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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführende Zusammenfassung

Zusammenfassung
Mit der Globalisierung wird vielen Unternehmen klar, dass die führenden Industrienationen nur dann nachhaltig wettbewerbsfähig sein können, wenn sie den Produktionsfaktor Wissen besser nutzen. Es vollzieht sich ein struktureller Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Geschäftsfeldern. Unternehmen verkaufen zunehmend Wissen oder intelligente Produkte. Schnellere Veränderungen von Märkten und höhere Innovationsgeschwindigkeit (resultierend in Preisverfall, kürzeren Produktlebenszyklen, Individualisierung von Kundenbedürfnissen, Entstehen neuer Geschäftsfelder etc.) fordern von Unternehmen, schneller besser zu werden. Hierzu müssen alle Wissensressourcen im Unternehmen mobilisiert werden. Downsizing und Reengineering haben jedoch in vielen Unternehmen zu einem Wissensverlust geführt. Traditionelle Rationalisierungs- und Differenzierungspotenziale sind weitgehend ausgereizt. Der Produktionsfaktor Wissen birgt jedoch noch ungeahnte Rationalisierungspotenziale (z. B. durch Transfer von Best Practices) und Differenzierungspotenziale (z. B. durch Wissenskombination). Die Entwicklungen der Informationstechnologie der letzten Jahre bieten die Möglichkeit, große Mengen von Informationen zu geringen Kosten zu speichern und Personen miteinander interaktiv auch über große Distanzen arbeiten und Wissen austauschen zu lassen.
Klaus North

1. Auf dem Weg zur Wissensgesellschaft

Zusammenfassung
Die Bedeutung der Ressource Wissen in Organisationen wird zunehmend erkannt. Dies gilt sowohl auf Unternehmensebene als auch auf der Ebene von Volkswirtschaften.1 Die gesellschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Generierung und effektiven Nutzung von Wissen werden in der nahen Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften bestimmen.
Klaus North

2. Wissen in Organisationen

Zusammenfassung
Ziel wissensorientierter Unternehmensführung ist es, aus Informationen Wissen zu generieren und dieses Wissen in nachhaltige Wettbewerbsvorteile umzusetzen, die als Geschäftserfolge messbar werden. Die Bayer AG hat den Bezug von Wissen und Geschäft wie folgt formuliert:
„Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.“
Klaus North

3. Organisieren rund ums Wissen

Zusammenfassung
Unternehmen, die im Wissenswettbewerb erfolgreich sein wollen, müssen zwei Balanceakte virtuos beherrschen: Sie müssen Stabilität und Erneuerung sowie Kooperation und Konkurrenz beherrschen lernen. Ein Zuviel an Stabilität kann Erneuerung hemmen. Ein Zuviel an Erneuerung kann bedeuten, dass kein geregelter Geschäftsablauf mehr möglich ist. Wir sehen dies in Unternehmen, die mit „dem Fluch zu hoher Wachstumsraten“ zu kämpfen haben. Ähnliches gilt für das Ausbalancieren von Kooperation und Konkurrenz in und zwischen Unternehmen. Ein Zuviel an Konkurrenz, z. B. bei der Auswahl von Zulieferunternehmen, kann zwar kurzfristig hohe Renditen bringen, mittelfristig aber zu extremen Preiskämpfen, Qualitätsproblemen und dem Abschneiden von Wissensquellen führen. Eine überzogene interne Konkurrenz im Unternehmen verhindert den Austausch von Best Practices und führt dazu, dass Wissen unter Verschluss gehalten wird. Ein Zuviel an Kooperation macht den Konkurrenten wettbewerbswirksames Wissen zugänglich oder es verhindert kostengünstige Lösungen, da nach Gemeinsamkeiten und Zusammenarbeit um jeden Preis gesucht wird.1 Stabilität und Erneuerung, Kooperation und Konkurrenz sind die Leitmotive wissensorientierter Unternehmensführung, wie wir im Folgenden sehen werden.
Klaus North

4. Wissen ist menschlich

Zusammenfassung
Wie wir bei der Diskussion des Wissensbegriffs in Kapitel 2 gesehen haben, gibt es kein Wissen losgelöst von Personen. Wissensorientierte Unternehmensführung bedeutet daher zu allererst, sich über den Umgang mit Wissensträgern Gedanken zu machen: Wissenspotenziale der Mitarbeiter optimal nutzen, entwickeln und erhalten sowie Zugang zu geeigneten Wissensträgern zu ermöglichen.
Klaus North

5. Wissen aufbauen und teilen

Zusammenfassung
Nachdem wir gesehen haben, wie Wissen wettbewerbswirksam werden kann, stellt sich die Frage, wie Unternehmen ihre organisationale Wissensbasis gezielt verändern können, um damit die Erreichung der Unternehmensziele zu unterstützen. Wissensorientierte Unternehmensführung beinhaltet daher das Gestalten, Lenken und Entwickeln der organisationalen Wissensbasis zur Erreichung der Unternehmensziele. Diese Aufgabe bzw. dieser Prozess wird auch als Wissensmanagement bezeichnet. Wir verstehen Management als das Gestalten, Lenken und Entwickeln von zweckorientierten sozialen Systemen.1
Klaus North

6. Wissen messen und absichern

Zusammenfassung
Nachdem wir im vorangegangenen Kapitel aufgezeigt haben, wie Unternehmen Wissen aufbauen und teilen können, wollen wir uns in diesem Kapitel der Frage zuwenden, wie wir Ergebnisse wissensorientierter Unternehmensführung messen und die Wissensbasis absichern können.1
Klaus North

7. Wissensmanagement implementieren

Zusammenfassung
„Sprechen wir von Wissen, sollten wir auch von Handeln reden. Sprechen wir von Wissensmanagement in Unternehmen, sollten wir auch darauf schauen, wie das organisatorische Wissenspotenzial tagtäglich in erfolgreiche Praktiken umgesetzt wird. Praktiken, die Marktanteile erhöhen, Wettbewerbsvorteile festigen, Kunden, Lieferanten, Eigentümer und all die anderen Stakeholder zufrieden stellen oder gar begeistern.“
Klaus North

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