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Published in: Standort 4/2021

Open Access 22-10-2021 | Angewandte Geographie

Eine interaktive Beteiligungskarte für innovatives Klimahandeln in Europa

Authors: Norbert Steinhaus, Hannah Hoff, M.Sc., Prof. Dr.hab. Pawel Churski, Charlotte Coquard, Axel Pfleger

Published in: Standort | Issue 4/2021

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Zusammenfassung

Hitze, Trockenheit, Starkregen – viele Menschen in Europa spüren bereits die Auswirkungen des Klimawandels. Wissenschaftliche Untersuchungen und Prognosen zeigen, mit welchen konkreten Klimawandelfolgen auch in Europa in den kommenden Jahren zu rechnen sein wird. Trotz intensivem Klimaschutz werden bestimmte Folgen nicht mehr abwendbar sein. Daher muss das Thema Klimafolgenanpassung in den Fokus rücken. Hier setzt das von der EU im Programm Horizont 2020 geförderte Projekt TeRRIFICA an: Mithilfe einer interaktiven Beteiligungskarte, dem Crowd-Mapping-Tool, wird die Bevölkerung in das Sammeln relevanter Daten einbezogen und kann sich auch in weiteren co-kreativen Prozessen beteiligen. Die Markierungen in der interaktiven Karte sind Erfahrungen und Beobachtungen rund um die Folgen des Klimawandels und dienen als Grundlage, um zunächst auf lokaler Ebene passgenaue Maßnahmen zur Anpassung und weiterführende Aktionspläne zu entwickeln. Darauf aufbauend bilden die Markierungen auch die Grundlage für europaweite Empfehlungen und tragen so direkt zu einem verstärkten innovativem Klimahandeln auf europäischer Ebene bei.
Notes
Mehr Informationen zu TeRRIFICA sowie alle Projektoutputs unter www.​terrifica.​eu

Einleitung

Die Auswirkungen des anthropogenen Klimawandels werden zunehmend sichtbar und spürbar. Es besteht die dringende Notwendigkeit, sowohl den Klimawandel zu verhindern bzw. dessen Auswirkungen abzumildern (Mitigation/Abschwächung) als auch die bereits eingetretenen Effekte zu bewältigen (Adaptation/Anpassung). Anpassung und Abschwächung können also als komplementäre Strategien betrachtet werden. Durch eine kontinuierliche Berichterstattung auf internationaler Ebene, z. B. durch das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), sind der Klimawandel und dessen Folgen präzise dokumentiert (UBA o.J.; IPCC 2012, 2019; UNEP 2019). Diskussionen, Konflikte und unterschiedliche Interpretationen sind trotz dieser verlässlichen Informationen allgegenwärtig und erschweren einen zeitnahen Umdenkprozess. Aktuelle Anpassungsinitiativen finden aufgrund sozioökonomischer und territorialer Unterschiede zwischen europäischen Regionen eher auf regionaler bzw. lokaler Ebene statt. Ihre praktischen Umsetzungen hängen aber stark von einer aktiven Rolle der Bürger*innen und Organisationen der Zivilgesellschaft im Innovationsprozess ab.
Hier setzt das im Programm Horizont 2020 der EU finanzierte Projekt TeRRIFICA (Territorial Responsible Research and Innovation Fostering Innovative Climate Action) an: Mit innovativen co-kreativen Methoden werden lokale Akteur*innen in der Entwicklung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen begleitet und unterstützt. Dabei dient das im TeRRIFICA-Projekt entwickelte Crowd-Mapping-Tool als Basis. Im Folgenden wird es als interaktives Beteiligungsformat mit Einbettung in einen co-kreativen Gesamtprozess vorgestellt und die Möglichkeiten diskutiert, inwiefern dieses Instrument einen Beitrag für lokales und auch europäisches innovatives Klimahandeln leisten kann.
Das transdisziplinäre TeRRIFICA-Konsortium umfasst Universitäten und zivilgesellschaftliche Organisationen aus 6 europäischen Ländern (Belarus, Frankreich, Deutschland, Polen, Serbien und Spanien). TeRRIFICA arbeitet in Metropolregionen wie Barcelona oder der Posen Agglomeration, in Hauptstädten wie Belgrad und Minsk, in der landwirtschaftlich geprägten Region Vechta und Cloppenburg und in ländlichen Regionen Westfrankreichs (s. Abb. 1). Die Pilotregionen weisen ähnliche geographische Rahmenbedingungen beispielsweise in der Siedlungsstruktur oder den klimatischen Besonderheiten auf und umfassen neben EU-Mitgliedsstaaten auch 2 Nicht-EU-Länder. Sie wurden ausgewählt, um die Übertragbarkeit der Ergebnisse, Maßnahmen und Empfehlungen auf gesamteuropäischer Ebene zu gewährleisten.
Um das Potenzial für präventive Veränderungen und Innovationen zu erhöhen, sind neue Formen der Zusammenarbeit erforderlich. Seit Januar 2019 verfolgt TeRRIFICA einen co-kreativen Bottom-up-Multi-Stakeholderansatz, der auf Dialog basiert, Erfahrungen und Beobachtungen visualisiert und die Belange aller beteiligten Akteur*innen widerspiegelt. Diese erweitern durch die Einbindung in das Projekt nicht nur ihr Wissen rund um Klimawandel und innovatives Klimahandeln, sondern identifizieren auch Chancen und Barrieren möglicher Anpassungsstrategien und können sich an der Entwicklung konkreter Maßnahmen beteiligen.

