Markierungspolitik wird traditionell auf Sachgüter bezogen, der klassische Markenartikel ist ein materielles Konsumgut. Doch die Sachgüterproduktion dominiert in kochentwickelten Volkswirtschaften heute nicht mehr, Dienstleistungsproduktion und Dienstleistungen als Güterart gewinnen seit langem an Bedeutung. In Deutschland entfällt heute schon knapp zwei Drittel (64,2 Prozent) der Bruttowertschöpfung auf den Dienstleistungssektor, und 61,5 Prozent aller Erwerbstätigen sind in Dienstleistungsbranchen tätig (Institut der Deutschen Wirtschaft 1996, S. 14, 25).