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Table of Contents

Frontmatter

1. Einführung

Auszug
Das Buch beginnt, dem zentralen Themenbereich entsprechend, mit den „Geotechnischen Grundlagen“. Es werden hier die wesentlichen bodenmechanischen Versuche, wie sie im Labor oder in situ auszuführen sind, vorgestellt und hinsichtlich ihrer Auswertung und Bedeutung für die Baupraxis erläutert.

2. Baubetriebliche und vertragsrechtliche Grundlagen

Auszug
Ein Bauvorhaben durchläuft von der Idee des Bauherrn bis zur Abnahme des Bauwerks folgende Phasen (Bild 2.1): In diesem Buch werden Informationen zusammengestellt, die der Planer in der Phase 1 benötigt, um in Abhängigkeit vom Grundwasserstand, vom Bauwerk, der Gründung, der Bauwerksumgebung und der Bodenart ein geeignetes Verfahren zu wählen und zu dimensionieren. Zusätzlich sollen für die Phase 2 Empfehlungen zur Leistungsbeschreibung gegeben werden, um die gestellten Forderungen nach einer eindeutigen und erschöpfenden Leistungsbeschreibung (VOB/A § 9 Nr. 1) zu erfüllen.

3. Geotechnische Grundlagen

Auszug
Nachfolgend werden die wesentlichen geotechnischen Grundlagen für die Aufgaben des Erd-, Grund- und Tiefbaus aufgeführt. Eine vollständige oder gar detaillierte Beschreibung einzelner Labor- und Feldversuche war nicht das Ziel dieser Zusammenstellung. Vielmehr sollte ein Überblick geschaffen werden und dem praktisch tätigem Ingenieur, mit Hilfe zahlreicher Tabellen und Zahlenwerte, Lösungen der täglichen Aufgaben an die Hand gegeben werden.

4. Baugrubensicherung

Auszug
Baugruben dienen der Herstellung von Gründungskörpern, Tiefgeschossen, unterirdischen Verkehrswegen oder von Ver- und Entsorgungsleitungen. Wenn Bauarbeiten unter der Geländeoberfläche ausgeführt werden sollen, ist zunächst eine Grube auszuheben, die geböscht oder mit senkrechten Wänden hergestellt werden kann (Bild 4.1).

5. Baugrundverbesserung

Auszug
Werden Bauwerkslasten unmittelbar in der Fundamentsohle in den Baugrund übertragen, so ist das Gebäude flach gegründet. Damit eine solche Gründung möglich ist, muss der Baugrund gewisse Voraussetzungen erfüllen. Er muss so beschaffen sein, dass eine ausreichende Sicherheit gegen das Auftreten von Bruchzuständen im Boden (z. B. Grundbruch) vorhanden ist und die auftretenden Setzungen vom Gebäude schadlos aufgenommen werden können.

6. Pfahlgründungen

Auszug
Pfähle gehören zu den ältesten Gründungselementen im Bauwesen. Nachdem bereits seit dem Jahre 3000 v. Chr. im gesamten Alpenraum Pfahlbauten erstellt wurden, haben insbesondere römische Ingenieure die Technik von Pfahlgründungen z. B. für Brückenpfeiler weiterentwickelt [1].

7. Grundwasserhaltungen

Auszug
Wasser beeinflusst als Grund-, Oberflächen- und Niederschlagswasser wesentlich die Planung und Ausführung von Bauvorhaben des Erd- und Grundbaus. Zu berücksichtigen sind dabei insbesondere Auswirkungen auf die gewählte Konstruktion und die Dimensionierung der Baugrubensicherung, Gründung, Böschungssicherung etc. Zudem prägt es insbesondere bei fein- und gemischtkörnigen Böden maßgeblich die Bodenparameter Festigkeit und Stei-figkeit.

8. Beispiel: Berechnung und Kalkulation einer innerstädtischen Baugrube

Auszug
Es ist eine Baugrube für ein mehrgeschossiges Bürogebäude zu erstellen (s. Bild 8.2). Das zu bebauende Grundstück liegt in städtischer Umgebung und ist an drei Seiten durch Strassen begrenzt. Die vierte Seite der Baugrube grenzt unmittelbar an bestehende Nachbarbebauung, bei der es sich um bis zu fünfstöckige Wohnhäuser handelt. Diese sind durch eine Unterfangung zu sichern.

Backmatter

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