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Als Slow Brewer nimmt sich die Westerwald-Brauerei viel Zeit für ihre Bierspezialitäten. Um sich diesen Luxus leisten zu können, müssen jedoch sämtliche Betriebsprozesse wie am Schnürchen laufen. Die Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Hebel für das Hachenburger Unternehmen.
Bereits seit dem Jahr 1861 werden im Westerwald Hachenburger Bierspezialitäten gebraut. Der inhabergeführte Familienbetrieb verfolgt dabei eine strikte Qualitätsphilosophie: Gebraut wird mit 100 Prozent Aromahopfen und das Bier darf sechs Wochen in Ruhe reifen. Jens Geimer leitet als geschäftsführender Gesellschafter die Westerwald-Brauerei in fünfter Generation und legt dabei viel Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz. So gewähren er und sein Team Besuchern beispielsweise regelmäßig Einblicke in die Brauereikunst in Form von Erlebnis-touren, die Bildung, Genuss und Interaktivität verbinden. Darüber hinaus lässt sich die Familienbrauerei immer wieder extern prüfen, damit alle Prozesse und das eigene Handeln langfristig technisch und ethisch-moralisch vorbildlich sind. Welchen positiven Beitrag die Digitalisierung der Geschäftsabläufe sowie ein zentrales Datenbanksystem dabei leisten, erläutert Jens Geimer im Titelinterview.
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Herr Geimer, bereits seit 1861 werden im Westerwald Hachenburger Bierspezialitäten gebraut. Sie leiten das Familienunternehmen in fünfter Generation. Was ist Ihr Erfolgsrezept, um als private Familienbrauerei in einer hochintensiven konkurrenzstarken Branche zu bestehen?
Wir konzentrieren uns konsequent auf unsere Heimat als Vertriebsgebiet sowie auf hochwertige, authentische Bierspezialitäten und alkoholfreie Getränke. Dabei pflegen wir einen engen, partnerschaftlichen Austausch mit unseren Kunden und Lieferanten. Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können – und wir haben Freude an dem, was wir tun. Mehr als 30.000 Besucher überzeugen sich jedes Jahr in unserer Erlebnis-Brauerei selbst davon, wie transparent und vollständig digital wir brauen. Das Besondere: Unsere Gäste erleben kein Museum, sondern eine lebendige Produktion – laut und leise, warm und kalt, mit unterschiedlichsten Gerüchen und vor allem mit echten Menschen.
Wie unterscheidet sich die traditionelle Bierbrauweise von der Bierherstellung in heutigen Großbrauereien?
Wir sind – gemeinsam mit 31 weiteren Brauereien in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien und den Niederlanden – Slow Brewer. Das bedeutet: Wir nehmen uns Zeit. Unser Hachenburger reift beispielsweise sechs Wochen bei minus 1 Grad Celsius. Zudem wird jedes Bier bei uns einzeln im Sudhaus eingebraut. High Gravity oder das Verschneiden von Bieren sind für uns ausgeschlossen. Wir verzichten vollständig auf Polyvinylpolypyrrolidone (PVPP), verwenden ausschließlich Naturhopfen und beziehen 45 Prozent unserer Braugerste direkt von Landwirten aus der Region. Der restliche Bedarf wird zur Absicherung aus Bayern und Baden-Württemberg gedeckt. Das Besondere am Slow-Brewer-Siegel: Es ist eines der anspruchsvollsten Gütesiegel für Brauereien weltweit. Monatlich werden unsere Biere durch das Institut Weihenstephan analysiert, zusätzlich findet einmal jährlich ein umfassendes Audit auf unserer Brauerei statt – inklusive stichprobenartiger Prüfungen bei unseren Kunden im Einzelhandel und in der Gastronomie.
Woran lässt sich die Qualität eines guten Bieres erkennen?
Für uns gilt: Ein Hachenburger muss Lust auf den nächsten Schluck machen und zugleich besonders bekömmlich sein. Diese „Drinkability“ entsteht durch hochwertige Rohstoffe, vor allem aber durch Sorgfalt im gesamten Prozess. Zur Qualität gehört auch die Präsentation: das wertige Etikett, die perfekte Schankqualität in der Gastronomie, das passende Glas und ein stimmiges Genusserlebnis. Deshalb schulen wir sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Partner regelmäßig, um genau diesen Qualitätsanspruch sicherzustellen.
Worin sehen Sie den Markenkern Ihres Unternehmens?
Wir brauen mit 100 Prozent Aromahopfen, lassen unsere Biere wie erwähnt sechs Wochen bei minus 1 Grad Celsius reifen – und wir sind fest im Westerwald verwurzelt. Unsere Vision lautet: Wer in unserer Heimat gesellig zusammenkommt, trinkt Hachenburger – mit oder ohne Alkohol. Um das zu erreichen, wollen wir die unkomplizierteste Brauerei sein, mit dem besten Produkt, dem besten Team und den zufriedensten Kunden.
