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08.10.2021 | Zahlungsverkehr | Nachricht | Onlineartikel

Kunden wünschen Flexibilität beim Bezahlen im Shop

Autor:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 Min. Lesedauer

Im Online-Handel nutzen bereits viele Kunden beim Bezahlen flexible Finanzierungsangebote. Auch beim Shopping vor Ort wünscht sich jeder dritte Verbraucher "Buy now, pay later"- und andere Zusatzangebote. 

Bereits vor der Corona-Krise kämpfte der stationäre Handel gegen eine immer stärker werdende Online-Konkurrenz. Nach Ausbruch der Pandemie standen viele Läden endgültig vor dem Aus. Gefragt sind nun gute Konzepte für eine Wiederbelebung des Handels vor Ort. Zusätzliche Angebote wie Reparatur- und Wartungsservices, Abo-Modelle oder auch flexible Finanzierungsangebote, wie sie im Internet üblich sind, könnten den Geschäften helfen. Davon geht die Studie "Konsumentenfinanzierung neu gedacht" aus, für die das Fintech Credi2 rund 1.000 Deutsche und Österreicher befragte. 

"Die Händler müssen umdenken und den Kunden einen Grund geben, in die Innenstädte zu kommen", sagt Credit2-CEO Daniel Strieder. Kunden wünschten sich heute eine Auswahl an verschiedenen Bezahlmethoden, egal, ob sie online oder vor Ort einkaufen. Vor allem wollen sie mehr Flexibilität beim Bezahlen. Hierzu gehöre auch "Buy now, pay later" (BNPL). Diese Form der Ratenzahlung sei vor allem bei jüngeren Käufern gefragt. So können sich 57 Prozent der unter 35-Jährigen vorstellen, BNPL-Angebote auch an der Ladenkasse zu nutzen.

Kaum Finanzierungsalternativen an der Ladentheke

Während online diese Finanzierungslösung während des Bezahlvorgangs häufig automatisch angeboten wird, ist sie im stationären Handel noch die Ausnahme, wie zwei Drittel der Befragten bestätigen. Wer Ratenzahlung wolle, müsse in der Regel aktiv nachfragen. Zudem mangele es an einer Auswahl unterschiedlicher Finanzierungsmodelle, so Strieder.

Auch Abo-Modelle, die die jungen Kunden zum Beispiel von Straming-Diensten gewohnt sind, würden 60 Prozent der unter 35-Jährigen buchen, wenn das Geschäft einen entsprechenden Service anbietet. Damit wäre sie zum Beispiel technisch immer up-to-date, wenn sie ihr Produkt regelmäßig gegen ein Nachfolgemodell tauschen.

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Quelle:
Intelligent Retail

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