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Über dieses Buch

Die Arbeit untersucht die Legitimität der Familienstiftung als Instrument zur generationenübergreifenden Vermögensweitergabe. Legitimität wird dabei verstanden als über die reine formelle Legalität hinausgehende Übereinstimmung mit den Werten und Prinzipien der Gesellschaft, die zu einer Rechtfertigung und Akzeptanz des Instituts im bestehenden System führt. Es handelt sich um eine breitangelegte Untersuchung der Frage, ob es die Familienstiftung in ihrer aktuellen Form in unserer heutigen Rechts- und Gesellschaftsordnung geben darf. Dafür wird die Familienstiftung von ihren Anfängen bis zu ihrer heutigen Ausgestaltung beleuchten und dabei auf immer wiederkehrende Kritikpunkte eingegangen. Auf Basis dieser Untersuchung werden am Ende der Arbeit Reformvorschläge für eine zukünftige legitimere Ausgestaltung der Familienstiftung gemacht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Doktor Faust, als von Goethe überzeichneter Repräsentant des neuzeitlichen selbstreflektierten und zerrissenen Menschen, blickt düster und unzufrieden auf sein Leben. In der Szene „Nacht“ des Faust I wechselt seine Stimmung in schnellen Sequenzen von melancholisch verzweifelt bis euphorisch beflügelt, während er sich mit der eigenen Unvollkommenheit beschäftigt.
Ruth Margret Junius-Morawe

Begriff der Familienstiftung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht primär die rechtsfähige Stiftung des Privatrechts, kodifiziert in den §§ 80 ff. BGB in der Ausgestaltung der Familienstiftungen - dem „Prototypen“ 40 der privatnützigen Stiftung -.
Ruth Margret Junius-Morawe

Rechtshistorischer Problemaufriss

Zusammenfassung
Um die Brisanz der Frage nach der Legitimität der Familienstiftung nachvollziehen zu können, soll im Folgenden ihre historische Entwicklung im römischen und deutschen Recht im Wesentlichen anhand von Sekundärquellen nachgezeichnet werden, denn ebenso alt wie die familiengebundenen Vermögen selbst, ist auch die Kritik an ihnen.
Ruth Margret Junius-Morawe

Legitimität der Familienstiftung in ihrer aktuellen rechtlichen Ausgestaltung

Zusammenfassung
Der folgende Abschnitt widmet sich der aktuellen Gesetzeslage der Familienstiftung. Es werden die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten und ihre Rechtsfolgen im Stiftungszivil- und Stiftungsaufsichtsrecht, im durch die Gründung einer Familienstiftung betroffenen Erb- und Pflichtteilsrecht und zuletzt im Stiftungssteuer- und Gemeinnützigkeitsrecht dargestellt. Zudem wird an den jeweiligen Stellen die vorgebrachte Kritik an der rechtlichen Ausgestaltung der Familienstiftung dargestellt.
Ruth Margret Junius-Morawe

Überlegungen de lege ferenda und Fazit

Zusammenfassung
Abschließend sollen nun Verbesserungsmöglichkeiten und Reformvorschläge vorgestellt werden, die dem Institut der Familienstiftung zu mehr Legitimität und nicht zuletzt zu mehr gesellschaftlicher und politischer Akzeptanz verhelfen können. Hierbei soll der bestehende verfassungsmäßig geschützte Rahmen (Stifterfreiheit, Testier- und Eigentumsfreiheit) bestehen bleiben und auch die stiftungsrechtlichen Prinzipien, wie die grundsätzliche Dauerhaftigkeit und die Mitgliederlosigkeit, beibehalten bleiben.
Ruth Margret Junius-Morawe

Backmatter

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