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03.09.2014 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Leichte Karosserie, neue Hinterachse: der Land Rover Discovery Sport

Autor:
Katrin Pudenz
12 Min. Lesedauer

Weltpremiere bei Land Rover: Und zusammen mit dem neuen Discovery Sport debütieren gleich mehrere Neuentwicklungen. Beispielsweise die neu entwickelte Mehrlenker-Hinterachse oder auch die Karosseriestruktur aus hochfestem Stahl und leichtem Aluminium, die die Grundlage für Leistung, Sicherheit und Effizienz des Modells legt.

Vorhang auf und Bühne frei für den neuen Discovery Sport von Land Rover. Und mit dem neuen SUV debütiert gleich eine Reihe technischer Neuentwicklungen. Zu den Neuheiten zählen neben der neu entwickelten Mehrlenker-Hinterachse, ein erstmals im SUV-Segment realisierter Fußgänger-Airbag ebenso wie das neue, intuitiv bedienbare Infotainmentsystem oder die hochmoderne Karosseriestruktur aus hochfestem Stahl und leichtem Aluminium, die die Grundlage für Leistung, Sicherheit und Effizienz des Modells legt. Der neue Discovery Sport befördert bis zu sieben Passagiere, ist leistungsstark und dynamisch, kann bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast bewegen und die Fahrer können auch schwerem Gelände gelassen begegnen. In diesem ersten Teil berichten wir über die Karosserie, die Antriebssysteme und die Motoren.

Leichte Karosserie

Der neue Discovery Sport sollte laut Lastenheft von den Land-Rover-Ingenieuren kompakter als viele Wettbewerbsmodelle, aber dennoch mit Platz für bis zu sieben Passagiere konstruiert werden. Die Umsetzung dieser Vorgaben gelang den Konstrukteuren laut Angaben mit dem Leichtbau-Monocoque und der neu entwickelten Mehrlenker-Hinterachse.

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Bei der Entwicklung der Karosserie setzten die Konstrukteure in breitem Umfang auf die Möglichkeiten multidimensionaler Computersimulation. Mithilfe der Rechnerleistungen entstand eine Metallmischung: hochfester Stahl, höchstfester Borstahl und leichtes Aluminium. Warmumgeformter Borstahl wird zum Beispiel an Schlüsselstellen der Sicherheitszelle eingesetzt, wie den A- und B-Säulen. Sie konnte auf diesem Weg besonders schmal gehalten werden, was dem Design ebenso zugutekommt wie den Sichtverhältnissen, verraten die Entwickler. Auch die Türschweller bestehen aus warmumgeformtem Borstahl und besitzen dadurch eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegen Verformung. Aus leichtem Aluminium wiederum bestehen Komponenten wie Motorhaube, vordere Kotflügel, Dach und Heckklappe.

Die Architektur des Vorderwagens teilt der neue Discovery Sport weitgehend mit dem Range Rover Evoque. Beide Modelle besitzen hier einen Querträger aus Magnesium, der die Verwindungssteifigkeit enorm verbessert und gleichzeitig Gewicht sparen hilft, wie erläutert wird. Ab den B-Säulen sei die Plattform des Discovery Sport dann neuentwickelt. In vielen Tausend Entwicklungsstunden sei die Grundlage geschaffen worden, dass jedes einzelne Bauteil so kompakt wie möglich ausfällt - damit der Neuling bis zu sieben Passagiere aufnehmen kann.

Tatsächlich wurden für den hinteren Teil der Karosserie sogar zwei eigenständige Konstruktionen erdacht - für fünf oder sieben Sitzplätze, jeweils mit gleich großem Kofferraum und Platz für ein vollwertiges Ersatzrad. Insgesamt ist der neue Discovery Sport 80 Millimeter länger als sein Markenbruder Range Rover Evoque - der gesamte Längenzuwachs beruht dabei auf dem gestreckten Radstand.

Neue Hinterachse

Der neue Discovery Sport verfügt rundum über einzeln aufgehängte Räder. Damit sei die Grundlage für Dynamik und Komfort im Straßenbetrieb ebenso gelegt wie für Leistungsfähigkeit im Gelände. Leichte Chassiskomponenten aus Aluminium sollen für Festigkeit sorgen und verringern zugleich die ungefederten Massen.

Die Vorderräder haben die Konstrukteure an Schraubenfedern fixiert, geführt von unteren Stahl-Querlenkern und Aluminium-Achsschenkeln. Hydraulische Zuganschläge der Lenker verringern die Geräuschübertragung zum Innenraum erheblich, wenn die Aufhängung nach dem Kontakt mit einem tiefen Schlagloch ausfedert.

