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15.11.2011 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Konferenz Heavy-Duty, On- und Off-Highway Engines: Gasmotorenmarkt verspricht starkes Wachstum

Autor:
Richard Backhaus

Gasmotoren werden künftig erheblich an Bedeutung gewinnen. Wie Wolfgang Warnecke (Foto) von Shell in seinem Plenarvortrag auf der diesjährigen MTZ-Konferenz Heavy-Duty, On- und Off-Highway Engines, die gestern und heute, 15. - 16. November 2011, in Kiel stattfindet, erklärte, wird Erdgas schon 2012 50 Prozent der Gesamtenergieproduktion von Shell ausmachen. Und künftig ist mit weiteren Steigerungen zu rechnen: "Die Nutzung von Erdgas im Verbrennungsmotor wird im großen Stil kommen", prognostizierte Warnecke. Vorteile von Gasmotoren im Vergleich zu Dieselmotoren sind insbesondere weniger CO2-Ausstoß sowie eine emissionsärmere Verbrennung, die die für künftige Abgasnormen notwendige Abgasnachbehandlung erheblich vereinfacht.

Schon seit geraumer Zeit verzeichnet der Gasmotorenmarkt für die Energieerzeugung großes Wachstum. Professor Andreas Wimmer von der TU Graz zeigte in seinem Vortrag, dass der Absatz von Gasmotoren, bezogen auf die Motorleistung, von 2002 bis 2010 von 12 auf 16 Prozent gestiegen ist, im Segment über 5 MW Leistung sogar von 12 auf 21 Prozent. Nach Einschätzung von Experten wird sich der Einsatz von Gasmotoren künftig nicht nur auf den Automobil- und Energiesektor beschränken. Durch strengere Emissionsrichtlinien der International Maritime Organization (IMO) in küstennahen Bereichen (Emission Control Areas: ECAs) bieten sich Gasmotoren künftig auch als Alternative bei Schiffen an, so Klaus Wirth von Caterpillar in seinem Plenarvortrag. Schiffe, die ausschließlich ECAs befahren, könnten nach Einschätzung von Wirth mit einem monovalenten Gasmotor ausgerüstet werden und Schiffe, die sowohl in ECAs als auch küstenfern unterwegs sind, mit einem Dual-Fuel-Motor, der auch flüssige Kraftstoffe verbrennen kann. Einen ausführlichen Bericht über die Tagung finden Sie in MTZ 2/2012, die am 13. Januar 2012 erscheint.

 

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