Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Mit dem Konzept der zeitflexiblen Losgrößen- und Reihenfolgeplanung zeigt Jonas Ostmeyer einen Weg auf, der von der zeitpunkt- hin zu einer zeitfensterbezogenen Planung führt. Lieferzeitfenster ermöglichen die Abbildung langfristiger volumenbasierter Aufträge in Zulieferer-Abnehmer-Kooperationen über mehrere Zeiträume. Produktionszeitfenster befähigen zur Berücksichtigung frühester Zeitpunkte, vor denen mit der Produktion nicht begonnen werden darf. Beide Konzepte helfen dabei, in Unternehmen auftretende Anwendungen praxisnah abzubilden. Zudem stellen die entwickelten Lösungsverfahren sicher, in kurzer Zeit gute Lösungen zu berechnen. Das Konzept ermöglicht somit eine Entscheidungsunterstützung in der operativen Produktionsplanung.

Der Autor:

Dr. Jonas Ostmeyer promovierte am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, inbes. Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik an der FernUniversität in Hagen und arbeitet heute in einem Unternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Produktionswirtschaft als Teildisziplin der Betriebswirtschaft fokussiert vornehmlich auf die Herstellung von Sachgütern. Sowohl aus betriebswirtschaftlicher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sind allerdings auch immaterielle Güter notwendig, deren „Erzeugung“ in weiteren Wirtschaftsdisziplinen neben der Produktionswirtschaft im Fokus steht (vgl. Günther und Tempelmeier 2012, S. 8). Um eine erste grobe Kategorisierung vorzunehmen, ist somit in produzierende und dienstleistende Unternehmen zu unterscheiden (vgl. Gutenberg 1983, S. 1).
Jonas Ostmeyer

Kapitel 2. Grundlegende Aspekte der Produktionsplanung

Zusammenfassung
Das zweite Kapitel gibt einen Überblick zu den grundlegenden Begriffen und Konzepten im Forschungsfeld der dynamischen Produktionsplanung. Die ausgeführten Sachverhalte beschränken sich hierbei auf die für den Kontext der vorliegenden Arbeit relevanten Aspekte. Der interessierte Leser wird an den entsprechenden Stellen auf weiterführende Literatur hingewiesen.
Jonas Ostmeyer

Kapitel 3. Ausgewählte Losgrößen- und Reihenfolgeprobleme

Zusammenfassung
Als Hinführung zur quantitativen Produktionsplanung behandelt dieses Kapitel entsprechend ausgewählte Modelle. Hierbei wird zunächst auf isolierte Ansätze zur Losgrößenplanung und anschließend auf Ansätze zur simultanen Planung von Losgrößen und deren Reihenfolgen eingegangen. Zur Wahrung einer konsistenten Darstellung der verschiedenen Modellvarianten wird zum einen eine einheitliche Notation entwickelt.
Jonas Ostmeyer

Kapitel 4. MLCLSD-basierte Modellvarianten zur simultanen Losgrößen- und Reihenfolgeplanung mit Zeitfensterrestriktionen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel steht die Integration von Zeitfenstern in die simultane Planung von Losgrößen und deren Reihenfolgen im Fokus. Hierzu werden in Abschnitt 4.1 zunächst die Rahmenbedingungen definiert und alle hiermit verbundenen Annahmen an die Modellierung abgeleitet. Basierend auf Modell 3.16 (MLCLSD-PM-ML) folgt in Abschnitt 4.2 die Erarbeitung einer modifizierten Problemdarstellung als Ausgangspunkt für weitere Anpassungen.
Jonas Ostmeyer

Kapitel 5. Problemspezifische Lösungsfindung

Zusammenfassung
Die Komplexität von Losgrößen- und Reihenfolgeplanungsmodellen ist – neben der Modellierung sowie der Beschaffung von Informationen zu Eingabeparametern wie etwa den zukünftigen Bedarfen – vor allem durch die Berechnung einer „guten“ Lösungen in „akzeptabler“ Zeit definiert. Hierbei spielt insbesondere die Entwicklung der Rechenzeit bei wachsender Modellgröße eine zentrale Rolle. In der theoretischen Informatik ist diese Art der Fragestellung unter dem Begriff der Zeitkomplexität bzw. des Rechenaufwands von Algorithmen bekannt. Hierunter kann – vereinfacht gesprochen – die Anzahl elementarer Rechenoperationen (+, −, ·, ÷) je Zeiteinheit verstanden werden, die bei der Berechnung einer (optimalen) Lösung anfallen (vgl. Domschke et al. 2015, S. 132).
Jonas Ostmeyer

Kapitel 6. Schlussbetrachtungen und Forschungsperspektiven

Zusammenfassung
Aus den ersten drei Kapiteln der vorliegenden Arbeit wird ersichtlich, dass die Theorie der Produktionsplanung – und insbesondere die Losgrößenplanung als ein wesentlicher Teil dessen – ein sehr breit aufgestelltes Forschungsgebiet darstellt, das sich im Laufe der Zeit als anerkannte Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaft bewährt hat. Die Anfänge gehen bereits auf Arbeiten zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zurück und sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und spezialisiert worden. Hieraus entstanden insbesondere für die Losgrößenplanung bisher viele grundlegende Modelle sowie hierauf aufbauende Erweiterungen.
Jonas Ostmeyer

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise