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Zukunft denken und verantworten

Herausforderungen für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft im 21. Jahrhundert

  • 2023
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch untersucht in einem Querschnitt durch aktuelle und künftig zu erwartende Herausforderungen für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft (Finanzen, Digitales, Kultur, Stadtentwicklung, Wohnen, Verkehr, Bildung, usw.), ob und unter welchen Bedingungen Staat und Politik in der Lage sind, Zukunft zu denken und – noch wichtiger – zu gestalten. Als Referenzraum und -zeit ziehen zahlreiche Autor*innen die Stadtentwicklungspolitik der 1980er und 1990er Jahre in Nordrhein-Westfalen, vor allem für die Agglomeration Ruhr, heran. In der „Zeitenwende“ wurde der Band vor allem in seiner welt- und europapolitischen Dimension aktualisiert und erweitert.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. Zukunft denken und verantworten – eine Einleitung

    Wolfgang Roters
    Das Kapitel 'Zukunft denken und verantworten – eine Einleitung' behandelt die zentrale Rolle der Komplexität im 21. Jahrhundert, wie sie von Stephen Hawking beschrieben wird. Es betont, dass die Herausforderungen nicht nur technologischer, sondern auch gesellschaftlicher, kultureller und politischer Natur sind. Die globale Welt wird als komplexe Gesellschaft beschrieben, in der Technologien, ökonomische Verwertung, demografische Entwicklungen und Migrationsströme die Komplexität erhöhen. Die Pandemie wird als Brennglas für diese Komplexität gesehen, das die Verletzlichkeit unserer Lebensweise und die Notwendigkeit einer verantwortungsvollen Zukunftsgestaltung verdeutlicht. Das Kapitel hebt die Bedeutung von Bildung, Wissenschaft und politischer Kommunikation hervor, um die Komplexität zu verstehen und zu bewältigen. Es betont die Notwendigkeit eines sozial-ökologischen Umbruchs und die Rolle von Demokratie, Wissenschaft und Bildung bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von lokalen und globalen Lernprozessen sowie die Notwendigkeit, Komplexität durch kollektives Lernen und innovative Ansätze zu bewältigen. Das Kapitel schließt mit einem Appell für eine aufgeklärte, offene demokratische Gesellschaft und die Bedeutung von Wissenschaft und Politik bei der Gestaltung der Zukunft.
  3. Zukunft und Zukünfte

    1. Frontmatter

    2. Zukunft 2023. Eine Suche

      Harald Welzer
      Der Beitrag untersucht die aktuelle Wahrnehmung der Zukunft in einer Zeit der Polykrisen. Die Zukunft wird oft negativ besetzt und als eine Fortsetzung der Gegenwart gesehen, was zu einer Stillstandsmentalität führt. Der Text analysiert, wie die Zukunftsvisionen der Vergangenheit, wie sie in Magazinen wie 'hobby' dargestellt wurden, heute noch relevant sind. Es wird gezeigt, dass die aktuellen Krisen und die Angst vor der Zukunft zu einer Verengung des Horizonts führen und innovative Lösungen blockieren. Der Beitrag betont die Notwendigkeit, die Zukunft wieder als Gestaltungskraft zu sehen und neue Wege zu finden, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Dabei wird auch die Verbindung zwischen der sozialen und der sozialökologischen Frage untersucht und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Transformation betont.
    3. Die Zukunft der funktional differenzierten Gesellschaft: Herausforderungen und Gestaltungsoptionen

      Dieter Grunow
      Der Beitrag 'Die Zukunft der funktional differenzierten Gesellschaft: Herausforderungen und Gestaltungsoptionen' untersucht die paradoxe Lage der Weltgesellschaft, die durch eine zunehmende Komplexität und Kontingenz gekennzeichnet ist. Die Autoren betonen die Notwendigkeit einer umfassenden Theorieperspektive, um die gesellschaftliche Zukunft zu gestalten. Sie analysieren, wie die funktionale Differenzierung moderner Gesellschaften die Komplexität reduziert und die Kontingenz bewältigt. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der Menschen und ihrer Kommunikation in den verschiedenen Funktionssystemen geschenkt. Die Digitalisierung und der Klimawandel werden als zentrale Herausforderungen identifiziert, die sowohl die Kommunikationszusammenhänge als auch die gesellschaftliche Struktur bedrohen. Der Beitrag hebt hervor, dass die funktional differenzierte Gesellschaft kein zentrales Steuerungszentrum hat und dass die Funktionssysteme aufeinander angewiesen sind. Die Autoren betonen die Notwendigkeit einer Balancierung der Funktionssysteme und die Bedeutung der Inklusion der Bevölkerung in die gesellschaftlichen Prozesse. Die Analyse zeigt, dass die Globalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen die Gestaltung der Zukunft weiter verkomplizieren. Der Beitrag schließt mit der Empfehlung, dass eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung nur durch eine breite Beteiligung und eine kontinuierliche Beobachtung der gesellschaftlichen Entwicklung möglich ist.
    4. Zukunftsfähigkeit und Zukunftsgestaltung aus der Sicht der zwei dominierenden Weltleitbilder

