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About this book

Dieses Buch beschreibt ein modular aufgebautes Transformationsmodell für die 2020er-Jahre, um zu veränderten Marktumfeldern und technologischen Vorreitern aufzuschließen und ein ganzheitlich robustes, agiles Steuerungsinstrument zu schaffen, das Unternehmen die Entwicklung von digitaler Überlegenheit in an Brisanz zunehmenden Märkten ermöglicht.
 

Der Autor stellt einen praxisbewährten Gestaltungsrahmen mit 30 Prinzipien für die erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz vor. Zudem gibt er einen Einblick in die 20 Zukunftstechnologien sowie Ausblicke auf zukünftige Marktchancen und Geschäftspotenziale durch digitale Innovationen. Ausgewählte Interviewpartner berichten von eigenen Transformationserfahrungen und geben dem Leser  Impulse und Umsetzungsvorschläge an die Hand. 

Mit einem Geleitwort von Frank Thelen.

Table of Contents

Frontmatter

1. Digitale Transformation im künstlich intelligenten Zeitalter

Zusammenfassung
Was in den 2020er-Jahren passieren wird, ist heute bereits erkennbar: Künstlich intelligente Softwaresysteme und Maschinenintelligenz werden den technischen Fortschritt stärker beschleunigen als es jemals zuvor in unserer Zivilisationsgeschichte der letzten 10.000 Jahre der Fall war. Noch nie zuvor fand technologischer Wandel so tiefgreifend statt: In den vergangenen Jahrhunderten haben die Maschinen uns Menschen bei der körperlichen Arbeit ersetzt. Aber von jetzt an und zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte, werden uns intelligente Maschinen bei der Kopfarbeit ablösen. Nicht sofort. Vielmehr Schritt für Schritt. Bei der digitalen Transformation befinden wir uns auf dem Sprung ins Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Schallmauer ist durchbrochen, der Wandel unumkehrbar. Digitale Transformation wird damit komplexer und zum Multi-Change-Phänomen. Veränderungen in Unternehmen finden auf immer mehr Ebenen und granularer statt. Planungsunsicherheit und Kontrollverlust werden zu festen Bestandteilen auf den Managementetagen. Um wirksam mit Komplexität, Unbestimmtheitssituationen und Veränderungserfordernissen umzugehen, benötigen Unternehmen ein differenziertes Vorgehen und ein erweitertes Technologienutzenverständnis jenseits der IT-Etage. Je besser es gelingt, die aufstrebende Schlüsseltechnologien – allen voran die Supertechnologie KI – an den richtigen Stellen in die eigene Geschäftslogik zu integrieren, desto größer werden Produktivitätsvorteile, Qualitätsvorteile, Effizienzgewinne, Kundenzufriedenheit und Zukunftsfähigkeit sein. Die 2020er und 2030er Jahre werden von starken Umbrüchen geprägt sein. In Branchen mit hohem Wettbewerbsdruck wird das Tempo von erforderlichen technischen Innovationen noch weiter steigen. KI wird sowohl die Art und Weise wie Unternehmen ihre Wertschöpfung generieren und vermarkten als auch wie Unternehmen ihre Entscheidungen treffen von Grund auf verändern. Einen ersten Vorgeschmack geben zehn Transformationsthesen zwischen Transformation der Arbeit und Mensch-Maschine-Innovation.
Michael Wolan

