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01.06.2011 | Fachbeitrag | Ausgabe 1-2/2011

uwf UmweltWirtschaftsForum 1-2/2011

Zahlungsbereitschaft von Stromkunden für Erneuerbare Energie – Eine Studie über die Wirksamkeit von kombinierten Choice-Experimenten und Public-Good-Experimenten

Zeitschrift:
uwf UmweltWirtschaftsForum | Sustainability Management Forum > Ausgabe 1-2/2011
Autor:
Mag. Matthias Pickl

Zusammenfassung

Experimentelle Forschung ist zu einem wesentlichen Forschungsfeld in der Energiewirtschaft geworden. Dieser Beitrag untersucht die Zahlungsbereitschaft von Stromkunden in Österreich für erneuerbare Energien im Allgemeinen, und für Photovoltaik im Speziellen.
Unter Anwendung einer neuen Methode der experimentellen Forschung – der Kombination von Choice-Experimenten und Public-Good-Experimenten – werden die spezifischen Forschungsfragen dieses Beitrages wie folgt beantwortet:
  • Im Allgemeinen kann eine positive Zahlungsbereitschaft von Stromkunden in Österreich für erneuerbare Energien festgestellt werden. Forschungsergebnisse zeigen eine Premium-Zahlungsbereitschaft von 22 % gegenüber konventioneller Energieerzeugung.
  • Eine weitere zusätzliche Premium-Zahlungsbereitschaft für Photovoltaik-Stromerzeugung (gegenüber genereller erneuerbarer Energieerzeugung) ist nicht zu belegen, zumindest nicht in einer Bevölkerung wie der österreichischen, die bereits durch einen sehr hohen Anteil durch erneuerbare Energieerzeugung versorgt wird.
  • Ein Public-Good-Anreizmechanismus zur Unterstützung der erneuerbaren Energien scheint stärker zu wirken als das potentiell damit assoziierte Free-Rider-Problem. Dadurch können Anreizmechanismen zu einer möglichen Lösung werden, um den Trade-Off zwischen der Nutzung von Energieressourcen und Umwelteinflüssen zu lösen.
Zu guter Letzt zeigt diese Studie, dass die Anwendung der neuen Methode der experimentellen Forschung – die kombinierte Anwendung von Choice-Experimenten und Public-Good-Experimenten – erfolgreich dazu verwendet werden kann, policy-relevante Informationen darüber bereitzustellen, welche Anreizmechanismen zu einer möglichen Lösung im Ausgleich zwischen der Nutzung von Energieressourcen und Umwelteinflüssen führen. Damit liefert diese Studie dem Gesetzgeber eine Richtlinie für die Gestaltung einer optimalen Förderpolitik für erneuerbare Energien.

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