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About this book

Der Band diskutiert die Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Probleme von EU-Simulationen und liefert wissenschaftliche Erkenntnisse zur Konzeptualisierung, zum Simulationsdesign und zur systematischen Evaluation von Lernergebnissen. Ferner werden EU-Simulationen als Forschungsinstrument betrachtet, beispielsweise für den Bereich Didaktik und in der Forschung zur europäischen Identitätsbildung. Nicht zuletzt liefert das Symposium Handreichungen, Anleitungen und konkrete Hinweise sowie Tipps für die Durchführung von EU-Simulationen und interaktiven Methoden im Unterricht an Hochschulen und Schulen.

Table of Contents

Frontmatter

Didaktische Überlegungen

Frontmatter

EU-Simulationen als multidimensionaler didaktischer Ansatz

Zusammenfassung
Simulationen, im Sinne von komplexen Rollenspielen, sind heutzutage in der (Hochschul-) lehre verbreitet. Ziel ist es, Studierende aktiv zu beteiligen, um inhaltsspezifisches interaktives Lernen, Verstehen und Kommunizieren zu fördern. Dieses Kapitel diskutiert einige wichtige Aspekte von EU-Simulationen als Einführung und Grundlage in Hinblick auf die nachfolgenden Beiträge. Erstens besprechen wir kurz die Bedeutung der EU für aktuelle europäische Politik und ihre zunehmende Komplexität als Herausforderung für das Lehren und Studieren europäischer Integration. Zweitens zeigen wir, das Simulationen neuen didaktische Anforderungen entsprechen, die im Kontext des Bologna-Prozesses und des so genannten „Shift from Teaching to Learning“ aufkamen. Drittens gehen wir über die Debatte von EU-Simulationen als Lernwerkzeug hinaus und diskutieren ihre (unterschätzte) Rolle, die sie als Quasi-Experiment spielen. Zusammen machen diese drei Aspekte EU-Simulationen zu einem vielversprechenden multi-dimensionalen Werkzeug. Anschließend geben wir einen Überblick über die Inhalte des Buches.
Wolfgang Muno, Arne Niemann, Petra Guasti

Grundlagenbildung für Simulationen: Herausforderungen und Chancen

Zusammenfassung
Eine der größten Probleme für Simulationen in der Lehre von Europastudien sind Anlaufkosten. Das Schaffen eines neuen Szenarios von Grund auf oder die Adoption eines bestehenden Spiels stellt Lehrende vor Herausforderungen. Dieses Papier diskutiert diese Herausforderungen, im speziellen die Spannung zwischen Spielregeln, die eine komplexe Welt reduzieren sollen und dabei neue Welten erschaffen. Der Beitrag zeigt eine Vielzahl von Möglichkeiten, einschließlich der Entwicklung einer Community von Simulationsentwicklern, den Gebrauch von Online-Anleitungen und der Schaffung von Simulationen, die über Simulationsentwicklung lehren. Diese Ideen werden mit einer Vielzahl von Praxisbeispielen illustriert.
Simon Usherwood

Die Effekte von aktivierenden Lernumgebungen: Wie Simulationen affektives Lernen fördern

Zusammenfassung
Simulationen haben sich zu einem populären Lehrwerkzeug in den Politikwissenschaften und den Lehrplänen von EU-Studien entwickelt. Befürworter weisen vor allem darauf hin, dass Simulationen im Einklang mit konstruktivistischen Lerntheorien stehen. Ihr Hauptargument ist: Studierende werden Entscheidungsprozesse der EU besser verstehen wenn sie ihr theoretisches Wissen über Verhandlungstheorie mit ihrem Wissen über die Funktionsweisen der EU und den Erfahrungen des Verhandelns in der Simulation kombinieren. Dieser Beitrag hat zum Ziel, diese pädagogischen Annahmen zu diskutieren. Empirische Referenz ist dabei EuroSim, eine Simulation von EU-Entscheidungsprozessen des transatlantischen Konsortiums für EU-Studien & Simulationen (TACEUSS). Zusätzlich diskutiert der Beitrag, durch Nutzen von Daten aus Umfragen unter Teilnehmern vor und nach der Simulation, wie Studierende von der Teilnahme an Simulationen im dem Bereich affektives Lernen profitierten.
Rebecca Jones, Peter Bursens

