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Über dieses Buch

Das Buch informiert über die positiven Effekte von Natur im Lebensalltag des Menschen. Sowohl infolge der Verstädterung als auch der technologischen Entwicklung verschwindet die natürliche Umwelt aus der Lebenswelt des Menschen immer mehr. Das Buch möchte die Frage beantworten, inwieweit und in welcher Weise ein „Zurück zur Natur“ in gebauten Umwelten und technischen Kulturen Sinn macht. Untersucht wird, wie dies in Wohn- sowie Lern- und Arbeitsumwelten bewerkstelligt werden könnte, und wie Umwelten, die der Erholung und Gesundung dienen, noch stärker von der Erholkraft der Natur profitieren könnten. Im abschließenden Kapitel wird Fragen der Stadtentwicklung bezogen auf die positiven Wirkungen von grüner Natur in der urbanen Umwelten nachgegangen. Das Mensch-Tier-Verhältnis wird beleuchtet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der Appell „Zurück zur Natur“ bringt einen Missstand zum Ausdruck. Infolge der zunehmenden Verstädterung und der fortschreitenden technologischen Entwicklung vergrößert sich die Kluft zwischen dem Menschen und der natürlichen Umwelt. Die Frage ist, wie sich ein Natur-fernes Leben auf den Menschen auswirkt und wie den damit einhergehenden negativen Folgen entgegengewirkt werden kann. Der Naturbegriff und grundlegende Konzepte wie Landschaft und Naturverbundenheit werden erläutert. Die Positionen von Theoretikern und Praktikern werden einander gegenübergestellt mit dem Ziel, die Erkenntnisse der Forschung über die Mensch-Natur-Beziehungen für die Umweltgestaltung und Stadtplanung in Richtung eines sinnvollen „Zurück zur Natur“ zu nutzen.
Antje Flade

Kapitel 2. Naturwirkungen

Die Naturwirkungen sowie allgemein das Verhältnis des Menschen zur natürlichen Umwelt sind vielfältig. Betrachtet werden das ästhetische Erleben, Erholung und Gesundheit, Anregung und Motivierung, die Prägung durch Naturerfahrungen und und das Erleben von Transzendenz. Natur macht gebaute Umwelten ästhetisch reizvoller, sie erholt und fördert Wohlbefinden und Gesundheit, sie regt zur Auseinandersetzung mit der Umwelt und zum zum Handeln an. In einem Exkurs wird die inspirierende Wirkung der Natur speziell auf Komponisten geschildert. Von Kindheit an prägt die Natur die Haltung des Menschen gegenüber der Natur, die ihm Erfahrungen jenseits der sensorischen Wahrnehmung erschließt.
Antje Flade

Kapitel 3. Wohnumwelten

Natur in Wohnumwelten hat eine herausragende Bedeutung, da es diejenigen Umwelten sind, in denen sich die Menschen am häufigsten und längsten aufhalten. Grüne Natur lässt Wohnumgebungen schöner erscheinen, sie erhöht deren Erholungspotenzial, bietet Kindern anregende Spielorte, fördert nachbarliche Beziehungen und verbessert das Mikroklima. Gärten als gestaltete und angeeignete haben viele Funktionen und erfüllen verschiedene Bedürfnisse. Eine besondere Form sind Dachgärten, deren Voraussetzungen und Arten von einem Experten erläutert werden. Abschließend wird auf das Verhältnis zwischen Mensch und Haustier eingegangen.
Antje Flade

Kapitel 4. Lern- und Arbeitsumwelten

Auch in Lern- und Büroumwelten, in denen sich Menschen oft und lange aufhalten, hat grüne Natur viele Effekte. Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden werden dadurch positiv beeinflusst. Im ersten Abschnitt wird auf Lernumwelten, eingegangen. Betrachtet werden Unterrichtsräume und Schulhöfe mit und ohne grüner Natur, sowie außerschulische Lern- und Naturerfahrungsräume. Im zweiten Abschnitt wird auf die Effekte grüner Natur in Büroräumen und in deren Außenbereich eingegangen. Untersuchungen belegen, dass der Arbeitsstress Stress durch den den Anblick grüner Natur verringert werden kann.
Antje Flade

Kapitel 5. Erholung und Gesundheit fördernde Umwelten

Natur ist eine Ressource, die noch viel mehr als bisher genutzt werden könnte, um zur Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit beizutragen und den Stressabbau zu unterstützen. Konzepte wie restorative environments, health promoting environments und health promoting landscapes liefern einen Rahmen, um die positiven Effekte grüner Natur auf die Gesundheit und das Wohlbefinden differenziert zu beschreiben. Dargestellt werden empirische Ergebnisse zum Erholungseffekt von Naturlandschaften sowie der Therapie dienender Innen- und Außenräume, darunter therapeutischer Gärten. Verschiedene Instrumente wurden entwickelt, um das Erholungspotential von Umwelten zu ermitteln und zu vergleichen. In einem abschließenden Exkurs werden die Motive des Wanderns beleuchtet, einer Tätigkeit, der bevorzugt in Naturumwelten nachgegangen wird.
Antje Flade

Kapitel 6. Natur in der Stadt

Natur und Stadt sind nur auf den ersten Blick Kontrastumwelten. Leitbilder wie die Gartenstadt und die Green City sowie Stadtparks und Bäume und Grünflächen in den öffentlichen Räumen bringen zum Ausdruck, dass Städte nicht nur gebaute Umwelt sind, sondern auch natürliche Umwelt enthalten. Stadtparks werden für vielfältige Aktivitäten genutzt, wobei erlebte Unsicherheit deren Nutzung einschränkt. In öffentlichen Räumen tragen nicht mehr nur Bäume und Grünflächen sondern zunehmend auch begrünte Fassaden zur Begrünung von Städten bei. Fuß- und Radwege im Grünen können zu vermehrtem Zufußgehen und Radfahren anregen. Ein Landschaftsplaner stellt das Konzept der Naturerfahrungsräume in der Stadt vor. Abschließend geht ein Experte aus dem Tierschutzbereich auf Tiere in der Stadt und das Mensch-Tier-Verhältnis ein.
Antje Flade

Backmatter

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