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Maschinenbau "enttäuscht" über neue US-Zollregeln

  • 08.04.2026
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Für viele Maschinen aus Europa gilt schon bald ein pauschaler Zollsatz von 25 %. Der Branchenverband sieht Unternehmen durch die kurzfristige Umstellung besonders gefordert.

Handelsbarrieren durch US-Zölle erschweren den Export von Maschinen in die Vereinigten Staaten.
 


Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kritisiert die geänderten Zollregeln bei Stahl und Aluminium der US-Regierung. "Für viele Maschinen aus Europa wird ab dem 6. April ein pauschaler Zollsatz von 25 % fällig. Der europäische Maschinenbau wird dadurch in vielen Fällen stärker belastet als zuvor – das ist enttäuschend", teilt der Branchenverband VDMA mit.

Besonders herausfordernd für die Unternehmen sei, dass sie keine Zeit bekämen, sich auf die Umstellung vorzubereiten. Die Neuregelungen waren am Donnerstag bekanntgegeben worden.

Risiko hoher Strafzölle

Unternehmen müssten weiterhin nachweisen, wo der verbaute Stahl und das verbaute Aluminium gegossen oder geschmolzen wurde, erklärt der Verband. Dies sei für viele Betriebe nicht leistbar. Das Risiko von Strafzöllen bis zu 200 % bleibe bestehen.

Zwar gebe es eine begrenzte Entlastung für einige Unternehmen, da für einzelne Maschinenbauprodukte wie Spritzgießmaschinen und Fördertechnik befristet bis zum 31. Dezember 2027 ein Zolldeckel von 15 % gelte. "Produkte, die überwiegend aus Stahl und Aluminium bestehen, werden dagegen deutlich schlechter gestellt. Für sie fallen künftig 50 % Zoll auf das gesamte Produkt an", heißt es in der Mitteilung.

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl nannte die vorliegenden Informationen "noch zu unkonkret, um ein umfassendes Bild der Auswirkungen auf die Stahlindustrie in Deutschland zeichnen zu können". Es ändere sich grundsätzlich nichts am Zollsatz in Höhe von 50 % auf direkte Stahlimporte in die USA. Das sei eine erhebliche Belastung für den Export.

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