Europa simulieren: Das richtige Lernziel wählen

Zusammenfassung
Die Autoren untersuchen das Potenzial der Methode Planspiel in der europapolitischen Bildungsarbeit. Sie plädieren für eine klare Entscheidung, welches Lernziel mit der Entwicklung und dem Einsatz eines Planspiels hauptsächlich verfolgt werden soll. Dabei unterscheiden sie Planspiele danach, ob sie in erster Linie Wissen vermitteln oder Kompetenzen trainieren sollen. Im Bereich der Wissensvermittlung unterscheiden sie Planspiele mit einem Fokus auf den institutionellen Rahmenbedingungen (polity), auf inhaltlichem Wissen über europäische Politikfelder (policy) und auf der praktischen Ausgestaltung politischer Prozesse (politics). Im Bereich Kompetenzen können Teamarbeit, Kommunikation und Verhandlung, aber auch Empathie, Komplexitätstoleranz und Entscheidungsfähigkeit gefördert werden. Die Relevanz der Methode und Lernziele wird dann anhand von Fallstudien über unterschiedliche Planspielkonzepte diskutiert. Außerdem geben die Autoren einen Ausblick auf das Potenzial von Online-Planspielen und mahnen mehr Vielfalt und Experimentierfreude im Einsatz von Planspielen in der europapolitischen Bildungsarbeit an.
Simon Raiser, Annegret Schneider, Björn Warkalla

Der Einfluss von EU-Simulationen auf europäische Identität und politische Unterstützung der EU

Zusammenfassung
Model European Union (MEU) ist eine Simulation europäischer Politik, die junge Europäerinnen und Europäer interaktiv mit dem europäischen Gesetzgebungsprozess vertraut macht. 150 bis 200 Studierende aus allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) nehmen jährlich an der einwöchigen MEU-Konferenz im Gebäude des Europäischen Parlaments in Straßburg teil. Anhand von zwei originalen Gesetzentwürfen der Europäischen Kommission durchspielen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine vereinfachte Version des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens der EU. Dabei übernehmen sie die Rollen von Abgeordneten des Europäischen Parlaments, Ministern im Rat der EU, Lobbyisten, Journalisten und Übersetzern. Der Artikel nutzt quasi-experimentelle Paneldaten aus einer Umfrage mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der MEU 2012, um den Einfluss der Simulation auf politische Einstellungen zu analysieren. Dabei geht die Fragestellung des Artikels über die in der Planspielforschung übliche Evaluation von Lernzielen hinaus: Hat die Teilnahme an EU-Simulationen einen dauerhaften Effekt auf Europäische Identität und politische Unterstützung der EU?
Paul Rünz

36 verschiedene Schokoladenrichtlinien: Der Einfluss von Kontextvariablen auf die Verhandlungsergebnisse in EU-Simulationen

