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Über dieses Buch

Unser Wissen über die Vergangenheit des Universums und unseres Planeten hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. Sowohl in der Kosmologie und Astronomie als auch in der Biologie und den Geo­wissenschaften wurden große Fortschritte erzielt, die sich mittlerweile zu einem umfassenden und detailreichen Gesamtbild zusammenfügen.

Moderne Teleskope und Satelliten schauen tiefer ins Weltall als jemals zuvor und ergründen damit zugleich die ferne Vergangenheit des Universums. Fortschritte in der Physik ermöglichen es, den Lauf unserer Welt immer weiter in Richtung Urknall zurückzuverfolgen und vermitteln sogar eine Vorstellung davon, was den Urknall selbst ausgelöst haben könnte.

Zugleich gelingt es den Geowissenschaften, die Vergangenheit unseres Planeten immer genauer zu entschlüsseln, während neue Fossilfunde und molekularbiologische Analysen ein immer präziseres Bild von der Evolution des Lebens zeichnen.

Das durchgängig vierfarbige und reich illustrierte Buch von Jörg Resag stellt dieses moderne Gesamtbild umfassend dar und lädt den Leser zu einer Zeitreise ein, die beim Urknall beginnt und bis in die Zukunft des Universums führt. Diese Reise durch die Tiefen der Zeit verändert die Sicht auf unsere Welt und macht deutlich, wie wertvoll und zugleich wie kurz und zerbrechlich unsere eigene Existenz in diesem wundervollen Universum ist.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Die Geburt des Universums

Wenn wir wie Christian Morgenstern in einer klaren Nacht den Blick zum Himmel richten, so ist dieser erfüllt mit unzähligen Sternen, die scheinbar ewig gleich an denselben Positionen des Firmaments verharren. Die Menschen der Antike haben sie daher Fixsterne genannt, im Gegensatz zu den wandernden Planeten, deren Bahn wir am Himmel verfolgen können. Das Universum scheint statisch zu sein, zumindest was die Sterne betriff t, und da auch in sehr weiter Ferne noch Sterne zu fi nden sind und nirgends ein Rand zu entdecken ist, scheint es außerdem unendlich groß zu sein.
Jörg Resag

Kapitel 2. Sterne und Galaxien

Die ersten 380 000 Jahre des Universums haben wir nun hinter uns. Auf unserem Zeitpfad, bei dem ein Meter einem Jahrtausend entspricht, sind wir demnach 380 Meter vorangekommen, also noch nicht einmal einen halben Kilometer. Gemessen an seinem heutigen Alter von 13,7 Milliarden Jahren ist das Universum zu dieser Zeit noch sehr jung. Der gesamte Zeitpfad ist 13 700 Kilometer lang und reicht damit von Australien bis nach Deutschland.
Jörg Resag

Kapitel 3. Sonnensystem und Erde

Wie wir aus dem vorherigen Kapitel wissen, gehört unsere Sonne nicht zu der ersten Sternengeneration, die sich bereits einige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall gebildet hat. Sie entsteht zusammen mit ihren Planeten erst vor etwa 4,6 Milliarden Jahren in rund 26 000 Lichtjahren Abstand vom Zentrum der Milchstraße aus einer kontrahierenden Gaswolke. Damit befi ndet sich unser Sonnensystem relativ weit außen in der Scheibe der Milchstraße (siehe Abb. 2.8 im vorherigen Kapitel). Die Sonne selbst ist kein besonders beeindruckender Stern – es gibt weitaus eindrucksvollere Sterne im Universum, die wesentlich heller und heißer sind als unsere eher kleine Sonne; einige davon haben wir bereits kennengelernt. Douglas Adams hat es in seiner bekannten Buchreihe Per Anhalter durch die Galaxis so ausgedrückt.
Jörg Resag

Kapitel 4. Erdaltertum

Nachdem die letzte der globalen Eiszeiten vor etwa 580 Millionen Jahren zu Ende geht, entsteht auf der Erde endlich wieder ein wärmeres Klima, in dem sich Leben entwickeln und ausbreiten kann. Diese Zeit vor 635 bis 542 Millionen Jahren mit der letzten großen Vereisung und der anschließenden freundlicheren Phase bezeichnet man als Ediacarium (früher auch als Vendium bezeichnet). Streng genommen gehört das Ediacarium damit noch zu dem Zeitalter vor dem Erdaltertum, also dem Proterozoikum. Ich habe das späte Ediacarium dennoch mit in das Kapitel zum Erdaltertum ( Paläozoikum) hinzugenommen, da sich im späten Ediacarium nach dem Ende der großen Vereisungen vielzelliges Leben im Meer auszubreiten beginnt. Diese Entwicklung setzt sich im Kambrium vor 542 bis 488 Millionen Jahren fort und gewinnt an Fahrt.
Jörg Resag

Kapitel 5. Erdmittelalter

Wir befi nden uns nun – 250 Millionen Jahre vor der Gegenwart – am Beginn einer neuen Epoche: dem Erdmittelalter (Mesozoikum). Versuchen wir zunächst, uns auf unserem Zeitpfad zu orientieren, bei dem ein Millimeter einem Erdenjahr entspricht, sodass der gesamte Zeitpfad vom Urknall bis zur Gegenwart rund 13 700 Kilometer lang ist und damit etwa von Nordaustralien bis nach Köln reicht.
Jörg Resag

Kapitel 6. Erdneuzeit

Das Erdmittelalter ist gerade mit dem fünften großen Massensterben der Erdgeschichte zu Ende gegangen. Neben vielen anderen Tiergruppen sind dabei die Dinosaurier, die so lange erfolgreich die Erde dominierten, endgültig verschwunden, und die Blütezeit der Säugetiere ist angebrochen. Ein neues Zeitalter zieht herauf: die Erdneuzeit (Känozoikum). Sie beginnt vor 65 Millionen Jahren und reicht bis in die Gegenwart.
Jörg Resag

Kapitel 7. Die Zukunft

Mit dem Ende des vorherigen Kapitels sind wir am vorläufi gen Endpunkt unserer Zeitpfad-Reise angekommen: der Gegenwart. Dabei hat uns unser Weg von unserem Startpunkt nahe der nordaustralischen Stadt Darwin bis zur Mitte des Kölner Doms geführt. Rund 13 700 Kilometer liegen seit dem Urknall hinter uns, wobei jeder dieser Kilometer für eine Million Jahre Vergangenheit steht. Doch der Zeitpfad ist mit der Gegenwart natürlich noch nicht an seinem Ende angekommen. Weitere Jahrmillionen werden kommen, und mit ihnen viele neue Zeitpfad-Kilometer.
Jörg Resag

Backmatter

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