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Über dieses Buch

​Anhand der Ergebnisse von drei empirischen Studien stellen die Beitragsautoren Heterogenität, Zielgruppenbezug und Matchingherausforderungen der wissenschaftlichen Weiterbildung pointiert und differenziert dar. Der Erfolg wissenschaftlicher Weiterbildung ist Resultat der richtigen Passung von vier unterschiedlichen Zielgruppen: den individuellen und institutionellen Nachfragern (extern) sowie den Hochschulleitungen und WissenschaftlerInnen (intern). Alle vier Zielgruppen sind noch einmal je für sich überaus heterogen, so dass das Matching der verschiedenen Gruppen die zentrale Herausforderung für eine gelingende Implementierung darstellt.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen hat in den letzten Jahren einen deutlichen Aufschwung und institutionellen Ausbauschub erfahren. Trotz dieses Bedeutungszuwachses ist die wissenschaftliche Weiterbildung allerdings nach wie vor weit davon entfernt, von den Hochschulen als – neben Forschung und Lehre – mehr oder weniger gleichwertige Daueraufgabe wahrgenommen und entsprechend entwickelt zu werden. Diese Nachrangigkeit in der Aufgabenwahrnehmung hat – neben der anhaltenden Überlast in der grundständigen Lehre – mit einer ganzen Reihe von Faktoren zu tun, die die wissenschaftliche Weiterbildung in der deutschen Hochschullandschaft als ein besonderes, organisationskulturell fremdes Segment auszeichnen.
Wolfgang Seitter, Michael Schemmann, Ulrich Vossebein

Bedarf – Potential – Akzeptanz. Integrierende Zusammenschau

Zusammenfassung
Im Rahmen des hochschultypenübergreifenden Verbundprojekts WM3 Weiterbildung Mittelhessen sind drei Teilforschungsprojekte zu Bedarfen, Potentialen und Akzeptanzbedingungen von wissenschaftlicher Weiterbildung durchgeführt worden.
Wolfgang Seitter, Michael Schemmann, Ulrich Vossebein

Bedarfsanalyse. Forschungsbericht zu Bedarfen individueller Zielgruppen

Erwerbstätige, Bachelorabsolvent_innen, Personen mit Familienpflichten, Berufsrückkehrer_innen
Zusammenfassung
(Nicht-traditionelle) Weiterbildungsteilnehmer_innen werden in Zukunft eine wachsende Zielgruppe für Hochschulen sein. Dies ist durch mehrere, parallel verlaufende Entwicklungen bedingt. Die beruflichen und technologischen Anforderungen sind einem ständigen, schnelllebigen Wandel unterworfen, sodass bereits kurze Berufsunterbrechungen zu einem Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt führen können. In vielen Beschäftigungsfeldern verändern sich zudem die Qualifikationsanforderungen; es werden verstärkt theoretisches Wissen sowie wissenschaftsbasierte Kompetenzen gefordert. Dieser Kompetenzwandel bedarf einer Wissensintensivierung, Höherqualifizierung und der Notwendigkeit einer ständigen Weiterbildung. Verstärkt durch den demografischen Wandel, ist das Konzept des lebenslangen Lernens bzw. die fortwährende (Weiter)Bildung in einer Wissensgesellschaft daher von höchster Bedeutung.
Sarah Präßler

Potentialanalyse. Forschungsbericht zu Potentialen institutioneller Zielgruppen

Profit-Einrichtungen, Non-Profit-Einrichtungen, Stiftungen
Zusammenfassung
Anhand einer Potentialanalyse werden in der folgenden Studie institutionelle Adressaten bzw. Stakeholder als Zielgruppe in den Blick genommen. Hierbei werden der Bedarf an wissenschaftlicher Weiterbildung und Möglichkeiten kooperativer Angebotsentwicklung bei ausgewählten Institutionen im Profit- und Non-Profit-Bereich sowie bei Stiftungen erhoben. Während Hochschulen der angewandten Wissenschaften aufgrund ihrer Vernetzung im Feld und größeren Praxisnähe bereits seit längerem auf Erfahrungen mit Unternehmen zurückgreifen können, geraten Unternehmen, Organisationen und Stiftungen im Kontext von wissenschaftlicher Weiterbildung insbesondere für Universitäten als Zielgruppe stärker ins Bewusstsein. Vor diesem Hintergrund wird die Durchführung der Potentialanalyse von einem Team an Forscher_innen aus den beiden WM3- Verbundprojekt-Universitäten – Justus-Liebig Universität Gießen und Philipps- Universität Marburg – vorgenommen.
Sandra Habeck, Anika Denninger

Akzeptanzanalyse. Forschungsbericht zur Akzeptanz innerhochschulischer Zielgruppen

Verwaltungspersonal, wissenschaftliches Personal
Zusammenfassung
Weiterbildung stellt eine der drei Grundaufgaben von Hochschulen dar, so benennt es das Hochschulrahmengesetz. Obgleich diese Aufgabe sowohl dem gesteigerten gesellschaftlichen Interesse an wissenschaftlicher Weiterbildung entspricht als auch aktuell bildungspolitisch forciert wird, stellt sie an Hochschulen nach wie vor einen eher nachrangig behandelten Tätigkeitsbereich dar. Die politische Forderung, sich dieser Aufgabe vermehrt anzunehmen und wissenschaftliche Weiterbildung an Hochschulen zu implementieren, stellt die Bildungseinrichtungen vor neue Herausforderungen und Aufgaben – nicht zuletzt, da die Öffnung der Hochschulen gegenüber der Leitidee des lebenslangen Lernens (Wolter 2011) tradierte Grundsätze des akademischen Bildungssystems zur Disposition stellt.
Ramona Kahl, Asja Lengler, Sarah Präßler

Anhang

Zusammenfassung
Checkliste
  • Die in dieser Befragung erhobenen Daten und Äußerungen werden absolut vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
  • Die Daten werden völlig anonymisiert und sind nicht mehr mit dem Teilnehmer verknüpfbar
  • Zur möglichst genauen Rekonstruktion des Interviews möchten wir das Gespräch mit einem Tonband aufzeichnen. Sind Sie damit einverstanden?
Wolfgang Seitter, Michael Schemmann, Ulrich Vossebein

Backmatter

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