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Zeitschrift für Erziehungswissenschaft OnlineFirst articles

25.07.2016 | Editorial

Editorial

05.07.2016 | Original Paper

Ethnische Unterschiede der Wirkung institutioneller U3-Kinderbetreuung

In den letzten Jahren ist die institutionelle Kinderbetreuung unter Dreijähriger vermehrt in den Blickpunkt der öffentlichen und politischen Diskussion geraten. Es mangelt jedoch bislang an wissenschaftlichen Erkenntnissen zu einer möglichen …

30.06.2016 | Original PaperOpen Access

Zur Entwicklung domänenverbundener und domänenspezifischer Kompetenz im Ausbildungsverlauf

Eine Analyse für die kaufmännische Domäne

Berufliche Kompetenzentwicklung bezieht sich auf das Wechselspiel allgemeiner Fähigkeiten mit berufsspezifischem Wissen, auf dessen Basis Auszubildende die Fähigkeit erlernen, in berufsrealen Situationen zu handeln. Der Beitrag rekurriert vor …

29.06.2016 | Original Paper

Assessments verbinden, Interpretationen erweitern?

Lassen sich die mathematischen Kompetenzskalen im Nationalen Bildungspanel und im IQB-Ländervergleich 2012 verbinden?

Das Nationale Bildungspanel weist im Bereich der mathematischen Kompetenzmessungen für die neunte Klassenstufe (NEPS-K9) große Überschneidungen mit dem IQB-Ländervergleich für die Sekundarstufe I (LV) auf. Um die Möglichkeit einer Übertragung der …

22.06.2016 | Original Paper

Geht’s auch mit der Maus? – Eine Methodenstudie zu Online-Befragungen in der Jugendforschung

Während internetbasierte Befragungen in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben, ist ihre Verbreitung in der Jugendforschung bislang selten. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über Vor- und Nachteile von Online-Befragungen und …

Aktuelle Ausgaben

Über diese Zeitschrift

Forum der wichtigen internationalen und interdisziplinären Entwicklungen aus Erziehung und Bildung

Die

Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

ist ein repräsentatives wissenschaftliches Fachorgan für die gesamte Erziehungswissenschaft. Sie publiziert von Experten begutachtete erstklassige Beiträge über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und bietet Interessenten an professionellem erziehungswissenschaftlichem Wissen interdisziplinäre Forschungsergebnisse. Durch die Auswahl der Herausgeber und Herausgeberinnen, des Beirats und besonders durch die Themenwahl steht sie für den interdisziplinären Charakter einer umfassenden Erziehungswissenschaft, deren Gegenstand der gesamte Lebenslauf des Menschen ist. Sie ermöglicht durch die gezielte Aufnahme internationaler englischsprachiger Beiträge einen Anschluss an die wissenschaftlichen Entwicklungen außerhalb Deutschlands. Die Leser und Leserinnen der Zeitschrift verfügen somit über ein Periodikum, das ihnen die für Erziehung und Bildung wichtigen internationalen und interdisziplinären Entwicklungen in weiten Bereichen der Erziehungswissenschaft zuverlässig, nüchtern und nachvollziehbar präsentiert.

Warum wurde die Zeitschrift für Erziehungswissenschaft gegründet?

Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat sich die Situation der Erziehungswissenschaft grundlegend verändert. Erziehungswissenschaft ist in Deutschland das zweitgrößte Universitätsfach. Sie hat sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts etabliert, professionalisiert und sie bietet ein breites Spektrum von Forschungsfeldern. Sie gliedert sich inzwischen in 25 Subdisziplinen und Fachrichtungen, deren Bedarf an übergreifenden, für alle Zweige wichtigen wissenschaftlichen Resultaten beträchtlich ist. Personell steht das Fach in den Universitäten und Hochschulen vor grundlegenden Veränderungen, die sich aus der personellen Erneuerung sowohl in der Folge der deutschen Wiedervereinigung als auch als Resultat des altersbedingten Ausscheidens von über 60 % des wissenschaftlichen Personals ergeben.

Die Erziehungswissenschaft ist keine Disziplin mehr, die sich gegenüber den Resultaten anderer Disziplinen verschließt und ein provinzielles Proprium entwickelt. Sie ist vielmehr eine beispielhaft interdisziplinäre Wissenschaft geworden, die sich zunächst gegenüber den Geisteswissenschaften, dann gegenüber den Sozialwissenschaften produktiv geöffnet hat und dieses nunmehr auch gegenüber den Naturwissenschaften unternimmt.

Der europäische Einigungsprozess hat erziehungswissenschaftliche Makrostrukturen wie die European Educational Research Association (EERA) hervorgerufen, es laufen zahlreiche innereuropäische Kooperationsprojekte und es besteht ein großes Interesse an der deutschen Erziehungswissenschaft im osteuropäischen und asiatischen Raum.

