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01.08.2016 | Aufsätze | Ausgabe 4/2016

List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik 4/2016

Zur Reduktion des Netzausbaubedarfs durch Redispatch und effizientes Einspeisemanagement: Eine modellbasierte Abschätzung

Zeitschrift:
List Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Veronika Grimm, Bastian Rückel, Christian Sölch, Gregor Zöttl
Wichtige Hinweise
Der vorliegende Beitrag basiert auf Teilen des Gutachtens „Regionale Preiskomponenten im Strommarkt“, das im Jahr 2015 in Rahmen der Vorbereitung für das Sondergutachten Energie 2015 von den Autoren für die Monopolkommission erstellt wurde. Wir danken Achim Wambach, Marc Bataille und Xenia Löckmann für die konstruktive Diskussion im Rahmen der Erstellung des Gutachtens. Angela Brunner, Julia Grübel und Simon Mehl danken wir für Kommenatre und Unterstützung der Arbeiten. Die in dem Artikel verwendeten Methoden wurden im Rahmen des Energie Campus Nürnberg (EnCN) erarbeitet, der durch die Bayerische Staatsregierung gefördert wird. Förderung erhielten die Autoren außerdem im Rahmen der Energing Field Initiative (EFI) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Rahmen des Projekts „Sustainable Business Models in Smart Energy Marktes“.

Zusammenfassung

In der energiepolitischen Debatte werden derzeit Maßnahmen zur Reduktion des notwendigen Übertragungsnetz-Ausbaus diskutiert. Dieser Beitrag analysiert das Potential zweier Maßnahmen, die mit verhältnismässig geringfügigen Anpassungen des Ordnungsrahmens realisierbar sind: Eine Berücksichtigung von Möglichkeiten des Redispatch schon bei der Netzentwicklungsplanung und effizientes Einspeisemanagement. Modellrechnungen zeigen, dass beide Maßnahmen geeignet sind, den Netzausbau zu reduzieren und eine Kombination beider Maßnahmen sogar einen substanziellen Teil des Netzausbaus verzichtbar machen kann. Wir zeigen darüber hinaus, dass beide Maßnahmen das Potential haben, moderate Wohlfahrtsgewinne zu ermöglichen, die sich mittelfristig in niedrigeren Stromkosten wiederspiegeln. Die Kombination beider Maßnahmen generiert im Modell 83 % des Wohlfahrtsgewinns in einem First-Best Benchmark, in dem alle Investitions- und Produktionsentscheidungen optimal getroffen werden.

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