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12.09.2018 | Zahlungsverkehr | Nachricht | Onlineartikel

First Data agiert nun als E-Geld-Institut

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

First Data, Anbieter von Payment-Lösungen, hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) die Zulassung als E-Geld-Institut erhalten. Gleichzeitig fasst das Unternehmen in Deutschland drei Gesellschaften unter einem Dach zusammen.


Die Gesellschaften Tele Cash, First Data Deutschland und das deutsche Kreditkarten-Acquiring-Geschäft von First Data gehen zusammen unter dem Dach der First Data GmbH an den Markt. Wie es in einer aktuellen Mitteilung heißt, könne das Unternehmen durch den Zusammenschluss im europäischen Payment-Markt seinen Kunden "die gesamte Wertschöpfungskette rund um das Thema bargeldloses Bezahlen aus einer Hand anbieten".  Dies reiche vom Issuing- und Acquiring-Prozessing über den Netzbetrieb bis hin zu Terminal- und Payment-Lösungen für den Point of Sale und im E-Commerce sowie Services rund um die Kartenakzeptanz. Durch die nun erteilte Bafin-Zulassung könnten Kunden in ganz Europa auf die Dienstleistungen zugreifen.

Zentrale Säule des First Data-Angebots in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibe der Netzbetreiber Tele Cash. Die Gesellschaft hat ihren Fokus eigenen Angaben zufolge auf Branchen- und Gesamtlösungen unter anderem für die Wirtschaftsbereiche Handel, Gastronomie, Unterhaltung, Dienstleistungen, Transport, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung.

Innovationen rücken in den Fokus

"Wir haben eine Transformation vom Zahlungsabwickler hin zu einem integrierten Payment-Provider durchlaufen", erklärt Jörg Brand, General Manager DACH bei First Data. Künftig will das Unternehmen einen deutlich stärkeren Fokus auf Innovationen legen, heißt es weiter. In Deutschland zählt First Date aktuell mehr als 100.000 Händler zu seinen Kunden sowie rund 400 Banken und Acquirer, die das Angebot der Kredit- und Debitkarten-Verarbeitung nutzen.

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