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Über dieses Buch

Angelika Merdian sichtet und analysiert vor dem Hintergrund diverser Vereinheitlichungsbestrebungen die Standards für Wirtschaftsprüfer in ihrer Tätigkeit als Unternehmensbewerter in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, dem Vereinigten Königreich und Russland. Darüber hinaus untersucht sie die Vorgaben internationaler Initiativen sowie sonstiger, privater Einrichtungen zur ordnungsgemäßen Durchführung von Unternehmensbewertungen. Neben dem Status quo arbeitet die Autorin sowohl Konvergenz- als auch Divergenzbewegungen heraus und zeigt mit ihrer Arbeit die bestehenden bewertungstheoretischen Schwachstellen der praktischen Vorgaben auf. Sie liefert damit einen umfassenden Einblick in die – vielfach bedenklichen – Entwicklungen zur Vereinheitlichung und legt die Voraussetzungen eines länderübergreifenden „Idealwerks“ zur Unternehmensbewertung dar.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Der Prüfungsmarkt im Zeichen der Vereinheitlichung

Hinter dem Begriff „Prüfungsmarkt“ steht ein breites Aufgabengebiet, in dem der Wirtschaftsprüfer als Anbieter von Dienstleistungen tätig ist. In den letzten Dekaden hat dieser Markt Anstöße zur Vereinheitlichung erfahren, wobei diese in Europa jüngst in Form der EU-Vorschriften für Abschlussprüfungen auftreten. Ihren rechtlichen Rahmen hat der deutsche Gesetzgeber mit der Verabschiedung des Abschlussprüfungsreformgesetzes (AReG) und des Abschlussprüferaufsichtsreformgesetzes (APAReG) umgesetzt.
Angelika Merdian

Chapter 2. Das Beispiel Unternehmensbewertung

Besondere Aufmerksamkeit schenkt diese Arbeit der Bewertung von Unternehmen und damit den Bewertungskonzeptionen einzelner berufsständischer Organisationen Europas. Im Umkehrschluss wird zeitgleich Abstand von Bewertungskonzepten genommen, die ihren Schwerpunkt im Steuerrecht oder in der Rechnungslegung finden.
Angelika Merdian

Chapter 3. Berufsständische Vorgaben an den Wirtschaftsprüfer

Mit dem Inkrafttreten der fünften WPO-Novelle und des Wirtschaftsprüfungsexamens-Reformgesetzes, die insbesondere die Vereinheitlichung wirtschaftsprüfendender Berufe adressierten, erlosch neben der Prüfungszulassung für den vereidigten Buchprüfer gleichfalls auch die Neuanerkennung für Buchprüfungsgesellschaften. Unter diesem Gesichtspunkt konzentrieren sich die nachfolgenden Ausführungen auf den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und seinen Tätigkeitsbereich.
Angelika Merdian

Chapter 4. Für oder wider die Vereinheitlichung?

Als ein wesentlicher Schritt zur Angleichung und bedeutsamer Versuch, nationale Partikularinteressen Europas auf dem Gebiet des Rechnungs- und Prüfungswesens zu überwinden, ist die Gründung der „Union Européene des Experts Comptables, Economiques et Financiers“ (U.E.C.) im Jahre 1951 zu verstehen. Die U.E.C. bildete einen Zusammenschluss mehrerer europäischer Berufsorganisationen wirtschaftsprü-fender Berufe, die zum einen die Plattform eines gezielten Meinungsaustauschs verkörperte und zum anderen die Grundlage für das fachliche und berufliche Zusammenwirken auf europäischer Ebene darstellte.
Angelika Merdian

Chapter 5. Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick

Der Versuch, die Unternehmensbewertung im Allgemeinen und die Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers im Besonderen zu vereinheitlichen, ist ein Unterfangen, das seit den 1960er Jahren nichts an Bedeutung verloren hat. Sowohl die bewertende Praxis als auch die Wissenschaft haben sich dieser Aufgabe angenommen. Beide erachten die Formulierung eines Regelwerks als notwendig. Aus praktischer Perspektive liegen die Gründe vornehmlich in der zunehmenden Verflechtung der Märkte und der damit in Verbindung stehenden Komplexitätssteigerungen, die die Anforderungen an den Wirtschaftsprüfer in seiner Rolle als Unternehmensbewerter verschärfen.
Angelika Merdian

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