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Zeitschrift für Erziehungswissenschaft OnlineFirst articles

25.08.2016 | Schwerpunkt

Führen verschiedene Inspektionskonzepte zu unterschiedlicher Akzeptanz und Verwendung der Ergebnisse durch Schulleitungen und Lehrkräfte?

In den Bundesländern wurden im vergangenen Jahrzehnt unterschiedliche Verfahren der Schulinspektion implementiert, die hinsichtlich ihrer Ziele verschiedene Schwerpunkte setzen. Beispielsweise setzte Bremen den Schwerpunkt ausschließlich auf die …

23.08.2016 | Original Paper

Leistungs- und lernerfahrungsbezogene Unterschiede zwischen promovierenden und nicht-promovierenden Hochschulabsolventen aus fachrichtungsübergreifender und fachrichtungsspezifischer Perspektive

Mit dem Studienabschluss stehen Absolventen vor der Entscheidung, ob nach dem Studium eine Promotion angeschlossen werden soll. In der Literatur werden verschiedene Merkmale diskutiert, die die Aufnahme einer Promotion begünstigen können. Dazu …

09.08.2016 | Schwerpunkt

Welche schulischen Merkmale beeinflussen die Unterrichtsqualität? Sekundäranalysen auf Grundlage von Schulinspektionsdaten

Die vorliegende Studie prüft die Annahme des positiven Zusammenhangs zwischen bestimmten schulorganisatorischen Merkmalen (Ziele/Programme, Organisation und Personal) und Unterrichtsqualität im Sinne des Konzepts der drei Basisdimensionen. Hierzu …

09.08.2016 | SchwerpunktOpen Access

Stichwort: Schulinspektion

Mit ‚Schulinspektion‘ wird eine Funktion im Schulsystem bezeichnet, die mittels Überprüfung und Beurteilung der Qualität schulischer Arbeit durch schulexterne Personen zur Sicherung und Weiterentwicklung dieser Qualität beitragen soll. In diesem …

25.07.2016 | Editorial

Editorial

05.07.2016 | Original Paper

Ethnische Unterschiede der Wirkung institutioneller U3-Kinderbetreuung

In den letzten Jahren ist die institutionelle Kinderbetreuung unter Dreijähriger vermehrt in den Blickpunkt der öffentlichen und politischen Diskussion geraten. Es mangelt jedoch bislang an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer möglichen …

30.06.2016 | Original PaperOpen Access

Zur Entwicklung domänenverbundener und domänenspezifischer Kompetenz im Ausbildungsverlauf

Eine Analyse für die kaufmännische Domäne

Berufliche Kompetenzentwicklung bezieht sich auf das Wechselspiel allgemeiner Fähigkeiten mit berufsspezifischem Wissen, auf dessen Basis Auszubildende die Fähigkeit erlernen, in berufsrealen Situationen zu handeln. Der Beitrag rekurriert vor …

29.06.2016 | Original Paper

Assessments verbinden, Interpretationen erweitern?

Lassen sich die mathematischen Kompetenzskalen im Nationalen Bildungspanel und im IQB-Ländervergleich 2012 verbinden?

Das Nationale Bildungspanel weist im Bereich der mathematischen Kompetenzmessungen für die neunte Klassenstufe (NEPS-K9) große Überschneidungen mit dem IQB-Ländervergleich für die Sekundarstufe I (LV) auf. Um die Möglichkeit einer Übertragung der …

24.06.2016 | Original Paper

Propädeutik, Problematisierung und Überzeugungen. Zur Bedeutung von Klassikern in der Pädagogik

Für Friedhelm Brüggen zum 65. Geburtstag

Einführungen in die Erziehungswissenschaft und Geschichten der Pädagogik rekurrieren regelmäßig auf Klassiker des Fachs, um grundlegende Begriffe und Theorien zu explizieren. Da die Begriffe, die klassische Texte anbieten, oft durch eine …

24.06.2016 | Rezensionen

Eltern und Institutionen

22.06.2016 | Original Paper

Geht’s auch mit der Maus? – Eine Methodenstudie zu Online-Befragungen in der Jugendforschung

Während internetbasierte Befragungen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben, ist ihre Verbreitung in der Jugendforschung bislang selten. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Vor- und Nachteile von Online-Befragungen und …

15.06.2016 | Original Paper

The risk of delayed school entry in relation to migration background in different institutional settings

Can reformed school entry procedures buffer ethnic educational inequality at school start?