      Rolf Kreibich
      Der Beitrag beleuchtet die historischen und aktuellen Aspekte der Zukunftsforschung und -gestaltung, wobei zwei dominierende Weltleitbilder im Fokus stehen: das Wissenschaft-Technik-Industrie-Paradigma (WTI-Paradigma) und das Streben nach einer nachhaltigen Gesellschaft. Die industrielle Revolution markierte einen Wendepunkt in der Befassung mit Zukunftsfragen, da die rasante technische Entwicklung neue Herausforderungen und Chancen mit sich brachte. Die Zukunftsforschung entwickelte sich von spekulativen Methoden hin zu wissenschaftsbasierten Ansätzen, die die Produktivität und Innovation in den Mittelpunkt stellten. Das WTI-Paradigma dominierte die Entwicklung und führte zu einer starken Fokussierung auf wissenschaftlich-technische Lösungen. Trotz der positiven Rückkopplung zwischen Wissenschaft und Technik auf der einen Seite und wirtschaftlichem Wachstum auf der anderen Seite, zeigen sich heute gravierende ökologische und soziale Probleme. Die Nachhaltige Entwicklung wird als zukunftsfähiges Leitbild vorgestellt, das eine Balance zwischen ökonomischem Wachstum und ökologischer Verantwortung anstrebt. Der Beitrag betont die Notwendigkeit, die Zukunftsgestaltung auf eine nachhaltige Basis zu stellen, um die Existenzgrundlagen der Menschheit zu sichern. Die Herausforderungen und Lösungsansätze werden detailliert diskutiert, wobei die Bedeutung einer interdisziplinären Zusammenarbeit und der Einbeziehung der Bürger in den wissenschaftlichen Prozess hervorgehoben wird.
    5. Die nachhaltige Gesellschaft

      Eine Konkrete Utopie Harald Welzer
      Das Kapitel 'Die nachhaltige Gesellschaft – Eine Konkrete Utopie' untersucht die Herausforderungen und Möglichkeiten einer nachhaltigen modernen Gesellschaft. Es stellt fest, dass die aktuellen Gesellschaften weniger nachhaltig sind als je zuvor und dass das Wachstumsmodell der letzten Jahrzehnte nicht zukunftsfähig ist. Der Text diskutiert die Reaktionen auf diese Probleme, insbesondere den Rückzug in nationalistische Positionen und die Abkehr vom Universalismus. Es wird betont, dass eine nachhaltige Gesellschaft die zivilisatorischen Standards der Moderne bewahren muss, was eine radikale Reduktion des Ressourcenverbrauchs erfordert. Dabei werden innovative Ansätze und Beispiele für nachhaltiges Bauen und Lebensstil vorgestellt, die auf sozialer und technischer Intelligenz basieren. Das Kapitel fordert eine breite soziale Bewegung und politische Unterstützung für eine Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft, die auf wachstumsbefriedeten Wirtschafts- und Lebensformen basiert. Es schließt mit der Forderung nach einer positiven Vision und einer Ästhetik der reduktiven Moderne, die Zukunftsbilder jenseits des Status quo entwickelt.
  4. Welt – Europa

    1. Frontmatter

    2. Nachdenken über die Zukunftsfähigkeit von Staat und Politik

      Klaus Töpfer
      Das Kapitel untersucht die Zukunftsfähigkeit von Staat und Politik im Jahr 2020, einem Jahr der vielfältigen globalen Krisen. Die Coronakrise, die Klimakrise und soziale Ungleichheit stellen die Stabilität und Resilienz der Gesellschaft in einer offenen Demokratie auf die Probe. Die Analyse beleuchtet die pandemischen Auswirkungen dieser Krisen und die Rolle der Wissenschaft im politischen Entscheidungsprozess. Besonders hervorgehoben wird die Machtverschiebung von der Politik hin zu Finanzmärkten und globalen Marktorganisationen sowie die Notwendigkeit einer multilateralen Zusammenarbeit zur Bewältigung globaler Herausforderungen. Die Krise des Multilateralismus und die Bedrohung durch Fake News und Verschwörungstheorien werden ebenfalls thematisiert. Der Beitrag schließt mit der Frage nach der Zukunftsfähigkeit einer offenen, parlamentarischen Demokratie und den Anforderungen an ihre praktische Realisierung.
    3. Für eine europäische Politik der friedlichen kulturellen Vielfalt