An der Hinterachse des Discovery Sport debütiert eine neue, kompakt bauende Mehrlenkerlösung. Sie verfüge über üppig bemessene Federwegen und eine Achsverschränkung von 340 Millimeter. Weiterhin wirke die neue Hinterachse der Übertragung von Fahrgeräuschen in den Innenraum entgegen. Ihre kleinen Federdome machten es zudem unter anderem möglich, dass die Sitze der zweiten Reihe mit komfortabler Neigungsverstellung und Verschiebefunktion ausgestattet werden konnten, wird erläutert. Ferner sei die neue Mehrlenker-Hinterachse der Schlüssel zur Realisierung scheinbar unvereinbarer Ziele: eine 5+2-Sitzkonfiguration und ein voluminös angelegter Kofferraum bei kompakten Karosserieabmessungen.

Die unteren Querlenker und die Achsschenkel der Hinterachse bestehen aus dünnwandigem Aluminium-Hohlguss, eine Leichtbau-Lösung, die zugleich mit enormer Festigkeit aufwartet. Verbunden ist die Hinterradaufhängung mit einem optimierten Stahl-Hilfsrahmen, dessen leichte und dabei steife Konstruktion Pluspunkte sammelt - für Lenkreaktion, Fahrdynamik und Laufruhe.

Lesen Sie mehr zum neuen Discovery Sport auf Seite 2.

Antriebsalternativen

Zur Markteinführung tritt der neue Discovery Sport mit verschiedenen Vierzylindermotoren an. Die Diesel und Benzinantriebe verfügen über Stopp-Start-Technologie, Hochdruck-Direkteinspritzung, besonders reibungsarme innere Komponenten und Systeme zur Energierückgewinnung.

2,2-l-Turbodiesel in zwei Leistungsstufen

Beim 2,2-l-Turbodiesel im Discovery Sport werden zwei Leistungsstufen geboten. Während er als TD4 110 kW erbringt und 149 g/km CO2 ausstößt, stehen für den SD4 140 kW Leistung und 159 g/km CO2 im Datenblatt. Kombiniert mit der Neunstufenautomatik, beschleunigt der SD4 laut Angaben in knapp 8,9 s von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h.

Die beiden Varianten des 2,2-l-Turbodiesels verzeichnen Drehmomentmaxima von 400 (TD4) beziehungsweise 420 Nm bei 1700/min, gibt der Hersteller an. Das Drehzahlband lasse damit genug Reserven zum Überholen, für Geländeeinsätze oder im Zugbetrieb.

In der aktuellen Entwicklungsstufe arbeiten die Vierzylinder mit Common-Rail-Hochdruckeinspritzung samt hochpräziser piezoelektrischer Einspritzdüsen, außerdem mit einer modifizierten Abgasrückführung zur Senkung der Partikelemissionen, schneller aufheizenden Glühkerzen, einem wassergekühlten Turbolader mit variabler Geometrie, variabler Gemischverwirbelung und einer neu programmierten Motorsteuerung.

Moderne Beschichtungslösungen sollen in den Triebwerken die Kolbenreibung minimieren, während zahlreiche innere Bauteile leichter ausfallen. Für einen weichen Lauf sollen zudem der doppelwandige Zylinderblock, die geräuscharmen Einspritzdüsen und zwei Ausgleichswellen bürgen.

TD4 wie SD4 verfügen über ein Stopp-Start-System. Sobald das Fahrzeug zum Stillstand gekommen ist, wird der Motor binnen 300 ms abgeschaltet. Das Wiederanlassen geht dann bei der Automatikversion schneller, als der Fahrer mit dem Fuß vom Brems- zum Gaspedal wechseln kann. Bei den handgeschalteten Ausführungen genügt der Tritt auf die Kupplung zum augenblicklichen Neustart des Motors. Das Stopp-Start-System allein reduziert Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen um fünf und sieben Prozent, betonen die Konstrukteure.