Unter diesen Bedingungen ist ein wachsender Bedarf an internationalen wissenschaftlichen Resultaten in der Erziehungswissenschaft zu verzeichnen. Erziehungswissenschaft ist nicht länger mehr nur eine Disziplin, die sich mit der Erziehung und Unterrichtung von Kindern befasst. Die Ausweitung pädagogischer Interventionen im gesamten Lebenslauf ist in den zurückliegenden Jahrzehnten konsequent durchgeführt worden. Gegenstand der Erziehungswissenschaft ist heute der gesamte Lebenslauf des modernen Menschen.

Diese und weitere epochale Entwicklungen im Erziehungs- und Bildungssystem sowie in den korrespondierenden Disziplinen verlangten konsequenterweise nach einem neuen Publikationsorgan, in dem die divergenten Tendenzen konzentriert zur Darstellung gebracht werden können. Es ist der Initiative des engagierten Herausgeberteams und dem Wagemut des Verlegers Edmund Budrich zu verdanken, dass diese forschungsbasierte erziehungswissenschaftliche Zeitschrift am Ende des 20. Jahrhunderts, das auch ein Jahrhundert der Erziehung gewesen ist, gegründet wurde und im Frühjahr 1998 erstmals erschien. Sie ist die erste deutsche erziehungswissenschaftliche Zeitschrift, die konsequent das Peer-Review-Verfahren anwendet. Mittlerweile ist die ZfE in der Fachcommunity bestens eingeführt und erfreut sich gesteigerter Reputation.

Das Profil der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft

Bei der Gründung der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft haben die oben genannten der neuen Rahmenbedingungen am Ausgang des 20. Jahrhunderts eine besondere Rolle gespielt. Sie haben zu folgenden Leitlinien der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft geführt:

  • Öffnung von qualitativ hochstehender Forschung für breite Rezipientenkreise,
  • Bekenntnis zur Interdisziplinarität der Erziehungswissenschaft und Verzicht auf pädagogische Provinzialität,
  • konsequente Öffnung für die internationale Entwicklung von Educational Research,
  • Schaffung eines Forums für divergente wissenschaftliche Beschäftigungen mit Erziehungs-, Bildungs- und Sozialisationsvorgängen im gesamten Lebenslauf des modernen Menschen.

Der Aufbau der einzelnen Hefte

Jedes Heft widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema, verfügt aber auch über einen Allgemeinen Teil und Rezensionen.

Der Thementeil wird grundsätzlich eingeleitet mit einem enzyklopädischen Beitrag, der über Geschichte, Semantik und Forschungsstand zum Schwerpunktthema unterrichtet. Er gewährleistet auch für den im jeweiligen Thema unkundigen Leser einen Einstieg. Der Thementeil enthält sodann eine Reihe einschlägiger Beiträge über die neuesten deutschen, internationalen und interdisziplinären Resultate und Entwicklungen zum Thema.

Der Allgemeine Teil enthält Beiträge zu allen erziehungswissenschaftlichen Gebieten und Fachrichtungen, wie Allgemeine Pädagogik, Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung, Vergleichende Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, Erziehungspsychologie, Bildungssoziologie u.v.a.

Im Rezensionsteil gibt es eine Sammelbesprechung von Fachliteratur zum Schwerpunktthema sowie eine weitere thematische Sammelrezension aktueller Neuerscheinungen, die auch in einer Auswahlbibliografie dokumentiert werden. Um Gefälligkeitsbesprechungen zu vermeiden, werden Rezensenten ausschließlich von uns beauftragt und keine fertig eingereichten Rezensionen akzeptiert.

Das Team der Herausgeber wurde so zusammengestellt, dass eine hohe Pluralität hinsichtlich wissenschaftstheoretischer Orientierungen, hinsichtlich der vertretenen Fachrichtungen, hinsichtlich der Nachbardisziplinen und hinsichtlich der Sicherung internationaler Entwicklungen gewährleistet ist.

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 Kunden zu erkennen und im richtigen Moment mit dem richtigen Angebot zu bedienen ist ein wichtiger Faktor für Unternehmen um sich am Markt zu differenzieren. Kundendaten helfen dabei, sich am Kunden auszurichten. Doch diese geben ihre Daten nicht ohne weiteres preis. Unter welchen Bedingungen aus Kundensicht Mehrwert durch Identifikation entstehen kann und wann die Bereitschaft persönliche Daten zu teilen bei Kunden steigt, wurde in der Studie von BSI und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften «Darf ich wissen, wer du bist? Mehrwert der Identifikation aus Kundensicht» erhoben.