      Peter Brandt
      Das Kapitel beleuchtet die europäische Politik der friedlichen kulturellen Vielfalt und die historischen sowie aktuellen Beziehungen zwischen Europa und Russland. Christoph Zöpel und der Autor diskutieren die deutsch-polnischen Beziehungen und die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze, die in den 1960er Jahren ein zentrales Thema war. Sie analysieren die Rolle Russlands in Europa und die Herausforderungen der Integration Russlands in die Weltwirtschaft. Besonders interessant ist die kritische Betrachtung der westlichen Politik gegenüber Russland und die Diskussion über die Möglichkeiten einer friedlichen Kooperation. Das Kapitel bietet tiefgehende Einblicke in die historischen und aktuellen Dynamiken der europäischen Politik und regt zum Nachdenken über die Zukunft der europäischen Einheit an.
    4. Linksdemokratische Perspektiven in einem Europa ohne Abhängigkeit von Supermächten

      Oskar Lafontaine
      Das Kapitel untersucht linksdemokratische Perspektiven für ein Europa, das unabhängig von Supermächten agiert. Es beginnt mit der Reflexion über die Erfahrungen der Autoren während des Kalten Krieges und der aktuellen Krise in der Ukraine. Die Autoren betonen die Notwendigkeit eines Waffenstillstands und Friedensverhandlungen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Sie diskutieren verschiedene Szenarien für die Verhandlungen, einschließlich der Beteiligung der USA und Russlands. Die Rolle der Europäischen Union und der Notwendigkeit einer selbständigen europäischen Außen- und Verteidigungspolitik wird hervorgehoben. Die Autoren argumentieren, dass Europa wirtschaftlich und militärisch stark genug ist, um eine solche Politik zu verfolgen. Sie plädieren für eine Reintegration Großbritanniens in die EU und die Notwendigkeit einer europäischen Friedensbewegung, um linksdemokratische Parteien zu stärken. Abschließend wird die Bedeutung von Internationalismus und Antimilitarismus betont, um langfristig Kriege in Europa und der Welt zu vermeiden.
    5. Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein

      Oskar Lafontaine
      Das Kapitel beleuchtet die Entspannungspolitik Willy Brandts und deren Erfolg in der Nachkriegszeit, die zu Frieden mit den osteuropäischen Staaten und der Sowjetunion führte. Es wird die Frage gestellt, ob eine solche Politik unter den heutigen Bedingungen möglich wäre, insbesondere angesichts der NATO-Osterweiterung und der zunehmenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Die Analyse zeigt, wie die Versprechen an Gorbatschow gebrochen wurden und wie Nationalismus und Militarismus zurückgekehrt sind. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der USA, die darauf abzielen, die einzige Weltmacht zu bleiben und potenzielle Rivalen zu schwächen. Der Text betont die Notwendigkeit einer eigenständigen europäischen Verteidigungspolitik und die Rückkehr zu einer Politik des Ausgleichs, um den Frieden in Europa zu sichern.
    6. Weltdemokratie – als Gestaltungsaufgabe dringender denn je

      Klaus-Jürgen Scherer
      Der Beitrag beschäftigt sich mit der dringenden Notwendigkeit einer Weltdemokratie, um die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. Christoph Zöpel, ein führender Denker in diesem Bereich, hat 2008 ein wegweisendes Werk veröffentlicht, in dem er die Möglichkeiten und Herausforderungen einer Weltgesellschaft untersucht. Er argumentiert, dass die traditionellen nationalstaatlichen Strukturen den aktuellen globalen Problemen nicht mehr gerecht werden und dass ein neues politisches System erforderlich ist, das auf universalen Menschenrechten und globaler Regionalisierung basiert. Zöpel schlägt vor, dass die Weltgesellschaft in neun oder zehn Regionen mit jeweils etwa 660 Millionen Einwohnern organisiert werden sollte, um eine effektive globale Politik zu ermöglichen. Diese Regionen sollten ein globales Parlament bilden und durch eine ausgewogene Finanzierung unterstützt werden. Der Text hebt hervor, dass die Weltgesellschaft bereits Realität ist, aber noch nicht politikfähig. Zöpels Vorschläge bieten eine konkrete Vision für eine zukünftige Weltordnung, die auf Kooperation und gegenseitiger Verantwortung basiert. Der Beitrag ist besonders relevant im Kontext der aktuellen globalen Krisen und der wachsenden Notwendigkeit, gemeinsame Lösungen für globale Probleme zu finden.
    7. Kultur der Stadt, Stadt der Kultur