Wissen generieren und Kapazitäten aufbauen

Das Projekt wird in 3 Phasen umgesetzt, die inhaltlich aufeinander aufbauen, sich aber zeitlich nicht stringent linear aneinanderreihen. Nach 2 Phasen des Wissens- und Kompetenzaufbaus werden in der Aktionsphase im letzten Drittel der Projektlaufzeit ab Ende 2021 durch Crowd-Mapping und Co-Creation-Aktivitäten Bürger*innen, lokale Behörden und Fachleute eingebunden, um klimarelevante Anpassungsprozesse und Aktionspläne zu entwickeln.
Zu Beginn des Projekts wurden 17 klimaschutzrelevante lokale und regionale Projekte aus den 6 beteiligten Ländern hinsichtlich ihrer Projektziele, Kommunikations- und Partizipationsansätze, identifizierter Konflikte und Barrieren, aber auch hinsichtlich guter Praktiken der partizipativen Forschung analysiert (Coquard 2019). Die dokumentierten Projekte beschreiben beispielsweise die co-kreative Entwicklung neuer, klimaresistenterer Weizensorten in Frankreich oder einen klimabedingten Erneuerungsprozess in Weinbauzonen Serbiens. Bei vielen Projekten spielte die Interaktion mit lokalen Behörden, Verwaltungen und der lokalen Politik eine wichtige Rolle. In Belarus ist die partizipative Planung von Grünzonen ein Beispiel für das Zusammenspiel zwischen lokalen Behörden und der Öffentlichkeit (siehe Abb. 2).
In einem Punkt stimmen die Fallstudien überein: Kommunal-akademische Kooperation kann in Klimaschutzpartnerschaften als innovatives Format der Zusammenarbeit dienen. Damit diese Partnerschaften ihr volles Potenzial entfalten können, müssen sie so gestaltet werden, dass sich alle Beteiligten effektiv beteiligen können. Um die Frage nach Erfolgsfaktoren und Bedingungen hierfür zu beantworten, wurde im Projekt eine Delphi-Studie durchgeführt, die als Erfolgsfaktoren für gelungene Partnerschaften sowohl handlungsorientierte Aktivitäten als auch unterstützende Werkzeuge (z. B. Kartierungssysteme zur Visualisierung bestimmter Themen) identifiziert (Rieckmann et al. 2021). Neben einer durchdachten Kommunikationsstrategie sollen Aktivitäten einbezogen werden, bei denen die verschiedensten Akteur*innen Seite an Seite arbeiten und die Komplexität des Themas Klimawandel und die bestehenden unterschiedlichen Wahrnehmungen thematisieren und reflektieren.