Wo lassen sich die Hachenburger Bierspezialitäten genießen?
Unsere Biere – neben Hachenburger auch unsere Monomarke Westerwald-Bräu, ein Bier wie aus Gründerzeiten – gibt es in der gehobenen Gastronomie, im Einzelhandel sowie auf zahlreichen Festen und Veranstaltungen in der Region. Darüber hinaus vertreiben wir Fünf-Liter-Bierfässer mit integriertem Zapfhahn europaweit an Unternehmen aller Branchen – jeweils im individuellen Design der Firmen. Das ist ein ideales Werbegeschenk, denn Bier kommt immer gut an und zugleich präsentiert sich der Schenkende auf einer großen Werbefläche. Denn das gesamte Fass ist im Firmendesign gestaltet. Dabei sind wir äußerst flexibel und können auch kleine Mengen – beispielsweise 50 Stück – frisch abgefüllt liefern. In den vergangenen Jahren haben wir dafür in eine hochspezialisierte Fertigung investiert.
Ihre Biere überzeugen nicht nur im Glas, sondern auch bei nationalen und internationalen Bier-Awards. Auf welche Auszeichnungen sind Sie besonders stolz?
Im vergangenen Jahr wurden wir mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis für unsere CO2-Rückgewinnungsanlage ausgezeichnet. Das war ein besonderer Moment, weil hier eine Investition gewürdigt wurde, die ein Großkonzern aufgrund eines langen Return on Investments (ROI) vermutlich nicht getätigt hätte. Konkret gewinnen wir aus dem bei der Gärung entstehenden CO2 – das früher einfach in die Atmosphäre entwichen ist – durch Reinigung hochreine Kohlensäure. Diese nutzen wir zur Abfüllung unserer alkoholfreien Getränke wie Hachenburger Kalter Kaffee, Limmo, Cola, Cola Zero und Wäller Wasser. Sehr stolz sind wir zudem auf den Generationen-Award der Deutschen Getränkebranche anlässlich meines Einstiegs als fünfte Genera- tion ins Familienunternehmen. Das Land Rheinland-Pfalz zeichnete uns im Jahr 2023 als das Zukunftsunternehmen unseres Bundeslands aus. Ebenso wichtig ist für uns die alle zwei Jahre stattfindende Zertifizierung zur Gemeinwohlökonomie. All diese Auszeichnungen stärken unser Team – neben der regelmäßig prämierten Produktqualität – und machen uns gemeinsam auch ein Stück weit stolz.
Welche Rolle spielen Zertifizierungen generell in Ihrer Branche?
Wir zertifizieren uns freiwillig nach den International Featured Standards (IFS) sowie nach der International Organiza- tion for Standardization (ISO). Das ist im Mittelstand unserer Branche keineswegs selbstverständlich. Wir sind jedoch überzeugt, dass uns diese Standards täglich besser machen und für maximale Transparenz in unseren Prozessen sorgen. Ergänzend auditieren wir monatlich sämtliche Unternehmensbereiche durch un-sere interne Qualitätssicherung. Wir arbeiten vollständig papierlos und digitalisiert – dabei unterstützt uns der Software-Anbieter Ninox maßgeblich.
Ein „Reinheitsgebot“ gilt nicht nur für die Zutaten beim Bierbrauen, sondern auch für die Produktionsanlagen. Wie gestalteten sich die ursprünglichen Instandhaltungs- und Qualitätssicherungsprozesse bei Hachenburger und welche Herausforderungen waren damit verbunden?
Früher lag die größte Herausforderung in der lückenlosen Nachverfolgung einzelner Maßnahmen sowie in der transparenten Dokumentation ihrer Erledigung. Heute läuft dies vollständig digital über unser Ninox-System. Wir verfügen dadurch über eine sehr hohe Transparenz und können jederzeit nachvollziehen, wer was wann erledigt hat – oder eben noch nicht. Fehler passieren nach wie vor, doch dank klarer Zeitstempel erkennen wir die Ursachen schneller und können deutlich zügiger reagieren und nachsteuern.
Inwieweit hat demnach die Digitalisierung nun in Ihren Geschäftsprozessen Einzug gehalten?
Digitalisierung durchzieht bei uns sämtliche Prozesse – von der Beschaffung über den Vertrieb, das Controlling, die Produktion und Logistik bis hin zu unserer Erlebnis-Brauerei mit jährlich über 30.000 Gästen. Ohne digitale Systeme wäre unser heutiges Arbeiten nicht denkbar.
Wie ist die IT in Ihrem Unternehmen grundsätzlich organisiert?