      Das Lokale gewinnt an Bedeutung: Außenpolitik braucht eine „Urban Diplomacy“ Michelle Müntefering
      Der Beitrag beleuchtet die wachsende Bedeutung von Städten in der globalen Politik und die Notwendigkeit einer 'Urban Diplomacy'. Christoph Zöpel, ein ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt, wird als prägende Persönlichkeit vorgestellt, die die Rolle der Städte als Orte der Freiheit und Möglichkeiten betont. Der Text diskutiert die Herausforderungen und Chancen, die mit der Urbanisierung einhergehen, und die Bedeutung des lokalen Handelns in einer globalisierten Welt. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Städten als Akteure in der internationalen Politik und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Kommunen und nationalen Regierungen. Der Beitrag bietet einen tiefgehenden Einblick in die politischen und sozialen Dynamiken, die die Zukunft der Städte prägen, und regt zum Nachdenken über die Bedeutung von Städten in der globalen Politik an.
    8. Für ein starkes, souveränes und solidarisches Europa – gerade jetzt

      Achim Post
      Der Beitrag untersucht die Bedeutung und die aktuellen Herausforderungen der europäischen Einigung. Es wird betont, dass die europäische Integration trotz Wirtschaftskrisen, Flüchtlingskrisen und politischer Spannungen weiterhin von zentraler Bedeutung ist. Der Text analysiert die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und die daraus resultierenden Herausforderungen für den Zusammenhalt der EU. Es werden konkrete Maßnahmen vorgeschlagen, um die europäische Souveränität und Solidarität zu stärken, darunter ein koordiniertes Krisenmanagement, politische und wirtschaftliche Solidarität sowie eine gemeinsame Strategie zur Stärkung der Wirtschaft und Beschäftigung. Der Autor betont die Notwendigkeit, die Handlungsfähigkeit Europas zu stärken und die Abhängigkeiten von anderen Staaten und Weltregionen zu reduzieren. Zudem wird die Bedeutung praktischer Integrationsfortschritte und flexibler Koalitionen integrationswilliger Staaten hervorgehoben. Der Beitrag schließt mit einem Appell, die Zukunft Europas aktiv zu gestalten und die europäische Einheit zu verteidigen und zu stärken.
    9. Die Metropolen und Ballungsräume in Polen

      Zwischen den Handlungsformen der Kooperation und der Neuorganisation der kommunalen Selbstverwaltung Irena Lipowicz
      Der Beitrag beleuchtet die komplexe Struktur und Verwaltung von Metropolen und Agglomerationen in Polen. Besonders hervorgehoben wird die polyzentrische Struktur des Landes, die eine effiziente Verwaltungsorganisation ermöglicht. Die kommunale Selbstverwaltungsreform von 1990 und 1998 hat eine einheitliche und klare Struktur der Gemeinden, Kreise und Woiwodschaften geschaffen, jedoch die speziellen Bedürfnisse der Großstädte weitgehend ignoriert. Die Handlungsformen, die den Metropolen zur Verfügung gestellt wurden, waren zunächst ausreichend, wurden jedoch als mangelhaft erkannt. Die Notwendigkeit einer gesetzlichen Grundlage für Metropolen wie die schlesische und die Drei-Städte-Metropole wird betont. Verschiedene Modelle der Metropolverwaltung, wie das kooperative Modell und das einheitliche Modell, werden diskutiert. Das kooperative Modell ermöglicht eine flexible Zusammenarbeit, während das einheitliche Modell eine zentralistische Struktur und eine starke Verwaltung vorsieht. Die Herausforderungen der Modernisierung der Verwaltung und die Rolle des europäischen Rechts bei der Bewältigung des konzeptionellen Chaos werden ebenfalls thematisiert. Der Beitrag hebt die Bedeutung einer klaren rechtlichen und institutionellen Rahmens für die Entwicklung der Metropolen hervor und betont die Notwendigkeit einer umfassenden gesetzlichen Regelung.
    10. The Notion of Migration in Amman