Citizen Participation Matters

Mit dem Ruf nach dialogischen Praktiken auf europäischer und nationaler Ebene sind öffentliche Konsultationen zunehmend zu einem Mittel geworden, um Bürger*innen in die Politikgestaltung einzubeziehen (CoR 2019). Viele aktuelle Initiativen zur co-kreativen Politikgestaltung richten sich allerdings eher an Fachleute als an Bürger*innen. In diesen Top-down-Ansätzen wird deren Einfluss auf Entscheidungsprozesse stark beschränkt (Russack 2018).
Besonders im Angesicht des globalen Klimawandels sind aber partizipative Bottom-up-Ansätze entscheidend, da die Klimakrise sich kontextabhängig und lokal manifestiert. Zur Bewältigung sind dementsprechend die Erfahrungen vieler lokaler Akteur*innen notwendig. Dies bedeutet auch, dass Forschende lernen müssen, ihr wissenschaftliches Wissen richtig zu kommunizieren und andere Formen des Wissens zu akzeptieren (Stewart et al. 2013).
Co-kreative Prozesse sehen Wissen und Expertise der Stakeholder (einschließlich der stillschweigenden) als gleichwertig mit wissenschaftlichem Wissen an. Sie streben einen Konsens bereits in frühen Phasen der Ideenfindung, der Meinungsbildung oder in Entscheidungsprozessen an. Innovationen sind dadurch nicht mehr auf Interaktionen im traditionellen Triple-Helix-Modell (Universität-Industrie-Regierung) beschränkt, sondern um die Dimension der Zivilgesellschaft zur Quadruple-Helix erweitert. Sie sind somit heterogener und sozial breiter aufgestellt und spiegeln gesellschaftliche Werte wider (Fagiewicz et al. 2021; Cavallini et al. 2016).
Das TeRRIFICA-Projekt verfolgt in seiner Aktionsphase einen co-kreativen Bottom-up-Citizen-Science-Ansatz. Für das Projektkonsortium und ausgewählte Stakeholder aus jeder Pilotregion wurden Reflective Workshops organisiert, um einen Leitfaden für die anschließenden Aktivitäten vorzubereiten. In jeder Pilotregion wurden Co-Creation-Teams mit Stakeholdern aus der Quadruple-Helix gebildet und zunächst relativ enge Ziele für die gemeinsame Arbeit festgelegt.

