Individuelle Kundenanforderungen hinsichtlich Qualität, Preis, Flexibilität und Verfügbarkeit, die zunehmende Konzentration auf die eigenen Kernkompetenzen sowie der zunehmende globale Wettbewerb veranlassen viele Unternehmen zu einer engeren Zusammenarbeit innerhalb ihrer Wertschöpfungsketten. Die daraus resultierenden schlanken Netzwerke sind durch niedrige Bestände, optimierte Durchlaufzeiten, gut ausgelastete Kapazitäten und die sich daraus ergebenden hohen Abhängigkeiten gekennzeichnet. Aus diesen Abhängigkeiten, aber auch aus dem Marktumfeld, politischen Unruhen sowie Naturkatastrophen entstehen Risiken, deren Beherrschung für den Erfolg des beschaffenden Unternehmens und des gesamten Wertschöpfungsnetzwerks unerlässlich ist.