Skip to main content
main-content

25.09.2017 | Additive Fertigung | Nachricht | Onlineartikel

Additive Fertigung könnte zum Jobmotor werden

Autor:
Patrick Schäfer

Das noch junge Verfahren der additiven Fertigung birgt hohes Potenzial – einerseits zur Erweiterung bestehender Produktportfolios, andererseits auch für den Bedarf an Fachkräften für den 3-D-Druck. Das vermeldet der VDI.

Laut des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) hat das Marktforschungsunternehmen IDC einen Umsatzanstieg bei der additiven Fertigung von 7,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 auf 35,4 Milliarden US-Dollar bis 2020 prognostiziert. Das würde auch bedeuten, dass mehr Fachkräfte gebraucht würden. "Noch haben wir es in der Hand, die Veränderungen durch additive Fertigungsverfahren zu gestalten", sagt Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Wissenschaft im VDI, auf der fünften Fachkonferenz "Additive Manufacturing" in Duisburg. "Und wenn wir das richtig machen, wird der 3-D-Druck zum Jobmotor für Deutschland."

Es gibt auf dem Weg dahin aber noch einige Hürden zu bewältigen. So fehlt es vielerorts noch an Kenntnissen zum 3-D-Druck sowie den entsprechenden organisatorischen Voraussetzungen in den Unternehmen. "Im Entstehungsprozess von Produktneuheiten ist ein frühestmögliches interdisziplinäres Zusammenwirken von Design und Fertigung notwendig, um einerseits die neuen gestalterischen Optionen wirklich auszuschöpfen und gleichzeitig die fertigungsbedingten Restriktionen, die es auch beim 3-D-Druck gibt, hinreichend zu berücksichtigen", so Klaus Müller-Lohmeier, Global R&D Services and Excellence des Automatisierungstechnik-Unternehmens Festo.

Additive Fertigung hat sich bereits bewährt

Etabliert hat sich die additive Fertigung bereits im Prototypenbau. Individuelle Bauteile können von Unternehmen beliebig und mit verschiedenen Eigenschaften virtuell simuliert und getestet und dann schnell hergestellt werden.

Für entsprechenden Nachwuchs der Fachkräfte will das VDI unter anderem mit dem Zertifikatslehrgang "Fachingenieur Additive Fertigung VDI" sorgen. "Die Steigerung der Digitalkompetenz bedarf auf der einen Seite eines länderübergreifenden Commitments für eine digitale Bildungs- und Qualifizierungsoffensive. Auf der anderen Seite sind Unternehmen gefordert, 'lebenslanges Lernen' und betriebliche Weiterbildung zu einer realen Priorität werden zu lassen", so Westerkamp.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

Premium Partner

Neuer InhaltBorgWarnerdSpaceFEVWatlowHBMAnsysValeo Logo

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Zur B2B-Firmensuche

Whitepaper

- ANZEIGE -

Hybridtechnologen für 48V-Systeme - BorgWarner bringt Elektrisierung in der Automobilindustrie voran

Um die von 48V-Bordnetzen ermöglichten Optimierungen hinsichtlich Kraftstoffeffizienz und Leistung auszunutzen entwickelt BorgWarner innovative Technologien und erweitert sein Portfolio mit Lösungen für künftige Mildhybridfahrzeuge. Jetzt gratis downloaden!