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Über dieses Buch

Wissenschaftlern wird immer wieder vorgeworfen, sie kommunizierten überwiegend untereinander, nicht aber mit Außenstehenden und Betroffenen – gefangen im Elfenbeinturm mit Spezialsprachen, methodischer Spezialisierung in großer Abgeschlossenheit. Einerseits fordern auch Wissenschaftler Verhaltensänderungen der Bevölkerung, gerade in Bezug auf den Klimawandel, andererseits überlassen sie die Kommunikation der Erfordernisse den Massenmedien, denen es schwer fällt, die Kriterien „Nachrichtenwert“ und „Unterhaltungsbedürfnis“ mit wissenschaftlichen Fragestellungen zu vereinbaren. Wo ist der Ausweg? Wer muss die Kommunikation – gerade auch vor dem Hintergrund der digitalen Möglichkeiten mit völlig veränderten Kommunikationsmustern – mit welchen Angeboten und Formaten auf welchen Endgeräten gestalten? Das Buch gibt Antworten und beschreibt Möglichkeiten im Wandel der Wissenschaftskommunikation vom Informieren zum interaktiven Dialog am Beispiel der Klimafolgenforschung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Teil I

Frontmatter

Gefangen im Elfenbeinturm. Wissenschaft braucht Medien, aber welche?

Wissenschaftskommunikation 21.0 am Beispiel der Klimaforschung
Zusammenfassung
Die Wissenschaft ist eines der Teilsysteme, in die sich unsere Gesellschaft ausdiff erenziert hat, und die Grenzen sind nur schwer zu überschreiten. Der Wissenschaft wird vorgeworfen, sie genüge sich zu sehr selbst und vernachlässige ihre gesellschaft liche Verantwortung, Forschungsprozesse und Ergebnisse breit und verständlich zu kommunizieren.
Klaus-Dieter Müller

Teil II

Frontmatter

Klimawandel kommunizieren: die richtigen Framings, Formate und Zielgruppen

Zusammenfassung
Julie Doyle (2011: 2) stellt fest, dass sich der Klimawandel in den letzten Jahren zu einem umfassenderen, nicht allein naturwissenschaft lichen, sondern auch sozialen, kulturellen, ökonomischen und wirtschaft lichen Sujet entwickelt habe. Medien sind maßgeblich an diesem Transfer beteiligt, denn sie tragen den Klimawandel über eine kleine Experten-Community und die Naturwissenschaft hinaus in große Teile der Öff entlichkeit.
Florian Krauß
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