Das TeRRIFICA Crowd-Mapping-Tool

Aktions- und Maßnahmenpläne in der Aktionsphase des TeRRIFICA-Projekts sollen auf Grundlage einer breiten Datenbasis erstellt werden. Daher ist ein Kernelement des Projekts ein Datenbasistool (Crowd-Mapping-Tool), mit dem die Identifizierung und Visualisierung klimatischer Hotspots möglich wird. Crowd-Mapping erlaubt die Aggregation generierter Eingaben und erstellt mit geographischen Daten eine digitale Karte. Dieses System erlaubt so, die geographische Ausbreitung eines Phänomens visuell darzustellen (Kimo Quaintance 2011). Im TeRRIFICA-Projekt sind Bürger*innen aufgerufen, ihre Klimawandelerfahrungen und -beobachtungen auf der digitalen Karte einzutragen. Dabei können sowohl negative Aspekte (z. B. Überschwemmungen, von Dürre betroffene Orte oder Sturmschäden), aber auch positive Beispiele einer bereits erfolgreichen Anpassung an Klimawandelfolgen genannt werden. Die erhaltenen Daten werden später für die Entwicklung von Klimaanpassungsplänen verwendet.
Das Tool ist als Web-Mapping-Anwendung aufgebaut – einer Website mit einer interaktiven Karte. Sie ermöglicht es, nach einer Registrierung, mithilfe eines Geo-Fragebogens Markierungen auf der Karte der jeweiligen Region zu platzieren und diese mit einer Textbeschreibung zu versehen (siehe Abb. 3). Die Markierungen werden dabei von den Eintragenden einer der 5 Hauptkategorien – Luftqualität, Wasser, Temperatur, Wind und Boden – zugeordnet. Treten verschiedene Markierungen an einem bestimmten Ort gehäuft auf, wird dieser als lokaler Hotspot identifiziert (siehe Abb. 4). Um sicherzustellen, dass das Tool von vielen Menschen genutzt werden kann, gibt es Versionen in den jeweiligen Landessprachen der Pilotregionen.
Die Gestaltung der Benutzeroberfläche und des Fragebogens zur Eingabe detaillierterer Informationen zu den jeweiligen Markierungen folgt den Prinzipien eines User-centered-Designs mit internen und externen Tests durch potenzielle Nutzer*innen aus allen Pilotregionen. Die wichtigsten Softwaretools (Leaflet, PostGIS, PHP-Auth und Daten von Open Street Map), die für die interaktive Karte verwendet wurden, sind alle frei verfüg- und verwendbar. Hinzu kommen zusätzliche Codeschichten, die Geo-Fragebogen-Funktionen bereitstellen und ebenfalls als Open Source in einem GitHub-Repository, einem netzbasierten Dienst zur Versionsverwaltung für Softwareentwicklungsprojekte, verfügbar sind.
Seit Anfang 2020 wird das Crowd-Mapping in den 6 Pilotregionen gezielt beworben. Coronapandemiebedingte Einschränkungen erschwerten es, die Datenerhebung entsprechend der ursprünglichen Planung umzusetzen, da vor allem Veranstaltungen vor Ort nicht stattfinden konnten. Die Pilotregionen entwickelten jedoch kreative Alternativen (siehe Abb. 5), um Menschen zum Mitmachen zu motivieren, sodass trotz der Einschränkungen bis Mai 2021 567 Registrierungen und 1332 Eintragungen verzeichnet werden konnten.
Insgesamt waren 44 % aller Markierungen Beispiele für Orte mit gelungenen Anpassungen an den Klimawandel sind (Stand Mai 2021) und zeugen von bereits existierenden positiven Ansätzen. Die meisten Punkte (48 %) wurden in der Kategorie Temperatur gesetzt, die wenigsten Punkte (8 %) für Wind. Zwischen den Pilotregionen gibt es starke Unterschiede in der Anzahl an gesetzten Markierungen (siehe Abb. 6); dies kann einerseits auf unterschiedliche Ausgangssituationen (Großstadt vs. ländliche Gebiete oder bereits vorhandene, etablierte Mapping-Instrumente) zurückzuführen sein, andererseits gab es aber auch starke Unterschiede in der Art, wie Menschen effektiv zum Mitmachen erreicht wurden.
Über das Setzen von Markierungen hinaus, werden Menschen in den Pilotregionen aktiv eingeladen, sich im weiteren Prozess an passgenauen Lösungen für die identifizierten klimatischen Hotspots zu beteiligen. Aktionspläne sollen entwickelt werden, die – zeitlich und geographisch – über das TeRRIFICA-Projekt hinaus wirken. Diese Beteiligungsprozesse folgen dem Konzept einer Bildung für nachhaltige Entwicklung und werden durch auf die jeweiligen Stakeholdergruppen zugeschnittene Workshops und (Online‑)Fortbildungsreihen sowie 6 regionale und eine internationale Summer School mit Gruppen aus Schüler*innen und Studierenden ergänzt. In den regionalen Summer Schools werden die Ergebnisse des Crowd-Mappings und erste Ideen für Aktionspläne diskutiert und Visionen für klimaangepasste Regionen bis zum Jahr 2030 entwickelt. Diese Ergebnisse werden anschließend in der internationalen Summer School diskutiert, um die Gedanken und Empfehlungen aus den verschiedenen Ländern zu europäischen Empfehlungen zur Klimaanpassung zusammenzuführen.

