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About this book

Ausgehend von der Definition und Vorstellung barwertiger Konzepte der Zinsrisikomessung führt Noel Boka durch die Problematik von Autokorrelationen in der historischen Simulation. Nach der Verknüpfung der grundlegenden statistischen Eigenschaften mit der praktischen Anwendung folgt eine umfassende empirische Analyse zu den verschiedenen Ausprägungen und Einflussfaktoren. So kann zusammengefasst werden, dass die Differenzenmethode eine ausreichende Prognosegüte gewährleistet. Für niveauunabhängige Verfahren kann hingegen ein Kausalzusammenhang aus geminderter Prognosegüte und Autokorrelationen festgestellt werden.

Table of Contents

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitende Worte und Problemstellung

Zusammenfassung
Gleichverteilte und untereinander unabhängige Beobachtungen respektive idealisierte Random Walks sind eine grundlegende Prämisse vieler Risikomodelle. In der Praxis kann die Annahme des Random Walks vielfach nicht gehalten werden, sodass sich Kreditinstitute auch mit den Konsequenzen auseinandersetzen müssen.
Noel Boka

Kapitel 2. Zinsänderungsrisiken in der Bankpraxis

Zusammenfassung
Beginnend mit der Definition des Zinsrisikos ist zunächst der Risikobegriff näher zu spezifizieren. Dabei existiert für den Risikobegriff keine Legaldefinition, sodass im Folgenden eine Herleitung erfolgt. Neben dem Risiko aus der positiven wie negativen Abweichung vom Erwartungswert lässt sich Risiko ebenfalls als die negative Abweichung vom Erwartungswert definieren.
Noel Boka

Kapitel 3. Konzepte der barwertigen Zinsrisikomessung

Zusammenfassung
Bezugnehmend auf die Unterscheidung von barwertigen und periodischen Steuerungskreisläufen betrachten beide Verfahren zunächst das Risiko von Zinsänderungen von Vermögenspositionen. Bei barwertigen Risikomessmethoden geschieht dies vornehmlich auf Basis der Verteilung der Barwertveränderungen des zugrundeliegenden Portfolios. Das Value-at-Risk-(VaR)-Konzept überführt diese Barwertveränderungen in eine diskrete Wahrscheinlichkeitsverteilung oder stetige Wahrscheinlichkeitsdichte.
Noel Boka

Kapitel 4. Theoretische Fundierung von Autokorrelationen in der historischen Simulation

Zusammenfassung
Werden die Marktzinsveränderungen wie auch die Barwertveränderungen als Zeitreihe betrachtet, so sind sie gleichwohl „eine Manifestation eines darunterliegenden (stochastischen) Prozesses“. Kennzeichnend ist insbesondere die zeitlich aufeinanderfolgende Zuordenbarkeit der Ausprägungen.
Noel Boka

Kapitel 5. Empirische Analyse: Autokorrelationseffekte in der historischen Simulation

Zusammenfassung
Beginnend mit der empirischen Untersuchung ist zunächst das Untersuchungsvorgehen darzustellen. Hierzu werden die verschiedenen Zinskurven, Methoden zur Messung der Marktwertveränderung sowie die Haltedauern miteinander kombiniert, sodass sich 48 verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten der historischen Simulation ergeben. Zunächst wurde eine lineare Glättung bestehender Datenversorgungslücken der Bloomberg Zinskurven vorgenommen.
Noel Boka

Kapitel 6. Fazit und Ausblick

Zusammenfassung
In der Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse sei zunächst die signifikant bessere Prognosegüte der Differenzenmethode gegenüber der relativen und logarithmierten Veränderung herauszustellen. Dies ist insbesondere mit der Niveauunabhängigkeit der relativen bzw. logarithmierte Risikofaktorveränderungen zu erklären. So wirken historische absolute Änderungen in Zeiten niedriger Zinsen stärker auf den zugrundeliegenden Risikofaktor als auf das Zinsniveau umgerechnete relative Veränderungen.
Noel Boka

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