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Über dieses Buch

Helge Döring untersucht wie Familienunternehmen unterschiedlicher Größen durch die Ausgestaltung von IT-basierten und nicht IT-basierten Werkzeugen ihr bestehendes Wissen unter allen Mitarbeitern verteilen, neues Wissen aus der Umwelt aufnehmen und Wissensabflüsse z.B. durch Pensionierungen kompensieren können. Es wird aufgezeigt, dass die größte praktische Herausforderung für Familienunternehmen darin besteht, die bestehende Wissensbasis zu schützen und das in den Mitarbeitern individuell vorhandene erfolgsrelevante Wissen in ein organisationales Wissen umzuwandeln.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Das geflügelte Wort ,,Wissen ist Macht", das auf englischen philosophen Sir Francis Bacon (1561-1626) zurückgeht, betont die gewaltige Bedeutung des Faktors Wissen für menschliche Entscheidungen. Dieser Aussage wird gegenwärtig mehr Bedeutung zugesprochen denn je zuvor, denn Macht besitzt derjenige, der zur richtigen Zeit über die richtigen Informationen verfügt, sie zu Wissen transformiert und dieses dann richtig einsetzt(vgl.Hasler Roumois 2010, S. 36 ff.).
Helge Döring

2. Begriffliche Grundlagen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird der Begriff Familienunternehmen eingegrenzt sowie der Stand der betriebswirtschaftlichen Forschung zu FU wiedergegeben. Da es sich bei FU umein relativ junges Forschungsgebiet handlet, müssen zunächst die Besonderheiten von FU anhand aktueller Modelle und Konzepte verdeutlicht werden.
Helge Döring

3. Relevante wirtschaftswissenschaftliche Theorien

Zusammenfassung
Im Zentrum der theoretischen Analyse dieser Arbeit steht die Frange, welche Faktoren FU in die Lage versetzen, ihr Wissen optimal zu allozieren, zu teilein, zu erweittern und nutzbar zu machen, um es schließlich in Innovationskompetenz umzuwandeln und einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Hierzu wird die Weiterentwicklung des ressourcenorientierten Strategieansatzes (engl.: Resource-based View), der wissensbasierte Ansatz(engl.: Konwledge-based View) sowie die Human-Resource-Theorie und der Dynamic Capabilities Ansatz theoretischer Bezugsrahmen herangezogen.
Helge Döring

4. Wissensmanagement – ein allgemeiner Überblick

Zusammenfassung
,,Man kann Wissen nicht managen, so wie man patriotismus, Liebe oder seine Kinder nicht managen kann. Aber man kann ein umfeld scaffen, in dem Wissen gedeint" (Laurence Prusak in Merk 1999).
Helge Döring

5. WM-Barrieren, Treiber (Enabler) und Werkzeuge

Zusammenfassung
Barrieren im Allgemeinen werden definiert als ,,Momente des Lebensraums, die den Intentionen des Individuums hindernd im Wege stehen“ (Meyers Enzyklopädisches Lexikon 1971, S. 528). Beim WM stören die Hindernisse einen effektiven Wissensaustausch und müssen behoben werden. In vielen Fällen behindert das Verhalten der Führungspersonen das WM (vgl. Schick 2010, S. 126). Ungeachtet der Vorteile, die WM in einer Organisation mit sich bringt, ist in Wissenschaft und Praxis unbestritten, dass eine große Zahl unterschiedlicher Faktoren die Implementierung und Umsetzung von WM-Standards und -aktivitäten erschwert oder unmöglich macht (vgl. Lin et al. 2008, S. 331; Riege 2005).
Helge Döring

6. Fallstudienanalyse

Zusammenfassung
Die im Folgenden vorzustellende empirische Studie verfolgt das Ziel, explorativ neue Erkenntnisse bezüglich des WM in FU zu gewinnen. Weiterhin sollen Handlungsempfehlungen zur erfolgreichen Beseitigung der Barrieren und einer Implementierung von WM-Systemen gegeben werden. Diese Vorgehensweise erfüllt die Anforderungen an die theoriegeleitete Fallstudienmethodik nach Yin (2003). So wird festgestellt, welche Barrieren in den betrachteten Unternehmen auftreten und wie diese wirken. Darüber hinaus sollen Hinweise darauf gesammelt werden, warum sie vorliegen und mit welchen Maßnahmen sie beseitigt werden können, bzw. welche Treiber (Enabler) ihr Auftreten möglicherweise unterbinden oder abschwächen. Zudem soll der aktuelle Stand der WM-Bemühungen im Unternehmen von außen betrachtet werden. Es handelt sich um ein aktuelles Phänomen ,,in seinem realen Kontext [...], bei welchem die Grenzen zwischen Phänomen und Kontext nicht klar abgrenzbar sind, und der Forscher keinen Einfluss auf den Untersuchungsgegenstand hat“ (Kusterer 2008, S. 75).
Helge Döring

7. Fazit

Zusammenfassung
Die wissensbasierte Unternehmenssicht (,,knowledge-based theory of the firm“) sieht das Wissen als die strategisch signifikanteste Ressource im Unternehmen an, weil diese schwer zu imitieren, heterogen und sozial komplex ist. Sie erhält den Wettbewerbsvorteil des jeweiligen Unternehmens in der langen wie der kurzen First (vgl. Nonaka/Takeuchi 1995; Bierly/Chakrabarti 1996; Spender 1996b; Teece 1998). Es muss also analysiert werden, wie ein FU das relevante Wissen schafft, erwirbt, anwendet, schützt und transferiert (vgl. Cabrerea-Suárez et al. 2001, S. 39). Besonders schwierigist das, wenn es sich dabei um implizites Wissen handelt, welches nur schwer ausagedrückt und formalisiert werden kann (vgl. Teece 1998).
Helge Döring

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