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Stefan Doetsch untersucht, wie Muttergesellschaften multinationaler Unternehmen die Nutzenpotentiale erschließen können, die sich aus dem Wissen ergeben, welches Expatriates während ihres Auslandseinsatzes erworben haben. Der Autor identifiziert unternehmensinterne Strukturen und Prozesse, die nötig sind, um den umfassenden und systematischen Transfer des Wissens ins Stammhaus im Zuge der Reintegration zu gewährleisten. Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung dokumentieren den aktuellen Status quo und bilden die Grundlage für die Formulierung von Handlungsempfehlungen zur verbesserten Umsetzung von Transfermaßnahmen.
Der gezielte Umgang mit der Ressource Wissen gehört zu den Kernaufgaben eines jeden Unternehmens. Gerade für weltweit tätige Unternehmen stellt das Management von Wissen allerdings eine gewaltige Herausforderung dar; schließlich entwickeln diese ein enormes Repertoire an Wissen, welches im Hinblick auf eine bestmögliche Nutzung desselben innerhalb der Unternehmensgrenzen systematisch verteilt werden muss.
Um sich dem konkreten Untersuchungskern, dem Repatriate-Wissenstransfer, zu nähern, bedarf es zunächst der Aufarbeitung relevanter theoretischer Grundlagen. Diese dienen dabei nicht nur als eine allgemeine Hinführung zum Themengebiet, sondern liefern zudem elementare „Bausteine“ für die Entwicklung des in Kapitel 3 beschriebenen Modells zum Wissenstransfer von Repatriates. Darüber hinaus ist die vorgenommene Erörterung und Spezifizierung grundlegender Begrifflichkeiten und Konzepte notwendig, um ein einheitliches – für die vorliegende Arbeit gültiges – Verständnis maßgeblicher Sachverhalte zu schaffen.
Auf Basis der aufgearbeiteten allgemeinen Erkenntnisse zum (intra-)organisationalen Wissenstransfer nehmen die folgenden Ausführungen nun konkret Bezug auf den Wissenstransfer im internationalen Kontext bzw. im Speziellen auf jenen Transfer, den in die Heimatorganisation zurückgekehrte Expatriates im Zuge der Reintegration leisten können. Nach einer Einbettung dieses spezifischen Transfers in den zugrundeliegende allgemeinen Kontext werden die verschiedenen Elemente des Repatriate-Wissenstransfers erläutert, wobei zunächst eine Spezifizierung der Akteure und der besonderen organisationalen Rahmenbedingung erfolgt, bevor das Augenmerk auf einer ausführlichen Darlegung des „Transferobjektes“, d. h. dem potentiell durch Auslandentsandte während einer Entsendung erwerbbaren Wissen liegt.
Nachdem in Kapitel 3 die Literatur zum Forschungsfeld des Repatriate-Wissenstransfers aufgearbeitet und darauf aufbauend ein umfassendes Modell zum Transfer des Repatriate-Wissens diskutiert wurde, wendet sich das vorliegende Kapitel nun der empirischen Untersuchung des Wissenstransfers von Repatriates zu. Damit soll auch auf die Forderung von Oddou et al. (2009) eingegangen werden, die Folgendes anmerken: „Given the dearth of research on repatriate knowledge transfer, there is a need for further qualitative, descriptive research as well as quantitative studies. […] Studies could […] describe the techniques that repatriates use to transfer knowledge […].“
Der Transfer von Wissen zwischen Muttergesellschaft und den weltweit verteilten Geschäftseinheiten ist eine der zentralen Aufgaben international tätiger Unternehmen. Dabei gewinnt die Übertragung des in ausländischen Geschäftseinheiten gebundenen Wissens in die Muttergesellschaft des Unternehmens immer weiter an Bedeutung (vgl. Abbildung 5-1).
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