Fazit

Die Projekterfahrungen deuten auf ein starkes Potenzial und klare Möglichkeiten, die co-kreative Klimaanpassung in der EU und darüber hinaus voranzutreiben. Die Sensibilisierung der Gesellschaft für den Klimawandel ist ein langfristiger Prozess, der, um erfolgreich zu sein, angepasste Strategien voraussetzt. Für kreative Ansätze zur Minderung der Klimawandelfolgen braucht es daher neue Formen der Zusammenarbeit, die so gestaltet werden müssen, dass alle Beteiligten effektiv an diesem Prozess teilnehmen können. Menschen engagieren sich in der Regel dann, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Meinungen und Ideen von Bedeutung sind und beachtet werden und zur Lösung eines gut spezifizierten Problems beitragen können. Hierzu braucht es eine klare Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten zwischen verschiedenen Institutionen in einer Region und eine klare Struktur für den Co-Creation-Prozess (Fagiewicz et al. 2021).
Die Interpretation von Daten und Informationen rund um Klimawandel und Klimafolgenanpassung durch Nichtwissenschaftler*innen sollte dabei Teil des Prozesses sein, genauso wie die Unterstützung von Organisationen der Zivilgesellschaft als Vermittler und Mediatoren in Multi-Stakeholderaktivitäten. Damit lässt sich das transformative Potenzial Einzelner, der Wirtschaft und der Gesellschaft als Ganzes erhöhen.
Die Erfahrungen aus den bisher durchgeführten, co-kreativ gestalteten Veranstaltungen in TeRRIFICAs europäischen Pilotregionen zeigen: Es braucht zunächst eine umfassende Stakeholderanalyse, bevor eine Maßnahme umgesetzt werden kann. Forschungs- und Innovationsansätze erfordern zudem Sensibilität für die Belange aller Stakeholder und eine transparente Themenkommunikation. Kompetenz im Bereich Wissenschaftskommunikation aufzubauen, kann dabei helfen, partizipative und co-kreative theoretische Modelle in die Praxis zu übertragen und so den Prozess von Klimawandelabschwächung und -anpassung zu demokratisieren. Hier zeigt sich der Crowd-Mapping-Ansatz als wertvolles Instrument, um auf Grundlage einer Datenbasis, die direkt von der Bevölkerung generiert wurde, in Zusammenarbeit mit Betroffenen vor Ort und vor allem auch mit politischen Entscheidungsträgern passgenaue Maßnahmen zu entwickeln. Da die Ergebnisse des TeRRIFICA Crowd-Mappings in die internationale Summer School und die Entwicklung von europaweiten Empfehlungen einbezogen werden, stellt die interaktive Beteiligungskarte einen wesentlichen Baustein dar, um innovatives Klimahandeln europaweit voranzubringen. Die konsequente Nutzung frei zugänglicher Komponenten für das Crowd-Mapping-Tool ermöglicht eine Anwendung auch in anderen co-kreativen Projekten.
Zusammenfassend zeigen die Arbeit im TeRRIFICA-Projekt sowie auch die Erkenntnisse in der Literatur, dass einerseits die Steigerung des Problembewusstseins in der Bevölkerung und andererseits die Einbindung von und Zusammenarbeit mit Stakeholdern die wichtigsten Aspekte für Veränderungen bleiben (Pfleger und Schlug 2021).
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Literature
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Metadata
Title
Eine interaktive Beteiligungskarte für innovatives Klimahandeln in Europa
Authors
Norbert Steinhaus
Hannah Hoff, M.Sc.
Prof. Dr.hab. Pawel Churski
Charlotte Coquard
Axel Pfleger
Publication date
22-10-2021
Publisher
Springer Berlin Heidelberg
Published in
Standort / Issue 4/2021
Print ISSN: 0174-3635
Electronic ISSN: 1432-220X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00548-021-00745-3

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