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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort des Landtagspräsidenten

Vorwort des Landtagspräsidenten

Zusammenfassung
Von Mai 2001 bis Juli 2004 arbeitete die Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“ an ihrem umfangreichen und anspruchsvollen Programm.
Ulrich Schmidt

Einführung der Kommissionsvorsitzenden

Einführung der Kommissionsvorsitzenden

Zusammenfassung
Im Dezember 2000 setzte der Landtag von Nordrhein-Westfalen mit einstimmigem Beschluss die Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“ ein. Hintergrund war die Feststellung, dass eine geschlechtsdifferenzierte Betrachtung von Gesundheit und Krankheit dringend geboten ist und Konzepte für gesundheitsgerechtes Verhalten und gesundheitsfördernde Maßnahmen genauso an Genderkriterien ausgerichtet werden müssen, wie eine — sachgerechte — medizinische Forschung, Prävention, Diagnostik, Behandlung und Nachsorge. Unbestritten war auch, dass diesem Ansatz im herkömmlichen medizinischen System bisher kaum Rechnung getragen wird. Deshalb forderte der Landtag die Enquetekommission auf, nicht nur die Defizite in der Gesundheitsversorgung von Frauen aufzuzeigen und zu bewerten, sondern vor allem gezielte Beiträge zu ihrer Beseitigung zu erarbeiten.
Marianne Hürten

Kurzfassung des Abschlussberichtes der Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“

Frontmatter

1. Einsetzung, Zusammensetzung und Arbeitsweisen

Zusammenfassung
Der Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“ gehörten neun Abgeordnete des nordrhein-westfälischen Landtags und deren Stellvertreterinnen sowie sechs externe Sachverständige an. Dem Anteil der Fraktionen des Landtags entsprechend entsandte die SPD-Fraktion vier, die CDU-Fraktion drei und die Fraktion Bündnis 90/DIE GRüNEN sowie die FDP-Fraktion jeweils eine Abgeordnete als ordentliches Mitglied in die Enquetekommission. Zwei externe Sachverständige wurden jeweils von der SPD sowie der CDU-Fraktion benannt, die beiden anderen Fraktionen benannten jeweils eine externe Sachverständige.
Landtag Nordrhein-Westfalen

2. Rahmenbedingungen und Grundlage der Arbeit

Zusammenfassung
Mit der Einsetzung der Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“ im Jahr 2000 hat sich erstmals in Deutschland ein Landesparlament die Analyse von gesundheitspolitischen Fragestellungen unter dem Gesichtspunkt der Geschlechtergerechtigkeit und die Entwicklung geeigneter Handlungsempfehlungen zur Aufgabe gemacht.
Landtag Nordrhein-Westfalen

3. Hinderungsgründe und Chancen für die Umsetzung einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW

Zusammenfassung
Die Enquetekommission hat bei der Beratung der Schwerpunktthemen anhand von Leitfragen (siehe Kapitel 1.4.1) zahlreiche konkrete Defizite festgestellt (siehe Kapitel 4). In einem zweiten Schritt hat sie dann den Versuch unternommen, hieraus grundlegende Hinderungsgründe für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung abzuleiten. Dabei stieß sie regelmäßig auf dieselben generellen Defizite, die auch schon in anderen Zusammenhängen beschrieben worden sind1, hat jedoch auch festgestellt, dass sich diese generellen Defizite oftmals besonders negativ für Frauen auswirken. Im Einzelnen hat sich die Enquetekommission außerdem insbesondere mit den Hinderungsgründen beschäftigt, die in den Organisationsstrukturen der Einrichtungen im Gesundheitswesen, in den individuellen Persönlichkeiten von Patientinnen und Behandelnden sowie in deren Kommunikation untereinander, im Bereich der gesund-heitsbezogenen Forschung und der Aus- und Weiterbildung der im Gesundheitsbereich Tätigen liegen.
Landtag Nordrhein-Westfalen

4. Ausgewählte Arbeitsfelder für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung

Zusammenfassung
Die Verabreichung von Arzneimitteln ist die mit Abstand am häufigsten angewandte Maßnahme zur Behandlung von Krankheiten1. Dabei sind für die Wirkung einer verabreichten Wirkstoffdosis nicht nur die am Zielort ausgelösten Reaktionen des Körpers (Pharmakodynamik) von Bedeutung, sondern auch die Art und Weise, wie der Wirkstoff vom Körper aufgenommen, transportiert, verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden wird (Pharmakokinetik). Da diese beiden Aspekte der Arzneimittelwirkung wesentlich von biologischen Faktoren mit beeinflusst werden, bei denen es zwischen den Geschlechtern qualitative und quantitative Unterschiede gibt (Ausstattung mit Enzymen, Verhältnis von Fett und Wasser im Gewebe, Hormonhaushalt), ist grundsätzlich davon auszugehen (und in einigen Fällen auch bereits wissenschaftlich nachgewiesen), dass Arzneimittel bei Frauen und Männern unterschiedlich wirken können.2
Landtag Nordrhein-Westfalen

5. Ergebnisse orientiert an Leitfragen

Zusammenfassung
Die Arbeit der Enquetekommission orientierte sich weitgehend an den im Kapitel 1.4 vorgestellten und in den Arbeitsfeldern teilweise konkretisierten Leitfragen. Ergebnisse des Berichtes werden in diesem Kapitel orientiert an den Leitfragen zusammengefasst.
Landtag Nordrhein-Westfalen

6. Sondervotum der FDP-Fraktion

Zusammenfassung
zum Abschlussbericht der Enquetekommission „Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in NRW“ von Mitgliedern der Enquetekommission aus der FDP-Fraktion: Brigitte Capune-Kitka, MdL, (Mitglied), Dr. Jana Pavlik, MdL, (stv. Mitglied).
Landtag Nordrhein-Westfalen

7. Anhang

Ohne Zusammenfassung
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