Zusammenfassung
EU-Simulationen werden in verschiedenen Kontexten verwendet - einige Simulationen dauern nur einige Stunden, andere nehmen mehrere Tage in Anspruch; einige werden mit wenigen Teilnehmern durchgeführt, andere mit großen Gruppen; einige werden mit Schülern gespielt, andere mit Berufstätigen. Wir wissen jedoch nur wenig darüber, wie diese Kontextvariablen die Verhandlungsergebnisse von Simulationen beeinflussen. Dieser Artikel schließt diese Forschungslücke. Seit 2003 haben wir dieselbe Simulation der Schokoladenrichtlinie in verschiedensten Kontexten durchgeführt: An einem oder zwei Tagen, mit Schülern, Studenten, oder Beamten, sowie mit unseren Teamleitern oder den Teilnehmern als Europäisches Parlament (EP). Da alle Vorschläge und Verhandlungspositionen nicht nur verbal, sondern als Zahlen in räumlichen Politikmodellen formuliert sind, können wir die Ergebnisse der Simulationen miteinander vergleichen und in Relation zu den Kontextbedingungen setzen. Die wesentlichen Ergebnisse sind, dass erstens alle Simulationen Richtlinien ergeben, die strikter sind als der Kommissionsvorschlag. Dennoch ist die Variation der Ergebnisse groß. Zweitens haben Simulationsdauer und Teilnehmerzahl kaum Einfluss auf das Spektrum der Verhandlungsergebnisse. Drittens sind die Ergebnisse strikter – also näher an der Position der Schokoladenpuristen – wenn das EP nicht von den Teilnehmern, sondern von Spielleitern verkörpert wird. Viertens sind die Richtlinien deutlich strikter, wenn die Simulationen in der Schweiz stattfanden. Außerdem sind diese Richtlinien deutlich konsensualer. Das Schweizer Selbstbild einer Nation von Schokoladenliebhabern und Konsensusdemokratie zeigt sich also auch in den Ergebnissen einer Simulation. Für die Diskussion über EU Simulationen zeigt der Beitrag, wie hilfreich es ist, Simulationen als Quasi-Experimente aufzufassen. Jede Simulation ist einzigartig; doch wenn wir eine große Zahl von Simulationen quantitativ analysieren, sehen wir Muster, die uns sonst verborgen blieben. Diese Muster zu erkennen kann uns wiederum helfen, die Simulationen zu verbessern.
Simon Fink

Praxisbeispiele

Frontmatter

Die Umsetzung von EU-Simulationen für die gymnasiale Oberstufe: Probleme, Fragen, Hindernisse – Lehren aus der Praxis des Planspiels EU+

Zusammenfassung
Für Lehrkräfte der sozialwissenschaftlichen Fächer gibt es viele Gründe die Methode des Planspiels in ihren Unterricht zu integrieren. Gerade in Bezug auf die schulische Vermittlung der Europäischen Union und deren Komplexität sind die Vorteile von Planspielen bereits mehrfach in der politikdidaktischen Literatur identifiziert. Die seltene Nutzung der Methode im Schulalltag zeugt jedoch von den Schwierigkeiten für Lehrkräfte, Planspiele im Unterricht einzusetzen. Praktisch und didaktisch fundierte Anleitungen sind allerdings rar. Dieser Problematik begegnet das Kapitel mit einer Vorstellung des Planspiels EU+, welches der Lehrstuhl für Internationale Politik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz seit 2013 jährlich mit Schulklassen durchführt. Basierend auf diesen Erfahrungen erörtert der Beitrag didaktische Bezugspunkte sowie praktische Implementierungsprobleme von EU+. Das Kapitel berücksichtigt dabei diverse Problemfelder anhand von drei Leitfragen: Woran erkennt man ein gutes Planspiel? Wie lässt sich ein Planspiel in den Lehrplan und eine Lernreihe integrieren und durch Nutzung der Methode ein thematischer Inhaltspunkt in der Vermittlung stärken? Welche allgemeinen Bedenken und Probleme können in Bezug auf Planung, Durchführung, Finanzierung und Auswertung und die Rolle der Lehrkraft auftreten und wie lassen sich diese angehen? EU+ dient somit als Praxisbeispiel zur Veranschaulichung möglicher Lösungsansätze. Gleichzeitig wird EU+ chronologisch dargestellt, sodass auch die generelle Planung, die Durchführungsphasen, Evaluation und Weiterentwicklung nachvollziehbar werden.
Lukas Prinz, Matthias Gewering, Arne Niemann

Best Practice Team-Teaching und Simulationen: Das Organisationsmodell der Model European Union Mainz

