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About this book

Für die Konstruktionspraxis liefert die Zuverlässigkeitstheorie Aussagen über die Versagenswahrscheinlichkeit und Lebensdauer von Bauteilen und über Versagensarten wie Ermüdung, Verschleiß und Korrosion.
Die Anwendung der Systemzuverlässigkeit erlaubt die Berechnung der Zuverlässigkeit von Baugruppen sowie der Mehrfachschädigung am Element. Qualitätssicherung und Produkthaftung bestimmen die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Konstruktion. Die in diesem Buch dargestellten Kenntnisse gehen daher jeden Konstrukteur an, denn er ist selbst für die Qualität seiner Konstruktion verantwortlich.

Table of Contents

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Bevor für den konstruktionstheoretisch interessierten Leser die „Auslegung von Konstruktionselementen“ eine entsprechende Einordnung in den konstruktiven Gesamtprozeß erfahren wird, soll in einer historisch angelegten Darstellung verdeutlicht werden, welchem wissenschaftlichen Anliegen und welchem Ziel das vorliegende Buch zuzuordnen ist.
Dietrich Schlottmann

2. Einordnung der Auslegung von Konstruktionselementen und Maschinen in den Konstruktionsprozeß

Zusammenfassung
Das Bedürfnis nach neuen Erzeugnissen wird durch die Entwicklung der Wirtschaft und das Entstehen von Marktlücken ausgelöst. Für den Entwicklungsingenieur und Konstrukteur beginnt der Konstruktionsprozeß in der Regel mit einer entsprechend formulierten Aufgabe und endet mit der Produktionsdokumentation des angestrebten Erzeugnisses.
Dietrich Schlottmann

3. Auslegung von Konstruktionselementen durch Berechnung der „Sicherheit“

Zusammenfassung
Schon in dem 1862 erschienenen, wohl ersten deutschsprachigem Lehrbuch der Konstruktionslehre von Moll/ Reuleaux /11/ wird der Sicherheitsbegriff mit einer Zahl S > 1 in Verbindung gebracht, die das unzulässige Überschreiten von Belastungen und Spannungen begrenzen soil. Dem Text ist bereits sinngemäß zu entnehmen, daß die beim „Gebrauch des Bauteils“ vorhandenen Belastungen immer kleiner sein müssen als die maximal möglichen bzw. zum Versagen führenden. Es wird bereits das Versagen durch Fließen und Bruch unterschieden.
Dietrich Schlottmann

4. Schaden und Schädigung als stochastischer Vorgang; Grundlagen der Zuverlässigkeitstheorie

Zusammenfassung
Die mathematische Zuverlässigkeitstheorie bildet die Grundlage vieler Teildisziplinen der Technik und der Naturwissenschaften (vergl. z.B. /24/, /25/).
Dietrich Schlottmann

5. Schädigung und Versagen technischer Gebilde

Zusammenfassung
Technische Gebilde sind während ihrer Nutzung — und dazu kann auch der Stillstand gehören — ständig einer Schädigung unterworfen.
Dietrich Schlottmann

6. Beanspruchungsfunktionen; Beanspruchungskollektive

Zusammenfassung
Unter Beanspruchungen werden Einwirkungen auf ein Element, ein Bauteil oder allgemein ein technisches Gebilde verstanden, die zur Schädigung und damit zur Funktonsstörung führen können.
Dietrich Schlottmann

7. Lebensdauerberechnung; Schadensakkumulation

Zusammenfassung
Wird davon augegangen, daß das Schädigungsverhalten durch einen Zusammenhang zwischen Schädigungsbeanspruchung B und Schädigungsvariable L
(7.1)
und insbesondere in der speziellen
(7.2)
bekannt ist, so läßt sich die Lebensdauer für einen Beanspruchungshorizont durch Auflösen nach L aus
(7.3)
berechnen.
Dietrich Schlottmann

8. Lebensdauer und Sicherheit; Lebensdauerreserve und aktuelle Zuverlässigkeit

Zusammenfassung
Trotz der Progressivität der Lebensdauerberechnung, bei der nachzuweisen ist, daß eine „vorhandene Lebensdauer“ größer als die „Mindestlebendauer“ ist, ruft die Ingenieurpraxis immer wieder nach zusätzlichen Sicherheitsnachweisen — und diese Forderungen sind nicht unbegründet.
Dietrich Schlottmann

9. Zuverlässigkeit und Instandhaltung

Zusammenfassung
Die Berechnung von Sicherheit und Zuverlässigkeit technischer Gebilde wäre unvollständig behandelt ohne die Darstellung einiger Zusammenhänge zur Instandhaltung.
Dietrich Schlottmann

10. Zu einigen ungelösten Problemen und anstehenden Forschungsaufgaben

Zusammenfassung
Im vorliegenden Buch wurde die Berechnung von Sicherheit, Lebensdauer und Zuverlässigkeit technischer Gebilde des Maschinenbaus entsprechend dem gegenwärtigen Stand der Technikwissenschaften sowie nach den Bedürfnissen des in der Konstruktion tätigen Ingeniurs dargestellt.
Dietrich Schlottmann

Backmatter

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