Die IT ist organisatorisch im Bereich „Controlling“ angesiedelt, also in dem, was man früher klassisch als Buchhaltung bezeichnet hat. Wir arbeiten mit einem leistungsfähigen Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) sowie mit zahlreichen Spezialanwendungen, die dort zusammenlaufen. Dabei setzen wir konsequent auf etablierte Standards – innerhalb wie außerhalb unserer Branche –, um möglichst effizient und unkompliziert zu arbeiten.
Wie sind Sie auf der Suche nach einem flexiblen, digitalen Formularsystem auf Ninox gestoßen?
Unser Ziel war es, die damals papierbasierten Checklisten vollständig zu ersetzen. Im Zuge der Recherche nach geeigneten Datenbanksystemen sind wir auf Ninox gestoßen und haben anschließend Schritt für Schritt unsere Digitalisierungsprojekte darauf aufgebaut.
Welche wirtschaftlichen und technologischen Gründe sprachen für den Anbieter?
Das System überzeugte uns vor allem durch seine hohe Flexibilität und die vergleichsweise einfache Programmierbarkeit dank der Low-Code-Technologie. Außerdem stimmte das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mit welchem zeitlichen und personellen Aufwand war die Integration der Lösung in Ihren Betrieb verbunden?
Mit insgesamt 120 Mitarbeitern können wir keine zusätzlichen Stellen ausschließlich für Digitalisierungsprojekte schaffen. Daher war von Beginn an klar, dass die Implementierung parallel zum Tagesgeschäft erfolgen musste. Das ist uns gelungen, weil die erzielten Zeitersparnisse neue Freiräume geschaffen haben. Diese haben wir konsequent genutzt, um unsere individuellen Programmierlösungen weiterzuentwickeln.
Wie gelingt es Ihnen nun mit Ninox, die strengen Hygienevorschriften des Lebensmittelrechts optimal umzusetzen? Auf welche Schlüsselmodule greifen Sie konkret zurück?
Über Ninox steuern und dokumentieren wir sämtliche hygienerelevanten Prozesse digital. Dazu gehören unter anderem Reinigungs- und Desinfektionspläne, Wartungsintervalle, Temperaturkontrollen, Checklisten für Produktionslinien sowie Freigabeprozesse. Jede Maßnahme ist eindeutig zugeordnet, mit Zeitstempel versehen und revisionssicher dokumentiert. Abweichungen werden automatisch sichtbar und können unmittelbar bearbeitet werden. So schaffen wir Transparenz, Rechtssicherheit und eine dauerhaft hohe Prozessdisziplin.
Inwieweit musste die Lösung an Ihre betriebsinternen Prozesse angepasst werden – und wie gelang dies?
Wir haben das System von Grund auf selbst programmiert und implementiert. Dadurch konnten wir sämtliche Module exakt an unsere internen Abläufe anpassen und so gestalten, wie es für unsere Praxis sinnvoll ist.
Wie haben Sie Ihre Mitarbeiter bei der Umstellung miteinbezogen und welches Feedback erhalten Sie von der Belegschaft?
Ohne unsere Mitarbeiter würde das System nicht funktionieren. Deshalb entsteht der Bedarf für neue Anwendungen in abteilungs- und hierarchieübergreifenden Projektgruppen. Wir starten in der Regel mit einer Betaversion, entwickeln diese gemeinsam weiter und überführen sie anschließend in eine finale Version. Gleichzeitig überprüfen wir regelmäßig den tatsächlichen Nutzen einzelner Anwendungen. Was keinen Mehrwert bringt, wird konsequent wieder abgeschafft. So vermeiden wir unnötige Komplexität im Unternehmen.
Sie nutzen Ninox heute Cloud-basiert. Welche Vorteile hat das für Ihre Brauerei? Welche Risiken sehen Sie zugleich damit verbunden?
Die Cloud-basierte Nutzung erlaubt uns einen standortunabhängigen Zugriff auf alle relevanten Datenbestände und macht es sehr einfach für uns, da wir keine Systemwartungen, Updates oder andere Maßnahmen organisieren müssen. Gleichzeitig bleibt die Datensicherheit ein zentrales Thema. Deshalb achten wir auf hohe Sicherheitsstandards, klare Zugriffsrechte und regelmäßige Backups. Digitalisierung bedeutet für uns Fortschritt – aber immer mit Augenmaß und Verantwortung.
Neben der Prozessdigitalisierung ist auch Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt Ihrer Unternehmensstrategie, was die erwähnte Auszeichnung mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis bereits vermuten lässt. Mit welchen konkreten (IT-)Maßnahmen reduzieren Sie den CO₂-Fußabdruck in Ihrem Betrieb?
IT nutzen wir vor allem, um Transparenz über Energieverbräuche, Stoffströme und Effizienzkennzahlen zu schaffen. Nur was messbar ist, kann gezielt verbessert werden. Unsere Systeme liefern die Datengrundlage, um Einsparpotenziale zu identifizieren und Investitionen fundiert zu bewerten.