Zusammenfassung
Aktivierende Lehrformen sind en vogue, Simulationen stellen eine zunehmende beliebte Lehrform für aktivierendes Lernen dar. Seit einigen Jahren gibt es die EU-Simulation Model European Union Mainz (MEUM), die das ordentliche Gesetzgebungsverfahren von Rat und Parlament simuliert. Rund 100 Studierende diskutieren zwei Originalvorlagen der Kommission über drei Tage hinweg. Der Beitrag stellt den Aufbau, die Regeln und den Ablauf von MEUM dar. Im Mittelpunkt steht das Organisationsmodell: MEUM wird in Form von „Team-Teaching“ von Studierenden gemeinsam mit Dozenten organisiert und durchgeführt. Mit diesem Modell ist es auch mit begrenzten Ressourcen möglich, eine komplexe und große Simulation durchzuführen.
Wolfgang Muno, Lukas Prinz, Paul Rünz, Constantin Schäfer

„Scientia per ludum – Wissen durch Spiel“. Die Betreuung und Vorbereitung von Studierenden im Vorfeld einer EU-Simulation – Das Beispiel der transatlantischen EuroSim

Zusammenfassung
Auch wenn Deutschland eher ein „Simulationsentwicklungsland“ zu seien scheint werden Planspiele und Simulationen in der politischen Bildung immer beliebter. So umfasst die Planspiel-Datenbank der Bundeszentrale für politische Bildung inzwischen über 250 unterschiedliche Planspiele, darunter 49 mit Bezug zur Europäischen Union. Ohne Zweifel sind Planspiele ein hervorragendes Werkzeug zur Vermittlung politischer Zusammenhänge. Obwohl die Vorteile und theoretischen Grundlagen bereits ausgiebig aufgearbeitet wurden, gelten Planspiele immer noch als zu arbeitsaufwendig und zeitintensiv, zudem mangelt es oft an konkreten „Spielvorlagen“ und praxisorientiertem Material.
Aufbauend auf einer mehrjährigen Erfahrung mit Planspielen in der universitären Lehre und vor allem der transatlantischen Simulationsveranstaltung EuroSim, die jedes Jahr über 200 Studierende aus Europa und den Vereinigten Staaten zu viertägigen Verhandlungen über ein aktuelles EU-Thema zusammenbringt, soll im Rahmen dieses Beitrages eine Einführung in die praktische Umsetzung und Anwendung von Planspielen an Schulen und Universitäten gegeben werden. Der Beitrag konzentriert sich dabei auf zwei zentrale Punkte bei der Durchführung einer Simulation: 1) der Vorbereitung der Teilnehmer auf ihre Rolle als Akteur in den durch das Szenario vorgegebenen Verhandlungs- und Entscheidungsprozessen und 2) die organisatorische Planung einer Simulationsveranstaltung, d. h. zum Beispiel der Themenfindung, Rollenverteilung und Programmgestaltung.
Grundsätzliche Fragen sind dabei u. a. wie realitätsnah die Simulation ablaufen sollte/muss und ob dabei eher technische Fragen detailgetreu abgearbeitet oder besser allgemeine Themen ergebnisoffen behandelt werden sollten. EuroSim bot darüber hinaus ein breites Spektrum an Studierenden von den verschiedensten Universitäten in Europa und den USA, die auf ganz unterschiedliche Art und Weise auf die Simulation vorbereitet wurden. Dies ermöglicht einen direkten Vergleich einzelner Methoden und deren Prüfung auf Vor- und Nachteile.
Thomas Siemes

Aktives Lernen durch EU Simulationen: Eine kritische Auseinandersetzung mit Erfahrungen an der Universität Maastricht

