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About this book

Gründer von Start-up-Unternehmen verfügen häufig über eine herausragende Idee mit hohem Innovationspotential, können dabei jedoch nicht auf Eigenkapital bzw. sonstige Sachmittel als Sicherheit für klassisches Fremdkapital zurückgreifen. Die Finanzierung des Start-ups ist daher eine grundlegende Voraussetzung für den Erfolg und überhaupt die Existenz des Unternehmens. Sie ist Teil der Umsetzung der Idee und begründet und sichert die Existenz des Unternehmens und seiner operativen Tätigkeit.

Dieses nach den jeweiligen Unternehmensphasen gegliederte Praxisbuch zur Gründungs- und Wachstumsfinanzierung sowie Unternehmensbesteuerung richtet sich an die Start-up-Szene. Auch Investoren, Rechtsanwälte, Unternehmens- und Steuerberater erhalten kompaktes Fachwissen zu neuen Finanzierungsmöglichkeiten wie Crowdinvesting. Mit zahlreichen Übersichten und praxisbewährten Einblicken erfolgreicher Gründer (u.a. Jan Beckers (HitFox Group), Fabian und Ferry Heilemann (DailyDeal)).

Table of Contents

Frontmatter

Einführung (Hahn)

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Gründen ist „in“. War bis vor einigen Jahren eine Karriere im Konzern das Ziel der Mehrzahl der Absolventen, so gewinnt man den Eindruck, dass gerade bei der jüngeren Generation der Wunsch nach einer unternehmerischen Tätigkeit immer mehr in den Vordergrund rückt. Ungeachtet des volkswirtschaftlichen Stellenwerts des Unternehmertums ist dabei der Gedanke, die eigene Persönlichkeit nur im Wege einer selbstbestimmten Tätigkeit entfalten zu können, eine maßgebliche Triebfeder. Unternehmensgründungen schaffen für die Gründer ein Höchstmaß an individueller Entfaltungsmöglichkeit und Selbstzufriedenheit sowie spiegelbildlich für die in einem Start-up beschäftigten Mitarbeiter (zumindest der ersten Generation) flache Hierarchien und somit kurze, der optimalen Selbstverwirklichung dienende Entscheidungswege. Darüber hinaus lassen sich mit einem erfolgreichen Geschäftsmodell im Internet innerhalb kürzester Zeit (zumindest theoretisch) erhebliche Gewinne bzw. überprofitable Exits generieren, von denen (teilweise jahrzehntelang am Markt bestehende) Unternehmen der old economy ungeachtet ihrer Innovationskraft und Marktdurchdringung nur träumen können.
Christopher Hahn

2. Die Start-up-Szene in Deutschland

Zusammenfassung
Die sog. „Digital Natives“ wachsen heute in einer Gemengelage aus Kreativität, Technik und stetiger Veränderung auf. Dieser Zeitgeist ist die inspiratorische Grundlage der florierenden Start-up-Szene . Was nach der Dotcom-Blase lange Zeit kritisch beäugt wurde, hat sich inzwischen etabliert und findet zunehmend den Weg in den Mainstream. Sowohl Medien als auch Politik und Konzerne richten ihre Aufmerksamkeit verstärkt auf Start-ups. Der Tenor der Berichterstattung in der Presse wechselte von Misstrauen zu Euphorie; entsprechend entwickelte sich auch die öffentliche Wahrnehmung.
Christopher Hahn

Die Finanzierung des Start-ups (Hahn)

Frontmatter

3. Grundsätzliches zur Finanzierung

Zusammenfassung
Die Finanzierung des Start-ups ist – neben einer guten Geschäftsidee und deren Umsetzung durch ein kompetentes, von dieser Idee überzeugtes Gründerteam – grundlegende Voraussetzung sowohl für den Erfolg als auch die Existenz des Unternehmens.
Christopher Hahn

4. Finanzierungsstruktur

Zusammenfassung
Die Wahl der richtigen Finanzierungsstruktur ist bereits in einem frühen Unternehmensstadium im Hinblick auf die Steigerung des Unternehmenswertes und die Bewertung im Stadium des Exits von Bedeutung. Dies gilt nicht nur für die Aufrechterhaltung ständiger Liquidität des Start-ups, sondern ebenso in Bezug auf dessen Entwicklungsgeschwindigkeit, die maßgeblich davon abhängt, ob sich die Gründer auf die eigentliche Geschäftsentwicklung konzentrieren können, ohne sich fortlaufend um frisches Kapital bemühen zu müssen.
Christopher Hahn

5. Kapitalgeber

Zusammenfassung
Das Bootstrapping (dt. „sich die Schuhe enger schnüren“ bzw. „sich aus eigener Kraft hocharbeiten“) ist eine Form der Innen-/Eigenfinanzierung, die durch eine – aufgrund von Ressourcenknappheit im Kapitalbereich bedingte – (finanzielle) „Einschnürung“ charakterisiert wird. Dabei greifen die Gründer zur Finanzierung des Start-ups in der Regel auf ihre eigenen Ersparnisse sowie auf die Unterstützung ihnen nahe stehender Personen („Family and Friends“) zurück.
Christopher Hahn

Finanzierungs-/Gründungsphasen (Hahn/Naumann)

