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Erschienen in: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft 2/2018

28.06.2018 | Abhandlung

Zukunft der Versicherung – Versicherung der Zukunft

verfasst von: Christopher Bierth, Klaus Friedrich, Tim Linderkamp, Ute Lohse, Mathias Schröder

Erschienen in: Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft | Ausgabe 2/2018

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Zusammenfassung

Die Versicherungsbranche ist derzeit durch eine langanhaltende Niedrigzinsphase und diverse Gesetzesvorhaben gekennzeichnet. Gerade die Bündelung der Anforderungen von Solvency II, das Stellen der Zinszusatzreserve und das Erzielen von zugesagten Garantien im gegenwärtigen Zinsumfeld stellen eine große Herausforderung für die Lebensversicherungswirtschaft dar. In einer gemeinsamen Studie von Deloitte, E + S Rück und der Universität Hannover wurden im Sinne einer qualitativen Forschung durch Erhebung von breitem Expertenwissen die ökonomischen Auswirkungen der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen diskutiert. Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt liegt auf den Erwartungen der Branchenrepräsentanten an die fortscheitende Digitalisierung. Diese Abhandlung stellt ausgewählte Reaktionen und Konsequenzen der Lebensversicherungsunternehmen dar und leitet Handlungsempfehlungen für die Branche ab.

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Fußnoten
1
Elsner (2015), S. 19.
 
2
Richtlinie (2009)/138/EG („Solvency II“), § 45, Abs. 2.
 
3
Deutscher Bundestag (2014), S. 20.
 
4
Vgl. Statistisches Bundesamt (2017).
 
5
Vgl. Altuntas/Uhl (2015), S. 24 f.
 
6
Vgl. Altuntas/Uhl (2015), S. 23.
 
7
Vgl. Accenture/I.VW (2010), S. 25.
 
8
InsurTech ist ein Kunstwort aus „Insurance“ und „Technology“. Der Begriff FinTech wird oft als Oberbegriff für Start-Up Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor verwendet. Dieses Kunstwort setzt sich aus den Begriffen „Financial Services“ und „Technology“ zusammen.
 
9
Dies war bei allen geführten Interviews der Fall.
 
10
Mayring unterscheidet allgemein zwischen der explikativen, zusammenfassenden und strukturierende Inhaltsanalyse (vgl. Mayring (2010), S. 65). Für den mit der Studie verfolgten Forschungsansatz erscheint die strukturierende Inhaltsanalyse hier am zielführendsten; ist doch der Zweck der Studie die unterschiedlichen Einschätzungen und Meinungen zu clustern, um so auch adäquate Strategien in den verschiedenen Bereichen für die Lebensversicherungsunternehmen zu identifizieren.
 
11
Zum Einsatz kam hier das Programm MAXQDA (Software der Firma VERBI zur computergestützten qualitativen Daten- und Textanalyse).
 
12
Vgl. bspw. Gläser und Laudel (2010), S. 46 f.
 
13
Auch bei korrespondierenden Fragen dominieren die Themenfelder Kapitalanlage und Produktgestaltung. Auf die Frage „Welche besonderen Einflüsse ergeben sich für Ihr Haus aus der quantitativen Säule von Solvency II?“ geben 43 % der Befragten „Steuerung der Kapitalanlage“ an und 23 % nennen die Produktgestaltung. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Frage „Inwiefern hat sich Ihre Risikostrategie durch Solvency II verändert?“. 28 % nennen „Kapitalanlagestrategie“ und 21 % der Befragten das Produktportfolio als Antworten, wobei 31 % keinen Einfluss von Solvency II auf ihre Risikostrategie sehen.
 
14
Als Top Antwort auf die Frage „Welchen Einfluss werden die Berichtserfordernisse auf Ihr Lebensver-sicherungsgeschäft haben?“ nennen die Hälfte der Befragten ein „Ineffizientes Kosten-Nutzen Verhältnis“. Dieses Statement wird aber eher als eine Beurteilung der Verhältnismäßigkeit von Aufwand und Ertrag gedeutet, als ein „echter“ Einfluss auf das Lebensversicherungsgeschäft.
 
Literatur
Zurück zum Zitat Altuntas, M., Uhl, P.: Herausforderungen an die Versicherungswirtschaft. In: Altuntas, M., Uhl, P. (Hrsg.) Industrielle Exzellenz in der Versicherungswirtschaft. Springer, Wiesbaden (2015) Altuntas, M., Uhl, P.: Herausforderungen an die Versicherungswirtschaft. In: Altuntas, M., Uhl, P. (Hrsg.) Industrielle Exzellenz in der Versicherungswirtschaft. Springer, Wiesbaden (2015)
Zurück zum Zitat Gläser, J., Laudel, G.: Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse, 4. Aufl. Springer, Wiesbaden (2010) CrossRef Gläser, J., Laudel, G.: Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse, 4. Aufl. Springer, Wiesbaden (2010) CrossRef
Zurück zum Zitat Mayring, P.: Qualitative Inhaltsanalyse: Grundlagen und Techniken, 11. Aufl. Beltz, Weinheim, Basel (2010) Mayring, P.: Qualitative Inhaltsanalyse: Grundlagen und Techniken, 11. Aufl. Beltz, Weinheim, Basel (2010)
Zurück zum Zitat Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und Rückversicherungstätigkeit. Richtlinie 2009/138/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. November 2009 betreffend die Aufnahme und Ausübung der Versicherungs- und Rückversicherungstätigkeit.
Metadaten
Titel
Zukunft der Versicherung – Versicherung der Zukunft
verfasst von
Christopher Bierth
Klaus Friedrich
Tim Linderkamp
Ute Lohse
Mathias Schröder
Publikationsdatum
28.06.2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft / Ausgabe 2/2018
Print ISSN: 0044-2585
Elektronische ISSN: 1865-9748
DOI
https://doi.org/10.1007/s12297-018-0407-4

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