wissensbasis, die für die Güte der Lösungen entscheidend ist sowie bei der Akzeptanz durch Anwender. Die Ursachen der Probleme unterscheiden sich nach der Einsatzart der Expertensysteme. Zu differenzieren sind hier (Östberg 1988)
  • anwenderunterstützter Betrieb: Die vom Expertensystem benötigten Daten werden von einem Anwender in einem Dialog eingegeben, vom Expertensystem ausgewertet und die Ergebnisse dem Anwender mitgeteilt. Dies ist die bisher geläufigste Betriebsart und führt zu einer Reihe von Problemen (Herrmann/Busch/Geenen 1991a):
  • kompetente Anwender fühlen sich unterfordert: Die Anwender haben in vielen Fällen selbst ein gewisses Kompetenzniveau (z.B. Diagnosetechniker), das sie in dieser Betriebsart nicht mehr nutzbringend einsetzen können. Dann sind sie für die Bedienung des Expertensystems jedoch überqualifiziert. Das kann zu einem Gefühl der Unterforderung und damit zur Unzufriedenheit mit der Arbeit führen.
  • Aus ökonomischer Perspektive wird meist folgende Konsequenz gesehen: Wenn das Wissen nicht mehr benötigt wird, sollte es auch nicht mehr bezahlt werden. Die Betroffenen werden also überflüssig oder an anderer Stelle eingesetzt. Damit geht dem Unternehmen allerdings auch ihr Wissen verloren.
  • Diese befürchteten Konsequenzen führen bei Anwendern schon im Vorfeld des Einsatzes zu großen Akzeptanzproblemen.
  • schleichender Wissensverlust der Anwender: Kompetente Anwender gewinnen kein neues Wissen hinzu, wenn sie nur das Expertensystem bedienen. Ihr Wissen veraltet und das Kompetenzniveau sinkt.
  • keine Qualifikation unerfahrener Anwender: Sind die Anwender Laien, führt die Bedienung des Expertensystems nicht zu einer Erweiterung des Wissens. Damit können solche Anwender auch nicht mehr den zulässigen Einsatzbereich des Expertensystems abschätzen und fehlerhafte Lösungen nicht erkennen. Außerdem wird der Aufwand für das Wartungsteam der Wissensbasis größer, da von den Anwendern bei beobachtetem Fehlverhalten keine Hinweise auf vermutete Fehlerursachen kommen können.
  • vollautomatischer Betrieb zur Überwachung von Prozessen (z.B. Produktionsprozesse oder Patientenüberwachung): In dieser Betriebsart wird die Datenerfassung vollautomatisch und rechnergestützt durchgeführt. Die erfaßten Daten werden vom Expertensystem ausgewertet und bei diagnostizierten Fehlern Gegenmaßnahmen eingeleitet.
Martin Tins, Karsten Poeck

Einsatz von Hypertext/Hypermedia zur Verbesserung der Erklärungsfähigkeit Wissensbasierter Systeme

Zusammenfassung
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich damit, die Erklärungsfähigkeit von Wissensba­sierten Systemen (WBS) durch Integration mit Hypertext/Hypermedia zu verbessern.
Uwe Hoppe

Extension of Standard Software Systems by the Case-Based Reasoning Approach to a Hybrid Architecture for Intelligent DSS

Abstract
Present we may observe a major shift in the world of computing. From the perspectives of software architectures we rely more and more on client-server solutions, i.e. decentralized computing. From the perspective of software development we rely more and more on ready-made software-components which have to be integrated to a somehow sophisticated problem solution. In the special area of intelligent decision support systems1 we have to integrate such software components as model base, knowlege-base, data base, case-base, user interface. To do so, we are forced to use systematically engineering principles like CASE and object-oriented software design (ISS 1991, S.1). The aim is to design and implement DSS more riskless and efficiently than without standards, i.e. reducing the development costs.
Michael Jeske, Michael Müller-Wünsch, Ansgar Woltering

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