2,0-l-Turboottomotor

Der 2,0-l-Si4-Benzinmotor des neuen Discovery Sport verfügt über einen trägheitsarmen Turbolader, Hochdruck-Direkteinspritzung und variable Ventilsteuerung. Gleichzeitig sollen zwei Ausgleichswellen für Laufruhe sorgen. Der Si4-Ottomotor stellt 177 kW Leistung und ein maximales Drehmoment von 340 Nm bei 1800 bis 4000/min bereit, heißt es vom Hersteller. Dabei verbraucht der Motor laut Angaben im kombinierten Zyklus mit rund acht Liter Kraftstoff und verzeichnet CO2-Emissionen von 191 g/km. Der Motor wird komplett aus Aluminium gefertigt. Der Si4 verbraucht dem Unternehmen zufolge rund 20 Prozent weniger als hubraumstärkere Motoren der gleichen Leistungsklasse.

Neunstufenautomatik

Der Discovery Sport mit Si4-Benzinmotor ist generell mit der 9HP48-Neunstufenautomatik von ZF gekoppelt. Bei den TD4- und SD4-Varianten besteht die Wahl zwischen Automatik und einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Beide Einheiten sind aus Gründen der Effizienzsteigerung mit niedrigviskosem Getriebeöl befüllt.

Trotz ihrer drei zusätzlichen Schaltstufen ist die moderne Neungangautomatik gerade einmal sechs Millimeter länger und sogar 7,5 Kilo leichter als die früher von Land Rover verbaute Automatik mit sechs Stufen.

Bedient wird das Getriebe zum einen über den angenehm geformten Getriebewählschalter, der beim Einschalten der Zündung lautlos, aber eindrucksvoll aus der Mittelkonsole hochfährt. Zum anderen stehen Schaltwippen am Lenkrad bereit, die dem Piloten manuelle Eingriffe ermöglichen.

Überarbeitetes Sechsgang-Schaltgetriebe

In den TD4- und SD4-Ausführungen des neuen Discovery Sport bildet ein manuelles Sechsganggetriebe die Alternative zur Neunstufenautomatik. Die Getrag-M66-Einheit wurde mit einem modifizierten Innenleben auf weniger Reibung und mehr Effizienz getrimmt.

Lesen Sie mehr zum neuen Discovery Sport auf Seite 3.

Auf Wunsch mit reinem Vorderradantrieb

Bereits kurz nach der Markteinführung des neuen Discovery Sport wird Land Rover eine weitere Version präsentieren: mit reinem Vorderradantrieb. Diese Alternative senkt Gewicht und CO2-Emissionen - eine Lösung für Menschen, die nur selten oder überhaupt nicht ins Gelände wollen. Kombiniert mit dem ebenfalls kommenden eD4-Turbodiesel und manuellem Sechsganggetriebe, soll der frontangetriebene Discovery Sport auf einen CO2-Ausstoß von gerade einmal 119 g/km.

Wer das volle Offroad-Potenzial des Discovery Sport nutzen möchte, für den hält Land Rover zwei Ausführungen des intelligenten Vierradantriebs bereit: Efficient Driveline und Active Driveline.

Böschungs- und Rampenwinkel

Als Land Rover ist der neue Discovery Sport bereit, sollte es einmal ins Gelände gehen. Hier kann er auf seine Bodenfreiheit von 212 mm, auf Böschungswinkel vorn und hinten von 25 und 31 Grad sowie auf einen 21 Grad messenden Rampenwinkel verweisen. Das bedeutet, dass der Discovery Sport mit jedem Teil der Karosserie selbst große Hindernisse mit geringem Tempo überklettern kann. Modellversionen mit Vierradantrieb besitzen darüber hinaus die Fähigkeit, 45 Grad steile Anstiege zu erklimmen. Und wenn es richtig rau im Gelände wird, kann der Fahrer des Discovery Sport noch den unteren Teil des vorderen Stoßfängers vorübergehend demontieren, um den Böschungswinkel nochmals zu verbessern.

Efficient-Driveline-Vierradantrieb

Serienstandard im neuen Discovery Sport ist die Ausrüstung mit dem Efficient-Driveline-Vierradantrieb. Das von Land Rover entwickelte intelligente System stellt mit permanent an alle vier Räder übertragener Motorkraft Traktion auf jedem Untergrund sicher. Die Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse wird dabei ständig den Erfordernissen angepasst. Das System arbeitet mit einer verbesserten zentralen Haldex-Kupplung: Sie wurde 4 kg leichter und erhielt eine elektronische Steuerung, die wesentlich schneller auf Radschlupf und Fahrerbefehle reagiert als eine rein mechanische Kupplung. Diese Vorzüge lassen sich sowohl im Gelände wie auf der Straße täglich erfahren.

