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Über dieses Buch

Iris-Lahaar Joschko hat eine spielerische, jedoch umweltpsychologisch fundierte und anwendungsorientierte Stromsparintervention für Privathaushalte einer Großstadt entwickelt. Auf Basis einer umfangreichen Literaturrecherche stellt die Autorin die aktuellen Erkenntnisse zu Barrieren, die Menschen von stromsparendem Verhalten abhalten, und deren Lösungsansätze strukturiert dar. Mithilfe der Thematik des Wohlbefindens wurde zudem eine indirekte Stromsparintervention getestet, die es ermöglicht, bei nicht motivierten Bevölkerungsgruppen nebenbei eine Reduktion des Stromverbrauchs zu erzielen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der Klimawandel und dessen Auswirkungen rücken immer mehr ins Bewusstsein der Menschen. Klimatisch bedingte Veränderungen wie das Schmelzen von Gletschern und der damit einhergehende Meeresspiegelanstieg, immer häufiger auftretende Extremwetterereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen sowie der schwieriger werdende Nahrungsmittelanbau in einigen Gebieten der Welt beeinflussen und erschweren das Leben der Menschen auf dieser Erde zunehmend (IPCC, 2014b). Nach aktuellem Stand der Forschung gilt es als gesichert, dass der mit dem Klimawandel einhergehende Temperaturanstieg um 0.85 Grad Celsius seit der industriellen Revolution insbesondere Auswirkung von anthropogenem Handeln ist, welches den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 verursacht (BMUB, BMBF, UBA & De-IPCC, 2014; IPCC, 2013, IPCC, 2014b; Kahlenborn & Brüning, 2014).
Iris-Lahaar Joschko

Kapitel 2. Stand der Forschung

In diesem Kapitel wird der Forschungsstand zur Beeinflussung des menschlichen Verhaltens im Haushaltsstrombereich dargestellt. Es werden dabei zum tieferen Verständnis immer wieder Beispiele aus dem Haushaltsstrombereich aufgeführt.
Iris-Lahaar Joschko

Kapitel 3. Quantitative Fragebogenerhebung

In Kapitel 3 sollen zunächst Ziele, Forschungsfragen und Hypothesen der quantitativen Fragebogenerhebung dargestellt werden. Es folgt die methodische Vorgehensweise und die empirischen Ergebnisse der Erhebung. Abschließend werden diese Ergebnisse zusammengefasst und interpretiert.
Iris-Lahaar Joschko

Kapitel 4. Praktische Intervention in privaten Haushalten in Frankfurt

In Kapitel 4 sollen zunächst Vorüberlegungen dargestellt werden, die wichtig für eine erfolgreiche Stromsparintervention sind. Nachfolgend werden Forschungsfragen und Hypothesen der praktischen Intervention dargestellt. Anhand des Innovationsprozesses von Thom (1980) wird danach die Entwicklung der Stromsparinterventionen dargestellt.
Iris-Lahaar Joschko

Kapitel 5. Diskussion

Um Frankfurts Masterplanziele bis 2050 und die damit einhergehende absolute Stromreduktion von 50 % erreichen zu können, ist es wichtig, dass sich die umgesetzten Maßnahmen zum einen als effektiv in der Senkung des Stromverbrauchs erweisen und zum anderen die dort wohnhafte Bevölkerung ansprechen, so dass die Programme auch in Anspruch genommen werden. Bisher umgesetzte Programme wie „Frankfurt spart Strom“ blieben dabei weit hinter den erwarteten Teilnahmezahlen zurück, die zur Erreichung der prognostizierten Senkung des Stromverbrauchs benötigt worden wären (Energiereferat Stadt Frankfurt am Main, 2017; ifeu, 2008).
Iris-Lahaar Joschko

Kapitel 6. Ausblick

In der vorliegenden Arbeit wurde die Wirkung umweltpsychologischer Interventionsinstrumente für den Bereich des Haushaltsstromverbrauchs umfassend betrachtet, theoriegeleitet in die Theorie des geplanten Verhaltens integriert und in Zusammenhang gebracht mit potenziellen Barrieren. Empirisch wurde ein besonderes Augenmerk auf die kontextuelle Interpretation des stromrelevanten Verhaltens sowie damit in Zusammenhang stehende Präferenzen durch verschiedene Lebensstilgruppen in deutschen Haushalten gelegt. Schließlich konnte Unterstützung für die Übertragbarkeit der Wirkung von umweltpsychologischen Interventionsinstrumenten für deutsche Haushalte gefunden werden.
Iris-Lahaar Joschko

Backmatter

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