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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

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Film als Medium

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Der Beitrag exploriert die mediale Eigentypik des Films. In einem ersten Abschnitt spürt er medialen Urszenen bzw. Anfangskonstellationen in Klassikern wie L’arrivée d’un train à la Ciotat (1885) der Brüder Lumière, Antonionis L’Eclisse (1962) oder Hitchcocks Rear Window (1954) nach und zeigt auf, wie die mediale Spezifik des Films von Beginn an in seine Geschichten eingeschrieben ist.Ausgehend von dieser Bestimmung der medialen Eigentypik des Films entwirft der Beitrag einen Medienbegriff, der von der technisch-empirischen Konkretheit von Massenmedien abstrahiert und das systemisch-konzeptionelle Funktions- und Rezeptionsdispositiv eines Mediums sichtbar werden lässt. Exemplarisch werden hier die Grundthesen der Medientheoretiker Marshall McLuhan, Friedrich Kittler und Sybille Krämer referiert. Ein filmanalytischer Abschnitt lotet medial-materielle Spuren aus, die sich aus konkreten Filmbeispielen herauskristallisieren lassen. Dazu werden Klassiker des deutsch-türkischen Films wie Feo Aladağs Die Fremde (2010), Kutluğ Atamans Lola + Bilidikid (1998) und Tevfik Başers 40 m2Deutschland (1985) herangezogen.

Metadaten
Titel
Zwischenräume
verfasst von
Dr. Nina Heiß
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-15352-6_11