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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch zeigt sehr anschaulich die vielfältigen Möglichkeiten für eine belastbare Aussage über die geprüften Werkstoffe. Auch die sehr wichtige korrekte Dokumentation der Prüfergebnisse wird ausführlich gezeigt. In der Berufspraxis und der beruflichen Weiterbildung erprobte Inhalte geben dem Leser einen umfassenden, verständlich geschriebenen und mit aussagekräftigen Abbildungen unterlegten Überblick zum Thema metallographische Werkstoffprüfung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Die Metallographie ist ein zerstörendes Verfahren der Materialprüfung, bei dem das Gefüge von Werkstücken sichtbar gemacht, mit optischen Geräten untersucht und qualitativ und quantitativ beschrieben wird. Das Buch soll den Lesern einen Einblick in die praktische Metallographie geben und Hilfestellung bei der täglichen Arbeit oder bei der Aus- und Weiterbildung anbieten.
Karlheinz Schiebold

2. Metallographische Werkstoffprüfung

Die metallographische Werkstoffprüfung an Werkstoffen setzt eine gezielte Probennahme und –präparation voraus. Unter Probennahme versteht man die Zerlegung eines Werkstückes, eines Bauteiles oder von Vormaterial zur Entnahme einer metallographischen Probe. Das Erfordernis zur Probennahme ergibt sich immer dann, wenn der Prüfgegenstand zu groß und unhandlich für die Untersuchung ist oder wenn mehrere Proben entnommen werden sollen. Man unterscheidet die makroskopische und die mikroskopische Metallographie, wobei die gerätetechnische Ausstattung der Mikroskope eine wichtige Größe ist (Elektronenmikroskopie, Mikrosonde).
Karlheinz Schiebold

3. Dokumentation der Prüfergebnisse

In der Werkstoffprüfung müssen alle Prüfverfahren hinsichtlich des Verfahrens, der ermittelten Ergebnisse dokumentiert werden. Eine wichtige Rolle kommt diesbezüglich der Dokumentation mit Prüfbescheinigungen zu. In der Metallographie erfolgt bei der Mehrzahl der Untersuchungen keine Messung bestimmter Größen, sondern eine Gefügebeschreibung, die folgende Fragen beantworten muss:
- Welche Gefügebestandteile liegen vor?
- Welchen Anteil haben die einzelnen Gefügebestandteile am gesamten Gefüge?
- Welche Größe und Form haben die einzelnen Gefügebestandteile?
- Wie ist ihre Anordnung zueinander?
- Wie gleichmäßig ist ihre Verteilung über den Querschnitt der untersuchten Probe?
Das Anfertigen von Gefügebildern ist daher zur Beantwortung dieser Fragen ein wichtiger Teil der Dokumentation metallographischer Untersuchungen. Solche Untersuchungen befassen sich mit dem Zusammenhang zwischen den Zustandsdiagrammen, dem Gefügeaufbau und den Eigenschaften der Metalle und Legierungen.
Karlheinz Schiebold

Backmatter

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