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Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

  • 01.10.2024
  • Editorial
Erschienen in:

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Auszug

Der Fachbeitrag beleuchtet die wachsende Begeisterung für Wasserstoff in Europa und die Anpassungen der Bedarfsbewertungen durch die deutsche Regierung. Bis 2030 wird der Bedarf auf 95 bis 130 TWh geschätzt, wobei die Industrie, insbesondere die Grundstoffindustrien Stahl, Chemie und Zement, im Vordergrund stehen. Für 2045 wird eine massive Steigerung auf 360 bis 500 TWh und zusätzliche 200 TWh in Form von Wasserstoffderivaten prognostiziert. Experten gehen davon aus, dass der Wasserstoff bis 2030 noch in Deutschland produziert werden könnte, während für die Zeit danach ein massiver Import unumgänglich ist. Geplant sind Importe von Reinwasserstoff über Pipelines aus Dänemark, Norwegen und der Arabischen Halbinsel sowie von Wasserstoffderivaten aus Afrika, Kanada und Südamerika. Die Einfuhr von flüssigem Wasserstoff wird nicht in Betracht gezogen, da die hohen Energieaufwände und Verluste bei der Verflüssigung und Kühlung bemängelt werden. Stattdessen wird die Produktion von Wasserstoffderivaten gefördert, um eine Kreislaufwirtschaft im Bereich des Wasserstoffs zu etablieren. Der Beitrag bietet eine umfassende Analyse der strategischen Planungen und Herausforderungen im Wasserstoffsektor und regt zur Diskussion über die Zukunft der Wasserstoffversorgung an.

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Titel
Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
Verfasst von
Marc Ziegler
Publikationsdatum
01.10.2024
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
MTZ - Motortechnische Zeitschrift / Ausgabe 10/2024
Print ISSN: 0024-8525
Elektronische ISSN: 2192-8843
DOI
https://doi.org/10.1007/s35146-024-1986-3
    Bildnachweise
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