Wie schätzen Sie den Stellenwert von Künstlicher Intelligenz (KI) ein, um Sie beispielsweise in Sachen „Nachhaltigkeit“ zu unterstützen? Inwieweit gibt es in Ihrer Brauerei bereits Berührungen mit KI?
Seit zwei Jahren arbeiten wir an ersten KI-Projekten – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Teilweise waren unsere Erwartungen zu hoch, teilweise wurden sie übertroffen. Langfristig sehen wir großes Potenzial, Prozesse weiter zu automatisieren und Daten intelligenter auszuwerten. Gleichzeitig ist für uns aber auch klar: Künstliche Intelligenz wird bei uns keinen direkten Kundenkontakt übernehmen. Persönliche Beziehungen bleiben weiterhin ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur.
Vor Ort im Westerwald bietet Hachenburger unter anderem die erwähnten Bier-Erlebnis-Touren an. Welches Konzept steckt dahinter und was erwartet die Besucher?
Unser Leitgedanke ist vollständige Transparenz in der Produktion: Wir möchten, dass unsere Gäste wirklich sehen, wie ein Hachenburger entsteht – vom Einmaischen des Braumalzes über das Kochen und die Gärung bis hin zum fertigen Bier. Jährlich besuchen über 30.000 Menschen unsere Brauerei, darunter Familien, Gruppen, Unternehmen und Bierliebhaber aus dem In- und Ausland. Die Touren sind dabei weit mehr als ein bloßer Rundgang: Besucher erleben unser Sudhaus, den Lagerkeller und die Abfüllanlagen hautnah, spüren die Geräusche der Produktion, riechen die vielfältigen Aromen und bekommen die Gelegenheit, die einzelnen Produktionsschritte interaktiv zu erfahren. Dabei führen wir unsere Gäste durch sämtliche Bereiche der Brauerei – von den lauten Maschinenhallen bis in die ruhigeren Reifekeller – und vermitteln ihnen, wie wichtig Mensch, Handwerk und Liebe zum Detail für die Qualität unserer Biere sind. Ein Highlight sind unsere Braukurse: Hier können Interessierte selbst aktiv werden, eigene Biere einbrauen, den Gärprozess kennenlernen und erfahren, welche Rolle Hopfen, Malz und Wasser für den Geschmack spielen. Auch für Firmen und Gruppen bieten wir maßgeschneiderte Workshops an, bei denen Teamwork, Kreativität und Genuss im Vordergrund stehen. Darüber hinaus hat sich unsere Erlebnis-Brauerei zu einem besonderen Veranstaltungsort entwickelt. Paare können bei uns heiraten – mitten in der Brauerei, umgeben von der besonderen Atmosphäre eines echten Produktionsbetriebs. Für Unternehmen und Gruppen bieten wir zusätzlich Tastings, Verkostungen und Führungen beispielsweise zu den Themen „Digitalisierung“, „Klimaneutralität“ oder „Gemeinwohlökonomie“ an. Der Schwerpunkt kann individuell vereinbart werden. Dabei vermitteln wir nicht nur umfangreiches Wissen über Bier, sondern auch über unsere nachhaltigen Produktionsprozesse, regionale Rohstoffe und über den Wert handwerklicher Qualität. Besonders stolz sind wir auf die Möglichkeit, den Besuchern authentische Einblicke zu geben: Sie sehen nicht nur die Maschinen, sondern treffen auch unsere Braumeister und Mitarbeiter, die live erklären, worauf es bei jedem einzelnen Schritt ankommt. Für viele ist das ein Erlebnis, das die Wertschätzung für Bier, Qualität und regionales Handwerk nachhaltig vertieft.
Stichwort „Hachenburger Ideenschmiede“: Welche spannenden (IT-)Projekte befinden sich für das Jahr 2026 noch in Ihrer Pipeline?
Aktuell haben wir ein neues, transparentes Bewerberportal mit automatisierten Workflows eingeführt. Das bedeutet eine deutliche Entlastung für unsere Personalentwicklung. Im nächsten Schritt wird unsere Betriebsdatenerfassung weiter optimiert und noch enger mit den jeweiligen Verbrauchsdaten verknüpft. Mit der Inbetriebnahme unserer neuen Flaschenfüllerei und Logistik werden diese Prozesse bald vollständig in Ninox inte-griert.
Interview: Lea Sommerhäuser Fotos: Tim Moldenhauer, Jens Geimer
Jens Geimer
Familienstand: verheiratet
Werdegang: Ausbildung zum Industriekaufmann, Studium internationale Wirtschaft, anschließend Mitglied der Geschäftsleitung in einem internationalen Textilunternehmen
Derzeitige Position: seit 2010 Geschäftsführer und Inhaber der Westerwald-Brauerei in Hachenburg