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Über dieses Buch

Wissenschaftliches Schreiben ist unentbehrliches Handwerkszeug für die akademische Praxis. Dennoch wird es an Universitäten und Hochschulen nicht ausreichend vermittelt. Dieses Lehrbuch ist praxisorientierter als andere Publikationen und enthält neben Beispieltexten und Formulierungshilfen auch Checklisten und Übungsaufgaben zu jedem Schritt. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Technik des Schreibens, es ist als Übungsbuch angelegt, es hilft typische Fehler zu vermeiden und dokumentiert den Lernfortschritt. Links und Erläuterungen zu den wichtigsten Bibliothekskatalogen, Aufsatzdatenbanken und E-Journals erleichtern die eigene Recherche.
Dabei geht das Lehrbuch über ein Anleitung für das Verfassen einer akademischen Abschlussarbeit hinaus und vermittelt grundlegende Fertigkeiten wissenschaftlichen Arbeitens, die auch in der beruflichen Praxis benötigt werden. Im Zentrum eines Hochschulstudiums steht nicht das Auswendiglernen von Fachwissen, sondern die kritische Auseinandersetzung bei der Anwendung dieses Wissens.

Für die zweite Auflage wurde das Buch komplett überarbeitet und um einige aktuelle Themenkomplexe erweitert, zum Beispiel zur Plagiatsproblematik oder zur Auswahl von Suchbegriffen bei der Recherche.
Mit folgenden Inhalten beschäftigt sich der Autor dieses Lehrbuches zum wissenschaftlichen Arbeiten insbesondere:
Wissenschaftstheoretische Grundlagen
Arbeit mit wissenschaftlichen Büchern und Quellen
Literaturrecherche und -bewertung
Zitierregeln und Plagiatsbestimmungen
Gedankenführung und Argumentation
Textgestaltung, Schreibstil und -techniken

Mit seinen vielen Praxisbeispielen hilft das Übungsbuch dabei, typische Fehler zu vermeiden. Es richtet sich besonders an
Studienanfänger
Studenten, die vor ihrer Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit stehen
Doktoranden
Personen, die eine akademische Karriere anstreben

Das Lehrbuch ist sinnvoll für alle Studiengänge, richtet sich jedoch besonders an die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Jedes Hochschulstudium basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und soll dem Studierenden neben den fachlichen Inhalten auch die wissenschaftliche Methodik und Arbeitsweise vermitteln. Universitäten und Fachhochschulen unterscheiden sich dabei nur in der Schwerpunktsetzung, jedoch nicht in der grundsätzlichen wissenschaftsbasierten Ausrichtung. Insofern muss jeder Studierende in seinem Studium mehrfach unter Beweis stellen, dass er/sie in der Lage ist, wissenschaftliche oder berufspraktische Fragen mithilfe von wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen und dabei neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Marcus Oehlrich

Kapitel 2. Zielsetzung, Hypothese und konzeptionelle Vorarbeiten

Das wissenschaftliche Schreiben beginnt mit der Aufstellung einer Hypothese, d. h. einer überprüfbaren Behauptung. Alle Typen wissenschaftlicher Arbeiten – mit Ausnahme der Klausur und des Protokolls – unterscheiden sich somit grundlegend von dem etwa in der sekundären Bildung oft eingesetzten Essay, in dem ein zumeist breit definiertes Thema (z. B. „Geschichte des Europäischen Währungssystems“) ergebnisoffen dargestellt wird. Die Forderung nach einer überprüfbaren Hypothese stellt eine der wesentlichen Grundlagen der Wissenschaftstheorie dar, ohne deren Befolgung der rasante Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht möglich gewesen wäre.
Marcus Oehlrich

Kapitel 3. Arbeit mit Literatur und Quellen

Die Recherche nach Literatur und Quellen unterteilt sich in drei Schritte: Zunächst sind aus dem Titel bzw. Thema der Arbeit die relevanten Suchbegriffe abzuleiten. Dann sind diese Suchbegriffe im Internet, aber vor allem in Bibliothekskatalogen und Aufsatzdatenbanken anzuwenden.
Marcus Oehlrich

Kapitel 4. Gedankenführung und Argumentation

Ziel der Gliederung ist es, den Gedankengang der wissenschaftlichen Arbeit sowie die Abfolge der Argumentationsblöcke deutlich zu machen. Die Gliederung stellt somit die Ordnung der Arbeit dar und ist Zeichen und Ergebnis eines „roten Fadens“. Eine zielgerichtete, sinnvolle Gliederung ist Grundvoraussetzung jeder wissenschaftlichen Arbeit. Vor dem ersten Schreiben sollte daher ein grober Gliederungsentwurf festgehalten werden. Am einfachsten geschieht dies direkt in der Textverarbeitung, sodass Änderungen von Formulierungen oder Verschiebungen von Gliederungspunkten sofort vorgenommen werden können.
Marcus Oehlrich

Kapitel 5. Schreibstil und Textgestaltung

Die Wissenschaftssprache zeichnet sich insbesondere durch die folgenden Besonderheiten aus:
  • schlüssige Argumentationsketten und begriffliche Genauigkeit,
  • überdurchschnittliche Satzlänge und Komplexität des Satzbaus.
Marcus Oehlrich

Kapitel 6. Zusammenfassung

Auch wenn es schwierig ist, die zahlreichen Hinweise des vorliegenden Buches zusammenzufassen, so können doch einige Grundprinzipien festgestellt werden, deren Beachtung die Qualität der wissenschaftlichen Arbeit steigern. Diese werden im Folgenden stichpunktartig zusammengestellt. Für weitere Details sei auf die entsprechenden Abschnitte verwiesen.
Marcus Oehlrich

Backmatter

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