Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie OnlineFirst articles

03.02.2016 | Online First | Management + Führung | Editorial | Zeitschriftenartikel

Psychodrama. Empirical research and science 2—editorial

Kate Kirk, Michael Wieser, Christian Stadler
27.01.2016 | Online First | Management + Führung | Hauptbeiträge | Zeitschriftenartikel

Towards the development of Helpful Aspects of Morenian Psychodrama Content Analysis System (HAMPCAS)

Ana Sofia Cruz, Célia Maria Dias Sales, Gabriela Moita, Paula G. Alves
19.01.2016 | Online First | Management + Führung | Hauptbeiträge | Zeitschriftenartikel

The method of Interpretative Phenomenological Analysis in psychodrama research

Gabriela Dima, Mihaela Dana Bucuță
18.01.2016 | Online First | Management + Führung | Hauptbeiträge | Zeitschriftenartikel

Evaluation der Psychodramatherapie in einer Einrichtung für traumatisierte Jungen mit sexuell übergriffigem Verhalten

Dr. Kristina Scheuffgen, Benjamin Pniewski, Andrej König
04.01.2016 | Online First | Management + Führung | Hauptbeiträge | Zeitschriftenartikel

Interkulturelle Netzwerkforschung. Kulturvergleichende Analyse sozialer Netzwerkcharakteristika und Lebenszufriedenheit

Christian Stadler, Michaela Pötscher-Gareiß, Michael Wieser, Claudia Otto, Zsuzsa Marlok

Aktuelle Ausgaben

Über diese Zeitschrift

Psychodrama und Soziometrie in Pädagogik, Psychotherapie, Organisationsentwicklung, Sozialarbeit, Theologie, Beratung

Wir veröffentlichen in der Zeitschrift für Psychodrama und Soziometrie (ZPS) sowohl theoretische als auch praxisbezogene Beiträge und zeigen den aktuellen Stand der Auseinandersetzung mit psychodramatischen Konzepten. Die Autoren stellen psychodramatische, soziodramatische und soziometrische Herangehensweisen in unterschiedlichen Berufsfeldern vor und entwickeln sie weiter. Die Zeitschrift will zu Forschung anregen und den Austausch unter Psychodramatikern im deutschen und internationalen Raum fördern.

Hintergrund

Das Gesamtwerk J.L. Morenos (1889-1974) und seine Weiterentwicklung bis heute, das Psychodrama, steht für eine szenische, handlungsorientierte, interaktive und kreativitätsfördernde Methode. Sie findet Anwendung in therapeutischen, pädagogischen und psychosozialen Feldern, im Gruppen- und Einzelsetting. Psychodrama basiert auf soziologischen Theorien von Rollen, Interaktionen und Sozialisation und beinhaltet eine Axiologie (Philosophie, Anthropologie und Soziallehre), die durch unterschiedliche Strömungen, wie Chassidismus, Existentialismus sowie Psychoanalyse und Systemtheorie geprägt wurde.

Die Soziometrie ist ein von Moreno entwickeltes Verfahren der Aktionsforschung zur Analyse zwischenmenschlicher Beziehungssysteme von Kleingruppen bis zu ganzen Gesellschaften. Wichtige Ziele psychodramatischen und soziometrischen Denkens und Handelns sind die Förderung von Kreativität und Rollenentwicklung sowie die humanere Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen.

Inhalte und Themen

  • Theoretische Fragestellungen: Erörterung der Konzepte Morenos und deren Weiterentwicklung, Neuentwicklung von Begriffen und Theorien, Auseinandersetzung mit Ansätzen anderer Herkunft (z.B. Psychoanalyse, Systemtheorie, Neurowissenschaften)
  • Vermittlung praktischen psychodramatischen und soziometrischen Handelns (Praxeologie)
  • Diskussion der axiologischen Basis des Psychodramas (Axiome, Menschenbilder, Ethik)
  • Weiterentwicklung psychodramatischer, soziodramatischer und soziometrischer Verfahren und Techniken (Situationsanalyse, Intervention und Reflexion), Differenzierung nach berufsspezifischen (z.B. Pädagogik, Psychotherapie, Sozialarbeit, Theologie) bzw. tätigkeitsspezifischen Fragestellungen (z.B. Suchtberatung, Paar- und Familienberatung, Mediation, Organisationsentwicklung)
  • Forschungsmethodisches Handeln (Problemlösungsprozess, Evaluation, Selbstevaluation)
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