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18.01.2023 | Zahlungsverkehr | Nachricht | Online-Artikel

Für Kunden zählt die Vielfalt der Bezahlmöglichkeiten

verfasst von: Angelika Breinich-Schilly

2:30 Min. Lesedauer
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Ganz gleich, ob beim Elektronikfachmarkt, der Marken-Boutique oder im Online-Handel: Kunden wollen die gesamte Bandbreite an Zahlungsalternativen. "Nur Bares ist Wahres" schreckt vor allem jüngere Verbraucher ab, belegt eine aktuelle Umfrage in Deutschland und Österreich. 

Mit der Corona-Pandemie hat das Angebot an Zahlungsalternativen im stationären Handel wie im E-Commerce deutlich zugenommen. Auch wenn in Deutschland und Österreich die Barzahlung noch immer am häufigsten zum Einsatz kommt, schätzen die Kunden mittlerweile das unkomplizierte Zahlen an der Kasse etwa per Smartphone oder kontaktlos mit der Girocard. Viele, vor allem jüngere Verbraucher haben häufig sogar zu wenig Bargeld in der Brieftasche, um mit Scheinen und Münzen zu bezahlen. 

Reine Barzahlung schreckt ab

So meidet bereits mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Deutschen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren einen Laden, der nur Bares akzeptiert. Unter den 18- bis 29-Jährigen sind es 32 Prozent. Mit dem Alter sinkt der Anteil auf 19 Prozent bei den 40- bis 49-Jährigen, auf 16 Prozent bei den Menschen zwischen 50 und 59 Jahren und bei Verbrauchern ab 60 Jahren auf acht Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich unter den Kunden in Österreich. 

Zu diesem Ergebnis kommt eine im Januar veröffentlichte Erhebung von Payone. Das Joint Venture des Zahlungsdiensteanbieters Worldline und der Sparkassen-Finanzgruppe hat hierfür repräsentativ mehr als 1.000 Verbraucher in Deutschland und rund 500 Menschen zwischen 18 und 70 Jahren in Österreich zu ihrem Zahlungsgewohnheiten und Bezahlvorlieben befragt.

Neun Prozent der Befragten in Deutschland und sechs Prozent in Österreich verlassen der Umfrage zufolge einmal pro Woche oder häufiger ein Geschäft, wenn sie nicht die von ihnen bevorzugte Bezahlmethode vorfinden und auch nicht ausreichend Bargeld in der Tasche haben. Bei 15 Prozent der Bundesbürger und elf Prozent der Österreicher ist das wenigstens einmal im Monat der Fall. Fast die Hälfte der deutschen Verbraucher (49 Prozent) bevorzugt daher solche Läden, die die gewünschten Bezahlmethoden anbieten. 

Kunden wollen kontaktlos zahlen

So wünschen sich 45 Prozent der deutschen Befragten die kontaktlose Bezahlung per Smartphone von ihrem Händler. Hierfür den Scan eines generierten Bar- oder QR-Codes zu nutzen, darauf legen 27 Prozent wert. Und ein Viertel (24 Prozent) wollen im Ladengeschäft mit sogenannten Wearables, also beispielsweise mit einer Smartwatch oder einem smarten Ring, bezahlen. 

Nach der Entwicklung der kommenden fünf Jahre gefragt, sagen 68 Prozent der deutschen Teilnehmer, die kontaktlose Kartenzahlung werde noch vor der Barzahlung (64 Prozent) liegen. Die Österreicher gehen dagegen davon aus, dass das Zahlen mit Scheinen und Münzen weiterhin die zentrale Bezahlalternative bleibt (73 Prozent).  

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