2. Künstliche Intelligenz verändert alles

Zusammenfassung
KI ist die sich am schnellsten beschleunigende Zukunftstechnologie unserer Zeit. Leise und still ist sie im Markt angekommen und arbeitet unauffällig im Hintergrund. Medial rückt sie seit Jahren in den Vordergrund. Und dies völlig zu Recht: Denn die technologische Evolution entwickelt sich durch ihr exponontielles Wachstum bald über eine Million Mal schneller als die biologische Evolution. In der Folge verändert sie branchenübergreifend die bisherigen Wertschöpfungslogiken und Ertragsmodelle in Unternehmen. Dort übernehmen intelligente Maschinen nicht mehr nur physische Arbeit, wie in den vergangenen Jahrhunderten. Erstmals in unserer 10.000-jährigen Zivilisationsgeschichte wird uns eine Technologie bei unserer Kopfarbeit assistieren: unsichtbar, unhörbar, unfühlbar und trotzdem effizient und kraftvoll. In einigen, spitzen Bereichen ist KI uns Menschen schon weit überlegen. Weitere Bereiche werden folgen – aus vertikaler künstlich intelligenter Überlegenheit wird schrittweise eine horizontale und intuitive.
KI-Technologien werden Unternehmen in den bewegenden 2020er-Jahren massiv beeinflussen und sie in ihrer ursprünglichen DNA irreversibel verändern. Sind es heute noch Hunderte verschiedener Einsatzmöglichkeiten, werden es morgen und übermorgen Tausende sein. Noch nie zuvor war das Zusammenspiel von Strategie, Analytik und Technologie so wichtig wie heute. Für Top-Manager ist es daher unerlässlich, zu verstehen, in welchen Bereichen die disruptive Schlüsseltechnologie konkrete Geschäfts- oder Kundennutzen oder mit anderen Worten, positive, ökonomische Effekte generiert. Mit den Erkenntnisgewinnen können sie besser darüber befinden, wie sie KI und weitere Zukunftstechnologien strategisch richtig nutzen, um ihr Unternehmen entschlossen, mit gebündelten Kräften und notwendigen Ressourcen in die bevorstehende historisch einzigartige Ära zu führen: Eine Ära, bei der sich Menschen und intelligente Maschinen passgenau miteinander verbinden und erfahrungsbasierte, intuitive Entscheidungen durch datenbasierte angereichert werden.
Michael Wolan

3. Mit 30 Prinzipien zum Digital Champion

Zusammenfassung
Die nächste Generation der digitalen Transformation lässt Unternehmen heute keine Wahl mehr, ihre Leitprinzipien bei organisatorischer Wertschöpfung, Ertragsmechanik, Technologieeinsatz, Kulturveränderung und Kundenbeziehungen auf den Prüfstand zu stellen und, falls erforderlich, ganzheitlich und konsequent auf die neuen Spielregeln innerhalb ihrer Branche auszurichten. Zum Management der „Digital Transformation Classics“ sind weitere Disziplinen hinzugekommen – das digital zu bespielende Terrain hat sich auf zwölf Steuerungsebenen erweitert. Es ist breiter und tiefer geworden.
Die hier vorgestellten 30 Prinzipien für digitale Transformation der nächsten Generation sind aufgeteilt in sechs Kategorien: angefangen bei digitalen Grundprinzipien, der Standortbestimmung und (Weiter-)Entwicklung der Digitalstrategie über die Transformationsplanung und -umsetzung bis hin zu Prinzipien für digitale Überlegenheit im Wettbewerb. Am Ende steht das KAFKA-Modell mit seinen fünf Schwerpunkten, denen Transformationsmanager folgen können, um ihr Unternehmen zum Digital Champion in ihrer Branche weiterzuentwickeln: Mit einer Mensch und Technologie verzahnender Kulturtransformation, schneller Wandlungsfähigkeit, konsequenter Integration von wettbewerbsrelevanten Schlüsseltechnologien, überlegenen Kundennutzen und einem verlässlichen Frühwarnsystem lassen sie den Wettbewerb hinter sich und setzen neue Maßstäbe in ihrer Branche.
Michael Wolan