Frontmatter

6. (Pre-) Seed-Phase

Zusammenfassung
Die (Pre-) Seed-Phase umfasst den Zeitraum vor dem eigentlichen Gründungsakt. In diesem Stadium fassen die Gründer den Gründungsentschluss und erstellen das Unternehmenskonzept sowie den Businessplan. Wichtige Entscheidungen bezüglich Standort und Rechtsform des Start-ups sind zu treffen. Insbesondere müssen die Gründer die Finanzierungsmöglichkeiten abwägen und erste Investitionen zum Start des Unternehmens tätigen. Schließlich sind die berufliche und wirtschaftliche Existenz der Gründer zu bedenken und entsprechende Entscheidungen zu treffen.
Christopher Hahn, Daniel Naumann

7. Start-up-Phase

Zusammenfassung
Die Start-up-Phase beginnt mit der Produktion, der Markteinführung der hergestellten Erzeugnisse oder angebotenen Dienstleistungen und ggf. ersten Verkaufserfolgen. Dieses Stadium des Unternehmens wird durch hohe Anlaufkosten, schwache Umsatzerlöse und die Erwirtschaftung geringer oder überhaupt keiner Gewinne geprägt.
Christopher Hahn, Daniel Naumann

8. Emerging-Growth-Phase (Expansion: Wachstumsfinanzierung/Bridgefinanzierung)

Zusammenfassung
In der Emerging-Growth-Phase erreicht das Start-up den Break-Even-Point (Gewinnschwelle), Anfangsverluste amortisieren sich und die Produktion und der Vertrieb werden ausgebaut. Finanzierungsentscheidungen müssen in dieser Phase zur auf die Festigung der Unternehmensexistenz getroffen werden.
Christopher Hahn

Die Besteuerung des Start-ups (Waberski)

Frontmatter

9. Einführung

Zusammenfassung
Neben der Rechtsformwahl des Start-ups ist bereits im Gründungsprozess eine Unterscheidung zwischen einer gewerblichen und einer selbständigen Tätigkeitvorzunehmen. Danach richten sich bspw. das Anmeldeverfahren, Buchführungspflichten oder eine etwaige Gewerbesteuerpflicht.
Nino Ron Waberski

10. Steuern

Zusammenfassung
Wie eingangs bereits beschrieben, richtet sich die Besteuerung des Start-ups maßgeblich nach dessen Rechtsform. Dies sollte im Gründungsprozess zwar berücksichtigt werden, dabei jedoch keinesfalls das entscheidende Kriterium für die Wahl der Rechtsform sein. Neben den rechtsformabhängigen Steuern bestehen aber auch solche, die unabhängig von der Rechtsform entstehen können.
Nino Ron Waberski

11. „Steuerfallen“

Zusammenfassung
Auf dem Weg zum erfolgreichen Start-up gilt es oft eine Vielzahl von Hürden zu meistern. Eine davon ist regelmäßig das Steuerrecht. Dabei sollte insbesondere auf folgende potenzielle „Steuerfallen“ geachtet werden.
Nino Ron Waberski

Einblicke erfolgreicher Gründer (Christopher Hahn)

Frontmatter

12. Bigpoint (Heiko Hubertz)

Zusammenfassung
Die Bigpoint GmbH (www.​bigpoint.​net) ist ein Software-Unternehmen, das sich auf Entwicklung und Vertrieb von Browser- und Online-Spielen spezialisiert hat. Bigpoint wurde 2002 von Heiko Hubertz in Hamburg gegründet. Mittlerweile gehört Bigpoint zu den größten Herstellern von Browserspielen der Welt und hat über 300 Mio. registrierte User.
Christopher Hahn

13. DailyDeal (Fabian und Ferry Heilemann)

Zusammenfassung
Die DailyDeal GmbH (www.​dailydeal.​de) wurde im September 2009 von den Brüdern Fabian und Ferry Heilemann gegründet und Ende 2011 vom US-Internetunternehmen Google für 114 Mio. US-Dollar übernommen. Anfang 2013 kauften die Gründer „ihr“ Unternehmen von Google zurück.
Christopher Hahn

14. HitFox Group (Jan Beckers)

Zusammenfassung
Der „Game Distribution Company Builder“ HitFox Group (www.​hitfoxgroup.​com) wurde im Mai 2011 von dem Serienunternehmer Jan Beckers gegründet. Zuvor gründete Jan Beckers die Start-ups SponsorPay, Madvertise und Absolventa. HitFox beschäftigt aktuell knapp 100 Mitarbeiter und hat Standorte in Berlin, San Francisco, Seoul und Paris.
Christopher Hahn

15. Sedo (Tim Schumacher)

Zusammenfassung
Tim Schumacher gründete während seines Studiums der Betriebswirtschaft an der Universität Köln und an der Stockholm School of Economics die Sedo GmbH (www.​sedo.​de). die sämtliche Tools für den Kauf, Verkauf und die Monetarisierung von Domains anbietet. Er führte Sedo elf Jahre als CEO zuletzt als börsennotiertes Unternehmen mit 350 Mitarbeitern und 120 Mio. € Umsatz. Im Jahr 2012 wechselte er bei Sedo in den Aufsichtsrat.
Christopher Hahn

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