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About this book

Marc Ruhlandt untersucht die organisationalen Voraussetzungen von Volkshochschulen zur Gestaltung migrationsbedingter Vielfalt. Der Autor zeigt, wie sich die Sozialstruktur der Bundesrepublik bereits seit Mitte der 1950er Jahre verändert hat, und rekonstruiert organisationale Gestaltungsmodi auf den migrationsbedingten sozialstrukturellen Wandel in der erwachsenenbildnerischen Praxis. In drei Fallbeispielen beschreibt er Herangehensweisen zur Gestaltung von Zugangsmöglichkeiten und ihre Empirie in Strukturen und Prozessen der Einrichtungen und identifiziert einrichtungsübergreifende Bezugspunkte.

Table of Contents

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Ermöglichung sozialer Inklusion als Teilhabe an Gesellschaft gilt als tradierter Konsens und zentrales Motiv erwachsenenpädagogischer Bildungsarbeit (vgl. Oppermann 2003). Insbesondere in Einrichtungen der öffentlich verantworteten Erwachsenenbildung wird Bildung dabei als Möglichkeit zur sozialen Partizipation gesehen. Mit diesem Selbstverständnis und –anspruch, soziale Inklusion zu ermöglichen, kamen und kommen Bevölkerungsgruppen in das Blickfeld erwachsenenbildnerischer Bestrebungen, für die gesellschaftliche Inklusion erschwert ist (vgl. Grünhage-Monetti/Küchler/Reutter 2008, S. 13).
Marc Ruhlandt

Chapter 2. Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft

Zusammenfassung
Die Beschäftigung der Disziplin Erwachsenenbildung mit dem Themenfeld Erwachsenenbildung und Migration ist kein Novum des beginnenden 21. Jahrhunderts. In einem historischen Zugriff lassen sich Bezugnahmen bis zum 18. Jahrhundert zurückverfolgen (vgl. Friedenthal-Haase 2000).
Marc Ruhlandt

Chapter 3. Organisation, organisationaler Wandel und Migration

Zusammenfassung
Die Entstehung komplexer organisationaler Settings ist eng mit der Entstehung moderner Gesellschaften und ihrer funktionalen Differenzierung in Teilsysteme (Wissenschaft, Wirtschaft, Politik etc.) verbunden. Moderne Gesellschaften können nicht darauf verzichten, ihr Zusammenleben zu organisieren (vgl. Nassehi 2011, S. 98; Schimank 2001). Entsprechend sind die Individuen moderner Gesellschaften ständig von Organisationen umgeben.
Marc Ruhlandt

Chapter 4. Weiterbildungsorganisationen und Migration – Theoretische Vorüberlegungen am Beispiel von Volkshochschulen

Zusammenfassung
Weiterbildungsorganisationen erfüllen Zech zufolge in modernen Gesellschaften drei Funktionen: Wissensvermittlung, Persönlichkeitsentwicklung sowie soziale Integration (vgl. ebd. 2008, S. 6). Neben die Vermittlung von Wissen tritt damit ein ganzheitlicher Aspekt von Bildung, der den Menschen als Ganzes betrifft (vgl. auch Merkens 2006, S. 1). Überdies gerät mit der These einer sozialintegrativen Funktion organisatorisch das Verhältnis von Einzelpersonen oder gesellschaftlichen Teilgruppen zur Gesamtgesellschaft und damit auch soziale Kohäsion und Demokratie als Lebens- und Gesellschaftsform in den Blick.
Marc Ruhlandt

Chapter 5. Forschungsdesign und -prozess

Zusammenfassung
In der quantitativen und qualitativen Forschung gelten Forschungsdesigns als Mittel zur Planung einer Untersuchung. Konzeptionell werden Aspekte zur Datenerhebung und -analyse sowie zur Auswahl des empirischen Materials einbezogen. In Forschungsdesigns wird so, unter Rücksichtnahme auf die zur Verfügung stehenden materiellen und zeitlichen Ressourcen, das Vorgehen zur Beantwortung der Fragestellung einer Studie geklärt (vgl. Flick 2005, S. 252f).
Marc Ruhlandt

Chapter 6. Organisationsspezifische Gestaltungen migrationsbedingter Vielfalt

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die Ergebnisse des mehrstufigen Auswertungsprozesses für die drei Volkshochschulen vorgestellt. Mit dem Fokus auf den einzelnen Organisationen wird dabei zwei Zielsetzungen der Untersuchung Rechnung getragen: Erstens wird der Einzelfall im Rahmen der erhobenen Daten in seiner Gestaltlogik zum Erhebungszeitpunkt möglichst adäquat rekonstruiert. Hierdurch kann gezeigt werden, welche Aspekte des organisationalen Bezugsrahmens in Reaktion auf die migrationsbedingt vielfältige Sozialstruktur jeweils akzentuiert werden.
Marc Ruhlandt

Chapter 7. Organisationale Voraussetzungen Interkultureller Offenheit von Volkshochschulen

Zusammenfassung
In der vorliegenden Untersuchung wird die Frage bearbeitet, wie Weiterbildungsorganisationen auf die migrationsbedingte Vielfalt der Sozialstruktur in der Bundesrepublik reagieren. Hierzu wurden explorativ Volkshochschulen, als die Institutionalform öffentlicher Erwachsenenbildung, erforscht respektive wie migrationsbedingte Vielfalt durch die dort tätigen Fachkräfte organisational sinngebend bearbeitet wird. Der Ansatz Interkultureller Öffnung, verstanden als organisationsbezogene Ausrichtung an den Bedarfen und Bedürfnissen von Menschen mit Migrationshintergrund, lieferte hier einerseits Elemente zu theoretischen Vorklärung des Untersuchungsgegenstandes (vgl. Kap. 4).
Marc Ruhlandt

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