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20-02-2020 | Fintechs | Infografik | Article

Deutsche Banken beteiligen sich häufiger an Fintechs

Author:
Angelika Breinich-Schilly
1:30 min reading time

Die Kooperation mit jungen Finanz-Start-ups ist ein wichtiger Baustein in der Strategie vieler Versicherer. Auch Banken suchen den Schulterschluss mit den Jungunternehmen – allerdings immer häufiger in Form von Beteiligungen.

Zwar hat es im ersten Halbjahr 2019 in der Finanzbranche noch immer mehr nicht-finanzielle Kooperationen zwischen Fintechs und einer Bank oder einem Versicherer gegeben. Doch die Zahl der Beteiligungen steigt. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Fintech-Kooperationsradar des Beratungshauses Pwc. Die Analyse zählte zwischen Januar und Juli 2019 36 direkte Beteiligungen von Banken. Rechnet man die der Versicherungsbranche hinzu, waren es 56.

Banken haben knapp 700 Fintech-Kooperationen

Insgesamt gibt es laut Erhebung aktuell 2.102 Fälle, in denen deutsche Finanz-Start-ups mit einer Bank, einem Versicherer, einem sonstigen etablierten Unternehmen oder einem anderen Start-up eingegangen sind. Allein 693 Kooperationen sind dabei zwischen einem Geldhaus und einem Fintech geschlossen worden. Auf Versicherer kommen 354 Fälle. An dritter Stelle stehen Medienunternehmen mit 127 Fintech-Kooperationen. Die großen TV-Konzerne beteiligen sich häufig über sogenannte Media-for-Equity-Deals an Startups. In diesen Fällen fließt normalerweise kein Geld, sondern das Investment wird in Form von Werbezeiten getätigt.

"Speziell bei den Banken sieht es so aus, als würden sie insgesamt weniger neue Kooperationen mit Fintechs eingehen als noch in den beiden vergangenen Jahren. Aber wenn sie sich zu einer Zusammenarbeit entschließen, dann offenbar mit deutlich größerer Konsequenz", erläutert Sven Meyer, Leader Fintech bei Pwc Deutschland. "Der Einsatz von Beteiligungskapital unterstreicht, dass es den etablierten Finanzdienstleistern mit den Kooperationen wirklich ernst ist", ergänzt Fintech-Experte Sascha Demgensky.

Außerhalb der Finanzbranche sind Banken kaum aktiv

Interessant: Mit Start-ups außerhalb der Finanzbranche sind deutsche Institute nur 19 Kooperationen eingegangen. Versicherer zeigen sich hier mit 61 deutlich mutiger. Dabei reicht die Bandbreite von Mobility- bis hin zu Drohnen- oder IoT-Start-ups.

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