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Bezahlen besser bargeldlos

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Der Ausbruch der Corona-Pandemie hatte die sonst bargeldtreuen Deutschen 2020 deutlich häufiger zur Plastikkarte greifen lassen. Nun meldet die Deutsche Bundesbank für 2021 erneut einen zweistelligen Anstieg der bargeldlosen Transaktionszahlen - auch bei Überweisungen und Lastschriften.

Zahlen mit Scheinen und Münzen? Nein, danke. Als Folge der Corona-Pandemie stieg 2021 erneut die Zahl der bargeldlosen Transaktionen.


Im vergangenen Jahr kletterte die Zahl der Kartentransaktionen im Vergleich zu 2020 um zehn Prozent. Insgesamt mehr als acht Milliarden mal griffen die Bundesbürger zu diesem Zahlungsmittel. Dabei wechselten auf diese Weise 393 Milliarden Euro ihren Besitzer. Das ist ein Plus von acht Prozent. Allerdings verharrte der duchschnittliche Wert einer Transaktion mit rund 48 Euro auf dem Vorjahresniveau. Zu diesen Ergebenisse kommt die Deutsche Bundesbank in ihrer aktuellen Zahlungsverkehrsstatistik.

Werden Überweisungen und Lastschriften hinzugenommen, gab es 2021 insgesamt 27 Milliarden unbare Zahlungstransaktionen (plus fünf Prozent) mit einem Wert von zusammen 65 Billionen Euro. Das meldeten die deutsche Zahlungsdienstleistern inklusive Nichtbanken abgewickelt wurden. Bezogen auf den Wert der Transaktionen waren die Überweisungen mit einem Anteil von 94 Prozent und rund 62 Billionen Euro erneut das meistgenutzte unbare Zahlungsmittel.

Deutsche seltener am Geldautomat

Die Lastschrift macht mit drei Billionen Euro lediglich fünf Prozent des Transaktionswerts aus. Doch gemessen an der Zahl der Transaktionen sind es mit 43 Prozent fast die Hälfte des unbaren Zahlungsverkehrs, so die Bundesbank. Scheck- und E-Geldzahlungen haben daran nur vergleichsweise geringe Anteile.

Rückläufig ist die Zahl der Bargeldabhebungen mit in Deutschland ausgegebenen Karten an Geldautomaten inländischer Zahlungsdienstleister. Sie sank um zehn Prozent auf 1,4 Milliarden Abhebungen. Ihr Gesamtwert verringerte sich allerdings nur um drei Prozent auf 331 Milliarden Euro.

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