      New Perspective in Perceiving Heterogeneous Communities Maram Tawil, Lubna Alawneh
      Das Kapitel untersucht die Notion der Migration in Amman und wie diese die soziale und wirtschaftliche Struktur der Stadt beeinflusst. Amman hat eine lange Geschichte der Aufnahme von Migranten, insbesondere Flüchtlingen, und hat sich durch verschiedene politische Konflikte und Kriege stark verändert. Die Studie konzentriert sich auf das Viertel Jabal Al-Hussein, das eine reiche Geschichte und eine dynamische Struktur aufweist. Es wird untersucht, wie verschiedene Migrantengruppen in diesem Viertel co-existieren und sich anpassen. Besonders interessant ist die Analyse der sozialen und wirtschaftlichen Implikationen der Migration, einschließlich der Integration von Flüchtlingen und der Auswirkungen auf den lokalen Arbeitsmarkt. Die Studie schlägt innovative Strategien vor, um die Herausforderungen der Migration zu bewältigen und eine harmonische Co-Existenz zu fördern. Dies beinhaltet die Entwicklung neuer Arbeitsmöglichkeiten, die Nutzung von Technologie und die Schaffung flexibler Netzwerke. Die Ergebnisse zeigen die Bereitschaft der lokalen Gemeinschaft, Migranten zu integrieren und zu akzeptieren, und betonen die Notwendigkeit neuer Ansätze in der Stadtplanung, um den sich ständig verändernden Bedingungen gerecht zu werden.
    11. Historische Stadtkerne im goldenen Ring, Russland

      Gedanken und Erfahrungen aus einer anderen Zeit Friedrich Wolters
      Der Fachbeitrag behandelt die Erfahrungen und Gedanken einer Delegation aus Nordrhein-Westfalen während einer Reise nach Russland im Jahr 1992. Die Delegation, bestehend aus Vertretern der Landesregierung, Stadtdirektoren und Architekten, reiste nach Moskau und weiter in Städte wie Pskow, Twer, Torshok und Kaschin, um historische Stadtkerne im goldenen Ring zu erforschen. Die Zusammenarbeit mit russischen Planern und die Begegnung mit der russischen Kultur und Geschichte stehen im Mittelpunkt. Besonders hervorgehoben wird die Zusammenarbeit mit Anatoli I. Winogradow, einem renommierten russischen Architekten, der die Delegation begleitete. Die Erfahrungen und Herausforderungen bei der Zusammenarbeit mit russischen Planungsbüros und die kulturellen Unterschiede werden detailliert beschrieben. Der Beitrag bietet einen tiefen Einblick in die politischen und kulturellen Veränderungen in Russland während der 90er Jahre und die Bedeutung der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der Stadtplanung. Die Arbeiten der deutschen Büros in verschiedenen russischen Städten und die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der historischen Stadtkerne in Russland werden ebenfalls thematisiert. Der Fachbeitrag zeichnet sich durch seine umfassende Darstellung der historischen und kulturellen Kontexte sowie die detaillierten Beschreibungen der Zusammenarbeit aus, was ihn zu einer wertvollen Lektüre für Fachleute in den Bereichen Stadtplanung und Architektur macht.
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Titel
Zukunft denken und verantworten
Herausgegeben von
Wolfgang Roters
Horst Gräf
Hellmut Wollmann
Copyright-Jahr
2023
Electronic ISBN
978-3-658-41039-1
Print ISBN
978-3-658-41038-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-41039-1

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    KI ohne Großprojekt und Risiko starten

    Mit freundlicher Unterstützung von:
    • ​​​​​​​Dell Technologies, Intel und Microsoft.
    Bildnachweise
    Schmalkalden/© Schmalkalden, NTT Data/© NTT Data, Verlagsgruppe Beltz/© Verlagsgruppe Beltz, ibo Software GmbH/© ibo Software GmbH, Sovero/© Sovero, Axians Infoma GmbH/© Axians Infoma GmbH, Prosoz Herten GmbH/© Prosoz Herten GmbH, Stormshield/© Stormshield, MACH AG/© MACH AG, OEDIV KG/© OEDIV KG, Rundstedt & Partner GmbH/© Rundstedt & Partner GmbH, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Governikus GmbH & Co. KG/© Governikus GmbH & Co. KG, Vendosoft/© Vendosoft, Conceptboard Cloud Service GmbH/© Vendosoft, Videocast 1: Standbild/© Springer Fachmedien Wiesbaden, givve Bezahlkarte - digitale Effizienz trifft menschliche Nähe/© givve