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12-02-2015 | Erneuerbare Energien | Im Fokus | Article

Erneuerbare erleben eine Verlagerung in Schwellenländer

Author: Julia Ehl

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Die weltweit installierten Kapazitäten von erneuerbare Energien werden sich bis 2025 mehr als verdoppeln. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei 5,7 Prozent, stellt Frost & Sullivan in einer aktuellen Studie fest.

Das globale Beratungsunternehmen Frost & Sullivan hat eine Studie zur weltweiten Entwicklung der erneuerbaren Energien veröffentlicht. Die Studie "Annual Renewable Energy Outlook 2014" beziffert dabei den Anstieg der weltweit installierten Kapazitäten von 1.566 Gigawatt im Jahr 2012 auf 3.203 Gigawatt in 2025. Die Kapazität wird sich also mehr als verdoppeln. Die Studie prognostiziert eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 5,7 Prozent wobei die höchste prozentuale Kapazitätszunahme im Bereich der Photovoltaik zu verzeichnen sein wird.

Wirtschaftslage beflügelt Zubau in den Schwellenländern

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In der Studie wird betont, dass wirtschaftliche Schwierigkeiten in vielen Teilen der Welt die Aussichten für erneuerbare Energien beeinflussen. Insbesondere das schwache wirtschaftliche Klima der westlichen Welt wirkt sich auf die immer noch erforderlichen Förderregelungen aus. "Es ist daher nicht verwunderlich, dass erneuerbare Energieanlagen eine schrittweise Verlagerung der Marktmacht in die Schwellenländer erleben", sagt dazu Harald Thaler, Industry Director für Energie und Umwelt bei Frost & Sullivan. Urbanisierung, Bevölkerungswachstum, Fragen der Energiesicherheit und starkes wirtschaftliches Wachstum führen vor allem in den Schwellenländern Asiens, Lateinamerikas, dem Mittleren Osten und Afrikas zu einem Zuwachs der Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energiequellen.

Prognose der weltweiten Energiekapazitäten aus Erneuerbaren

Ausgehend von 2012 werden bis 2025 in der Studie folgende Zuwächse prognostiziert:

  • Photovoltaik von 93,7 Gigawatt auf 668,4 Gigawatt

  • Wasserkraft von 1.085 Gigawatt auf 1.498 Gigawatt

  • Windkraft von 279 Gigawatt auf 814 Gigawatt

  • Geothemie von 11,6 Gigawatt auf 29,4 Gigawatt

  • Bioenergie und Abfall von 96,7 Gigawatt auf 188,3 Gigawatt

 

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