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Erschienen in:

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Ziele der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik

verfasst von : Fabian Schröter

Erschienen in: Industrielle Energiestrategie

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Um eine Energiepolitik zukunftsfähig und nachhaltig zu gestalten, müssen die Ansprüche der Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und der Umweltverträglichkeit erfüllt werden. Die Energieträger, die ihren Teil am derzeitigen Strommix in Deutschland beitragen, werden diesem energiepolitischen Zieldreieck in unterschiedlichem Maße gerecht. Fossile Brennstoffe wie zum Beispiel Kohle sind sehr günstig zur Stromherstellung, jedoch nicht sehr umweltverträglich. Die Schwerpunktsetzung des energiepolitischen Zieldreiecks wurde in den letzten Jahren deutlich auf die Umwelt gelegt (Gründe: Fukushima, Treibhauseffekt etc.). Das heißt, dass zukünftig der Anteil fossiler Energie am Energiemix der Bundesrepublik Deutschland stark sinken und durch die erneuerbaren Energien substituiert werden soll. Die Realisierung dieser nachhaltigen Energieversorgung wird als Energiewende bezeichnet. Die Politik hat dafür ein Energiekonzept erarbeitet, welches eine rasche Umsetzung der Energiewende begünstigen soll. Zentrale Bestandteile sind beispielsweise das Erneuerbare‐Energien‐Gesetz, der Netzausbau und der Atomausstieg. Im Rahmen des Atomausstiegs und der Umstellung auf erneuerbare Energien stellt sich die Frage der Energiesicherheit in Deutschland. Auch die Abhängigkeit vom russischen Erdöl bzw. ‐gas fordert eine Energieaußenpolitik.
Für die geplante Neustrukturierung des Energiesektors werden in Deutschland erhebliche Investitionen erforderlich sein. Dafür sind stabile gesetzliche Rahmenbedingungen notwendig. Beispielsweise ist für die Planbarkeit einer Projektfinanzierung im Bereich erneuerbarer Energien eine verlässliche Festlegung der Einspeisevergütung wichtig.

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Fußnoten
1
Vgl. Rid et al. (2012).
 
2
Vgl. dpa (2012).
 
3
Vgl. Bundesregierung (2014).
 
4
Vgl. Willgerodt (2014).
 
5
Hinweis: Das Ziel Umweltverträglichkeit wurde 1998 in den Zielkanon des EnWG aufgenommen.
 
6
Vgl. Dowideit und Heide (2014).
 
7
Vgl. Reiche et al. (2005).
 
8
Vgl. SPD‐Fraktion Brandenburg (2011).
 
9
Vgl. CSU (2012).
 
10
Vgl. dpa (2012).
 
11
Vgl. Pätzold (2014).
 
12
Vgl. Hauff et al. (2011).
 
13
Vgl. Hohensee und Salewski (1993, S. 18).
 
14
Vgl. Pollak (2011).
 
15
Vgl. Hospers und Kubani (2003).
 
16
Vgl. Gunkel (2011).
 
17
Vgl. Pollak (2011).
 
18
Vgl. Bechberger (2005).
 
19
Vgl. Pollak (2011).
 
20
Vgl. Hohensee und Salewski (1993, S. 19).
 
21
Vgl. Hohensee und Salewski (1993, S. 20).
 
22
Vgl. Kuhrt et al. (1999, S. 193).
 
23
Vgl. Gröner et al. (1991, S. 202).
 
24
Vgl. Hecking (2015).
 
25
Vgl. Itzenplitz (2012).
 
26
Vgl. Sonnberger (2015, S. 7).
 
27
Vgl. Eickhof (1998).
 
28
Vgl. Bäthge (2011, S. 4).
 
29
Vgl. Agora‐Energiewende (2014).
 
30
Vgl. Sioshansi und Fereidoon (2013).
 
31
Vgl. Carrington (2012).
 
32
Vgl. CDU und SPD (2013, S. 36).
 
33
Vgl. Pichler (2014), S. 4.
 
34
Vgl. Edelmann (2014).
 
35
Vgl. Edelmann (2014).
 
36
Vgl. Kap. 8.
 
37
Vgl. Noke (2013).
 
38
Vgl. Clark und Woodrow (2014).
 
39
Vgl. Lehmann (2014); vgl. Kap. 10.
 
40
Vgl. PriceWaterhouseCoopers AG (2014).
 
41
Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) (2014); vgl. Kap. 6.
 
42
Vgl. Kap. 14.
 
43
Vgl. Umwelt Bundesamt (2014).
 
44
Vgl. PriceWaterhouseCoopers AG (2014).
 
45
Vgl. PriceWaterhouseCoopers AG (2014).
 
46
Vgl. dpa (2014).
 
47
Vgl. Roland Berger Strategy Consulting (2013).
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Ziele der deutschen Wirtschafts- und Energiepolitik
verfasst von
Fabian Schröter
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-07606-1_1

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