Zusammenfassung
Dieser Beitrag diskutiert unsere Erfahrungen mit dem Kurs „Verhandlungskompetenzen“, der im zweiten Jahr des Bachelor European Studies an der Universität Maastricht für rund 300 Studierende angeboten wird. In bis zu 20 Kleingruppen werden dabei Studierende von 7–8 akademischen Mitarbeitern in Ihrem Lernprozess begleitet. In drei verschiedenen Simulationen können Studierende ihre Verhandlungsgeschicke graduell aufbauen und zugleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den unterschiedlichen Verhandlungsrahmen erleben.
Der Kurs verfolgt drei Zielsetzungen: Erstens festigen Studierende ihre Kenntnisse über EU Entscheidungsverfahren. Zweitens erleben Studierende die Unterschiede der verschiedenen Verhandlungsrahmen aus erster Hand und vertiefen Ihr Verständnis für EU Verhandlungen. Drittens, machen Studenten sich mit grundlegenden Konzepten, Instrumenten (z. B. Verhandlungsstrategie planen) und Prozessen von politischen Verhandlungen vertraut.
Der vorliegende Beitrag diskutiert im Detail die Logik des Kursaufbaues und erklärt anhand von anschaulichen Beispielen welche Entscheidungen die Kursleiter im Hinblick eines kohärenten Zusammenfindens von Kurszielen, Simulationsdesign, Aufgaben und Beurteilung getroffen haben. Im Zentrum des Beitrags stehen in erster Linie Erklärungen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen worden sind, auch unter Beleuchtung der möglichen Alternativen. In Bezug auf diese kritische Reflexion werden außerdem Evaluierungen von Studierende und Feedback von akademischen Mitarbeitern miteinbezogen.
Ziel dieses Betrages ist es die Entscheidungsfindung in Bezug auf das Kursdesign offenzulegen und kritisch zu diskutieren, sowie auf mögliche Herausforderungen für die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Kurses als aktives Lernwerkzeug in European Studies hinzuweisen.
Heidi Maurer, Claudia Engelmann

Fazit

Frontmatter

EU-Simulationen im Vergleich: Didaktik und Praxis von aktivem Lernen

Zusammenfassung
In einem abschließenden Fazit werden die Beiträge des Sammelbandes zusammengefasst und die wesentlichen Aspekte der Diskussion rekapituliert. Im ersten, stärker forschungsorientierten und fachdidaktischen Teil des Buches wurde die EU-Lehre in Form von Simulationen reflektiert und Möglichkeiten, aber auch Grenzen und Probleme diskutiert. Dabei sollten zunächst EU-Simulationen als Lerninstrument beurteilt werden und eine Bilanz über die Entwicklung dieser Lernmethode in den letzten zwei Jahrzehnten gezogen werden. Darüber hinaus gewannen die Beiträge weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu entscheidenden Aspekten von EU-Simulationen, zur Konzeptualisierung, zum Simulationsdesign und zur systematischen Evaluation der Lernergebnisse. EU-Simulationen wurden dabei auch als Forschungsinstrument betrachtet, beispielsweise für den Bereich Didaktik (Wirkungsanalyse von Lehrmethoden in verschiedenen Kontexten) und in der Forschung zur europäischen Identitätsbildung (Untersuchung der Effekte der Auseinandersetzung mit EU-Themen auf Identitätsbildung und EU-Unterstützung). Der zweite, praktischere Teil gab dann durch die Darstellung der verschiedenen Beispiele Handreichungen, Anleitungen und konkrete Hinweise sowie Tipps für die Durchführung von EU-Simulationen und interaktiven Methoden im Unterricht an Hochschulen und Schulen. Hier wurden dann auch die verschiedenartigen Kontexte von Planspielen oder Maßnahmen, die sich bisher bewährt haben, vorgestellt. Dementsprechend bilanziert dieser Beitrag wichtige Implikationen, aber auch Probleme und Herausforderungen für EU Simulationen aus didaktischer, theoretischer wie auch praktischer Sicht. Er stellt dabei wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Lehrerfahrung durch die Teilnehmenden an EU-Simulationen zusammen, geht auf die Praxis von Planspielen mit einem EU Hintergrund ein und bilanziert Herausforderungen und Fallstricke für erfolgreiche Simulationen.
Friedrich Plank, Wolfgang Muno, Arne Niemann
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