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Über dieses Buch

Dieses Buch liefert die bislang erste kritische Überprüfung des Anlageerfolgs von Behavioral Finance Fonds. Dabei steht eine intensive Analyse des Investmentprozesses dieser neuen Fondsart im Fokus. Zu diesem Zweck wird herausgearbeitet, auf welchen Annahmen die Fondsstrategie beruht, welche Besonderheiten bei der Assetauswahl beachtet werden und wodurch sich die Methodik von traditionellen Fondskonzepten unterscheidet. Gleichzeitig wird eine Klassifizierung der unterschiedlichen Behavioral Finance Fonds Strategien sowie eine eigenständige definitorische Abgrenzung innerhalb der existierenden Fondswelt konzipiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Ableitung des theoretischen Fundaments der Behavioral-Finance-Fonds

Frontmatter

Kapitel 1. Behavioral-Finance-Theorie als Erweiterung der traditionellen Kapitalmarkttheorie

Zusammenfassung
Der erste Hauptteil beginnt mit der Beschreibung des Grundkonzeptes der traditionellen Kapitalmarkttheorie, die auf den beiden Annahmen rationaler Entscheidungen und Markteffizienz basiert. Nach der Verdeutlichung der Grenzen dieser Theorie wird mit der Behavioral Finance ein alternativer, verhaltenswissenschaftlich geprägter Erklärungsansatz für die Funktionsweise der Kapitalmärkte und deren Akteure vorgestellt. Neben der Darlegung der theoretischen und praktischen Bedeutung dieses Konzeptes und seiner Einordung in die Finanzwirtschaft werden hier abschließend die Folgerungen aus den Erkenntnissen der Behavioral Finance für das Anleger- und Marktpreisverhalten abgeleitet.
Daniel Averbeck

Kapitel 2. Verhaltens- und Marktanomalien im Blickwinkel der Behavioral Finance

Zusammenfassung
Kapitel 2 des ersten Teils erklärt zunächst detailliert die verschiedenen Verhaltensanomalien auf Anlegerebene. Hierzu werden drei Kategorien von Rationalitätsfallen aufgestellt: Die Verwendung von vereinfachenden Heuristiken zur Bewältigung kognitiver Beschränkungen innerhalb des gesamten Bewusstseinsprozess, die eingeschränkte Entscheidungsfähigkeit durch Emotionen, Stimmungen und psychologische Motive sowie den beeinflussenden normativen Druck innerhalb der Gruppenorientierung. Anschließend wird gezeigt, dass sich diese Verhaltensanomalien durch ihr systematisches und oftmals gleichgerichtetes Auftreten auf der Marktebene kummulieren und hier gewisse Kursanomalien verursachen. Darauf aufbauend bilden ausgewählte verhaltenswissenschaftliche Modelle, die eine Abbildung dieser preislichen Fehlbewertungen mithilfe der Verhaltensanomalien erklären, den Abschluss dieses Teils.
Daniel Averbeck

Kapitel 3. Stand der wissenschaftlichen Forschung über Märkte und ihre Teilnehmer

Zusammenfassung
Kapitel 3 fasst den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung über die Märkte und ihre Teilnehmer zusammen. Hierbei werden sowohl das kontrovers diskutierte Spannungsfeld zwischen der Möglichkeit eines aktiven oder passiven Anlagemanagements auf Basis der Markteffizienzdebatte aufgearbeitet als auch die bisher gängisten in der Theorie und Praxis vorgebrachten Erfolgsstrategien beleuchtet. Bezogen auf das Verhalten der Marktakteuere werden anschließend die wichtigsten empirischen Erkenntnisse zusammengetragen.
Daniel Averbeck

Praktische Umsetzung der Erkenntnisse der Behavioral-Finance-Theorie im Rahmen von Anlagefonds

Frontmatter

Kapitel 4. Theoretische Begriffsanalyse des Behavioral-Finance-Fonds

Zusammenfassung
Dieser Teil der Arbeit über die tatsächliche Anlageumsetzung der theoretischen Erkenntnisse der Behavioral Finance Theorie enthält den Kern der Arbeit, weil hier das Vorgehen der Behavioral Finance Fonds ausführlich analysiert wird. Zunächst wird herausgearbeitet, dass die Anlagestrategie das geeignete Kriterium zur Fondsabgrenzung dieser Fonds darstellt. Nach einer Systematisierung der traditionellen Anlagestrategien und der Beschreibung der jüngeren Entwicklung der Behavioral Finance Fonds wird aufgrund einer feststellbaren Strategieintransparenz versucht, auf Basis der Fondsinformationen eine Eingrenzung der Behavioral Finance Fonds in Form einer Abstufung (i. w. S., i. e. S., ohne explizite Begriffsnennung) vorzunehmen. Innerhalb der Kategorie Behavioral Finance Fonds i. e. S. findet eine Klassifizierung der Strategieansätze im Rahmen einer dezidierten Untersuchung der Finanzanalysen, Entscheidungssysteme und Umsetzungsmethodiken statt. Dabei dienen die gewonnenen Ergebnisse abschließend für einen definitorischen Abgrenzungsversuch des neuen Fondskonzeptes.
Daniel Averbeck

Kapitel 5. Performance von Behavioral-Finance-Fonds

Zusammenfassung
Zielsetzung des Kapitel 5 ist die Überprüfung der Performance von Behavioral Finance Fonds. Dabei werden die bisherigen Performancestudien zu diesen Fonds ausgewertet, Defizite der Untersuchungen aufgezeigt sowie Vorschläge für eine verbesserte inhaltliche und methodische Performancemessung angeführt. Zum Schluss werden die Implikationen der Ergebnisse thematisiert, ihre Ursachen erforscht und potenzielle Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die ggf. zu einem höheren Anlageerfolg der Fonds beitragen könnten.
Daniel Averbeck

Kapitel 6. Offene Fragestellungen zu Behavioral-Finance-Fonds

Zusammenfassung
Kapitel 6 soll Ideen für weitere Forschungsprojekte und noch offene Fragestellungen skizzieren. Diese beziehen sich sowohl auf das Vorgehen der Behavioral Finance Fonds und die Untersuchungsmöglichkeiten zu diesen als auch auf die Erforschung neuer verhaltenswissenschaftlicher Effekte oder die Verknüpfung neuer Bezüge zu bekannten Anomalien.
Daniel Averbeck

Kapitel 7. Fazit

Zusammenfassung
Die Suche nach dem Stein der Weisen, der das Geheimnis des sicheren Anlageerfolges beinhaltet, hält bis heute an. Auf die Frage, inwieweit diese Suche überhaupt sinnvoll erscheint bzw. ob dieser Stein überhaupt existiert, versucht dieses Buch der Antwort ein wenig näher zu kommen.
Daniel Averbeck

Kapitel 8. Anhang

Zusammenfassung
„Der Anhang bietet zunächst eine Übersicht über Studien und ihre Ergebnisse im Bereich aktive und passive Anlagestrategien (Anhang 1). Es folgt ein umfassender, eigens recherchierter Abriss über Erfolgsstudien zu Momentum-, kurz- und langfristigen Contrarian- sowie Value-Strategien (Anhang 2).“
Daniel Averbeck
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