In Germany, children of immigrants are faced with delayed school entry about twice as often as children of native-born parents because they are more often diagnosed not being ready for school. We investigate these early educational inequalities …

06.05.2016 | Original Paper

Spielen Studienschwerpunkte wirklich eine Rolle?

Zum Zusammenhang von bildungswissenschaftlichen Studienschwerpunkten, selbst eingeschätzten Kenntnissen und gemessenem Wissen am Ende eines Lehramtsstudiums

Lehramtsstudierende können während ihres Studiums insbesondere in den Bildungswissenschaften aufgrund der vergleichsweise schwachen curricularen Strukturierung ihre Studienerfahrungen und Lernprozesse weitgehend selbst bestimmen, etwa indem sie …

02.05.2016 | Original Paper

Gerechtigkeit und Studienabbruch. Die Rolle der wahrgenommenen Fairness von Benotungsverfahren bei der Entstehung von Abbruchsintentionen

Dieser Artikel untersucht den Einfluss der wahrgenommenen Fairness von Benotungsverfahren auf die Abbruchsintentionen von Studierenden. Der Fokus liegt auf der Frage, wie Studierende die Notenvergabe aus Sicht der prozeduralen Gerechtigkeit …

24.02.2016 | Rezensionen

Schulinspektion in nationaler und internationaler Betrachtung

27.10.2015 | Allgemeiner Teil

Subjektiver Kompetenzgewinn und Wissenszuwachs bei frühpädagogischen Fachkräften unterschiedlicher Ausbildungsprofile

In dieser Studie werden zwei Fragestellungen untersucht: a) Lassen sich angesichts der inhaltlichen Vielfalt kindheitspädagogischer Ausbildungs- und Studiengänge typische inhaltliche Profile identifizieren? b) Unterscheiden sich die Zuwächse in selbs…

Aktuelle Ausgaben

Über diese Zeitschrift

Forum der wichtigen internationalen und interdisziplinären Entwicklungen aus Erziehung und Bildung

Die

Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

ist ein repräsentatives wissenschaftliches Fachorgan für die gesamte Erziehungswissenschaft. Sie publiziert von Experten begutachtete erstklassige Beiträge über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und bietet Interessenten an professionellem erziehungswissenschaftlichem Wissen interdisziplinäre Forschungsergebnisse. Durch die Auswahl der Herausgeber und Herausgeberinnen, des Beirats und besonders durch die Themenwahl steht sie für den interdisziplinären Charakter einer umfassenden Erziehungswissenschaft, deren Gegenstand der gesamte Lebenslauf des Menschen ist. Sie ermöglicht durch die gezielte Aufnahme internationaler englischsprachiger Beiträge einen Anschluss an die wissenschaftlichen Entwicklungen außerhalb Deutschlands. Die Leser und Leserinnen der Zeitschrift verfügen somit über ein Periodikum, das ihnen die für Erziehung und Bildung wichtigen internationalen und interdisziplinären Entwicklungen in weiten Bereichen der Erziehungswissenschaft zuverlässig, nüchtern und nachvollziehbar präsentiert.

Warum wurde die Zeitschrift für Erziehungswissenschaft gegründet?

Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat sich die Situation der Erziehungswissenschaft grundlegend verändert. Erziehungswissenschaft ist in Deutschland das zweitgrößte Universitätsfach. Sie hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts etabliert, professionalisiert und sie bietet ein breites Spektrum von Forschungsfeldern. Sie gliedert sich inzwischen in 25 Subdisziplinen und Fachrichtungen, deren Bedarf an übergreifenden, für alle Zweige wichtigen wissenschaftlichen Resultaten beträchtlich ist. Personell steht das Fach in den Universitäten und Hochschulen vor grundlegenden Veränderungen, die sich aus der personellen Erneuerung sowohl in der Folge der deutschen Wiedervereinigung als auch als Resultat des altersbedingten Ausscheidens von über 60 % des wissenschaftlichen Personals ergeben.

Die Erziehungswissenschaft ist keine Disziplin mehr, die sich gegenüber den Resultaten anderer Disziplinen verschließt und ein provinzielles Proprium entwickelt. Sie ist vielmehr eine beispielhaft interdisziplinäre Wissenschaft geworden, die sich zunächst gegenüber den Geisteswissenschaften, dann gegenüber den Sozialwissenschaften produktiv geöffnet hat und dieses nunmehr auch gegenüber den Naturwissenschaften unternimmt.