4. Das digitale Transformationshaus der nächsten Generation

Zusammenfassung
Die digitale Transformation der nächsten Generation ist granularer und vielschichtiger in der Umsetzung als bisher. Zudem hat sie kein Ende mehr – sie findet kontinuierlich statt: Nach der Transformation ist vor der Transformation. Das stetige organisatorische Anpassen an Markt- und Technologieveränderungen wird zum nachhaltigen Erfolgsfaktor. Über den zu bisherigen Ausführungen hinaus gehenden und weiter gefassten Rahmen bei Transformationsdisziplinen können Unternehmen ihre Transformationsarbeit differenzierter ausführen und innerhalb der einzelnen Disziplinen wirksamer managen. Das digitale Transformationshaus der nächsten Generation umfasst drei Ebenen mit insgesamt 15 Räumen, um die Komplexität und Dynamik des Wandels in seiner gestiegenen Breite, Tiefe und Geschwindigkeit gesamtheitlich zu erfassen und ihr erfolgreich zu begegnen. Der übergreifende Orientierungsrahmen ist universell und branchenübergreifend. Er schließt sowohl Unternehmen ein, die digital noch am Anfang stehen, als auch Unternehmen, die bereits in ihrer digitalen Transformation fortgeschritten sind.
Michael Wolan

5. Das digitale Technologierad der nächsten Generation

Zusammenfassung
Um ihr Geschäftsmodell weiterhin erfolgreich zu betreiben, benötigen Unternehmen deutlich ausgeprägtere Technologiekompetenzen als seit in den vergangenen 20 Jahren. Noch nie gab es so viele unterschiedliche, miteinander kombierbare Technologien und damit ein so schwer zu durchschauendes, branchenumwälzendes Feld wie heute. Für die Chefetage birgt diese rasch voranschreitende Entwicklung von Technologien Chancen und Risiken zugleich. Als Business Technologies verstandene Technologien werden zum sicheren Wachstumsmotor, wenn sie bei richtigem Einsatz Effizienzreserven ausschöpfen, Unternehmen zum besseren „Kundenversteher“ befähigen und Innovationen ermöglichen. Sie werden zur Bedrohung, wenn sie sich in der eigenen Branche schneller als erwartet ausbreiten und den Wettbewerbs- und Anpassungsdruck erhöhen. Im Transformationskontext sprechen wir insbesondere von 20 Zukunftstechnologien, bei denen eine als Supertechnologie im Zentrum vor allen anderen steht: Künstliche Intelligenz. Die universell integrierbare Supertechnologie kann jede andere Technologie in ihrer Leistungsfähgikeit verbessern und ökonomisch veredeln. Damit wird KI zum größten Effizienz- und Innovationstreiber des digitalen Zeitalters. Im hier vorgestellten Technologierad der nächsten Generation werden alle 20 Technologien in einem Modell zusammengeführt. Aufgeteilt in Basis-, Schlüssel- und Schrittmachertechnologien umspannen sie einen ganzheitlich aufgefächerten Bezugsrahmen, der Unternehmen zur Verfügung steht, um eine robuste und zukunftsfähige Marktsituation zu entwickeln. Wenden Unternehmen KI und weitere Technologien richtig an, sind sie dem Wettbewerb weit voraus, begeistern ihre Kunden, steigern ihren Unternehmenwert und ihre Profitabilität und können kontinuierlich in weitere Technologien, Wettbewerbsvorteile und Innovationen investieren.
Michael Wolan

6. Im Gespräch mit Transformationsgestaltern und Vordenkern

Zusammenfassung
Mein erster persönlicher „wake-up call“ war der enorme Wandel im Rubrikengeschäft. Anfang der 2000er-Jahre umfassten Stellenmarkt, Automarkt oder Immobilienmarkt in Tageszeitungen noch teilweise bis zu 100 Seiten. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es keine vergleichbaren Angebote im Internet. Verlage haben die neuen Auto-, Immobilien- oder Jobportale zwar beobachtet, doch hätten sie es nicht für möglich gehalten, dass bei der eigenen Größe und Bekanntheit im Markt ein komplettes, hochprofitables Segment wegbrechen könnte. Innerhalb von etwa drei bis fünf Jahren war das aber der Fall. Dieser Disruption hat die Verlagsbranche nur zugesehen, nicht wirklich reagiert, da die Angst vorherrschte, sich selbst zu kannibalisieren. Warum sollten Verlage das noch hochprofitable Geschäftsmodell zerstören? Bei der damaligen starken Marktposition galt eher die – aus heutiger Sicht – fatale Haltung: „Wenn wir dreistellige Millionenbeträge verdienen, greifen wir uns doch nicht selber an“.
Michael Wolan
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