Der europäische Einigungsprozess hat erziehungswissenschaftliche Makrostrukturen wie die European Educational Research Association (EERA) hervorgerufen, es laufen zahlreiche innereuropäische Kooperationsprojekte und es besteht ein großes Interesse an der deutschen Erziehungswissenschaft im osteuropäischen und asiatischen Raum.

Unter diesen Bedingungen ist ein wachsender Bedarf an internationalen wissenschaftlichen Resultaten in der Erziehungswissenschaft zu verzeichnen. Erziehungswissenschaft ist nicht länger mehr nur eine Disziplin, die sich mit der Erziehung und Unterrichtung von Kindern befasst. Die Ausweitung pädagogischer Interventionen im gesamten Lebenslauf ist in den zurückliegenden Jahrzehnten konsequent durchgeführt worden. Gegenstand der Erziehungswissenschaft ist heute der gesamte Lebenslauf des modernen Menschen.

Diese und weitere epochale Entwicklungen im Erziehungs- und Bildungssystem sowie in den korrespondierenden Disziplinen verlangten konsequenterweise nach einem neuen Publikationsorgan, in dem die divergenten Tendenzen konzentriert zur Darstellung gebracht werden können. Es ist der Initiative des engagierten Herausgeberteams und dem Wagemut des Verlegers Edmund Budrich zu verdanken, dass diese forschungsbasierte erziehungswissenschaftliche Zeitschrift am Ende des 20. Jahrhunderts, das auch ein Jahrhundert der Erziehung gewesen ist, gegründet wurde und im Frühjahr 1998 erstmals erschien. Sie ist die erste deutsche erziehungswissenschaftliche Zeitschrift, die konsequent das Peer-Review-Verfahren anwendet. Mittlerweile ist die ZfE in der Fachcommunity bestens eingeführt und erfreut sich gesteigerter Reputation.

Das Profil der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

Bei der Gründung der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft haben die oben genannten der neuen Rahmenbedingungen am Ausgang des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle gespielt. Sie haben zu folgenden Leitlinien der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft geführt:

  • Öffnung von qualitativ hochstehender Forschung für breite Rezipientenkreise,
  • Bekenntnis zur Interdisziplinarität der Erziehungswissenschaft und Verzicht auf pädagogische Provinzialität,
  • konsequente Öffnung für die internationale Entwicklung von Educational Research,
  • Schaffung eines Forums für divergente wissenschaftliche Beschäftigungen mit Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationsvorgängen im gesamten Lebenslauf des modernen Menschen.

Der Aufbau der einzelnen Hefte

Jedes Heft widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, verfügt aber auch über einen Allgemeinen Teil und Rezensionen.

Der Thementeil wird grundsätzlich eingeleitet mit einem enzyklopädischen Beitrag, der über Geschichte, Semantik und Forschungsstand zum Schwerpunktthema unterrichtet. Er gewährleistet auch für den im jeweiligen Thema unkundigen Leser einen Einstieg. Der Thementeil enthält sodann eine Reihe einschlägiger Beiträge über die neuesten deutschen, internationalen und interdisziplinären Resultate und Entwicklungen zum Thema.

Der Allgemeine Teil enthält Beiträge zu allen erziehungswissenschaftlichen Gebieten und Fachrichtungen, wie Allgemeine Pädagogik, Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung, Vergleichende Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, Erziehungspsychologie, Bildungssoziologie u.v.a.

Im Rezensionsteil gibt es eine Sammelbesprechung von Fachliteratur zum Schwerpunktthema sowie eine weitere thematische Sammelrezension aktueller Neuerscheinungen, die auch in einer Auswahlbibliografie dokumentiert werden. Um Gefälligkeitsbesprechungen zu vermeiden, werden Rezensenten ausschließlich von uns beauftragt und keine fertig eingereichten Rezensionen akzeptiert.

Das Team der Herausgeber wurde so zusammengestellt, dass eine hohe Pluralität hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Orientierungen, hinsichtlich der vertretenen Fachrichtungen, hinsichtlich der Nachbardisziplinen und hinsichtlich der Sicherung internationaler Entwicklungen gewährleistet ist.

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