Active-Driveline-Antriebssystem

Als Alternative hält Land Rover für den fünfsitzigen Discovery Sport das System Active Driveline bereit: als Serienausrüstung beim Si4-Modell und als Option für die SD4-Ausführung. Das Antriebssystem bietet Vierradleistung auf Abruf. Das System entscheidet je nach den herrschenden Bedingungen automatisch und selbsttätig über Zwei- oder Vierradantrieb. Dadurch sinkt nicht nur der Verbrauch, der Discovery Sport wird zudem auf Straßen und im Gelände noch leistungsfähiger.

Der Vierradmodus ist dabei stets zum sofortigen Dienst bereit - beispielsweise zum sicheren und komfortablen Anfahren. Bei gleichmäßiger Fahrt über 35 km/h wird die gesamte Allrad-Hardware jedoch mithilfe einer Kupplung ruhiggestellt: Kardanwelle, hintere Antriebswellen, Hinterachsdifferenzial und Kupplungen sind dann außer Betrieb. Dies senkt Reibungsverluste beträchtlich – und damit Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen. Registriert die Steuerung ein durchdrehendes Rad oder den Wunsch nach dynamischerer Fahrweise, wird der Vierradmodus innerhalb von 350 ms aktiviert

Zwei elektronisch gesteuerte Kupplungen zu jeder Seite des Hinterachsdifferenzials leiten das Motordrehmoment an das Rad mit dem besten Grip. Davon profitiert der Fahrer auch auf der Straße, denn bei sehr rutschigem Untergrund kann die Hinterachse komplett gesperrt werden, um die Traktion zu maximieren. Der Übergang von Zwei- zu Vierradantrieb vollzieht sich unmerklich und nahtlos. Der Pilot wird jedoch auf Wunsch auf der 4x4i-Seite des Acht-Zoll-Touchscreens über den Betriebszustand informiert.

Terrain Response

Auch bringt der neue Discovery Sport Terrain Response mit, dabei handelt es sich um die von Land Rover entwickelte Steuerung aller wichtigen Fahrzeugsysteme. Terrain Response überwacht und regelt unter anderem Lenkung, Motorleistung, Getriebe, Verteilergetriebe, Bremsen und Stabilitätssysteme, um auf jedem Untergrund ein Optimum an Traktion zu gewährleisten. An der übersichtlichen Bedieneinheit in der Mittelkonsole lassen sich vier Fahrprogramme auswählen: Normal, Gras/Schotter/Schnee, Schlamm und Sand.

Wade Sensing

Der neue Discovery Sport besitzt eine Wattiefe von 600 mm. Zum entspannten Erlebnis werden Durchquerungen mithilfe des Wade Sensing, wie die Entwickler betonen: Sensoren in den Außenspiegeln messen die Wassertiefe, eine Anzeige auf dem Acht-Zoll-Touchscreen und ein Warnton informieren den Piloten über den aktuellen Stand. Darüber hinaus prognostiziert Wade Sensing, bis zu welcher Tiefe eine gefahrlose Durchfahrt möglich ist. Gerade bei Nacht oder unter schlechten Sichtverhältnissen erhält der Fahrer auf diese Weise belastbare Daten.

Gegen Wasser ist der neue Discovery Sport auf vielfältige Weise gewappnet, etwa mit dem hoch im Radkasten platzierten Lufteinlass oder den langwierig getesteten und optimierten Türdichtungen

Aber Land Rover geht noch weiter: Im Rahmen der Entwicklungstests wurde ein Discovery Sport in einem tiefen Wasserlauf abgestellt. Die Ingenieure öffneten anschließend die Türen und fluteten den Innenraum. Nach 30 Minuten ließ sich anstandslos aus dem Wasser wegfahren.

Lesen Sie mehr zum neuen Discovery Sport auf Seite 4.

Moderne Techniken für Straße und Gelände

Neben Systemen wie Terrain Response und Wade Sensing ist der neue Discovery Sport mit einer ganzen Reihe fortschrittlicher Technologien bestückt, die dem Piloten auf der Straße, gerade aber auch im Gelände wertvolle Dienste leisten. Dazu gehören:

  • Die Bergabfahrhilfe (HDC - Hill Descent Control) hält an steilen Offroad-Abfahrten selbsttätig eine vorher gewählte Fahrzeuggeschwindigkeit ein.
  • Die Bremskraft-Entriegelungssteuerung (GRC - Gradient Release Control) verringert an Steigungen die Bremsleistung nicht schlagartig, sondern progressiv.
  • Sobald die Wankneigungskontrolle (RSC - Roll Stability Control) die Gefahr eines Fahrzeugüberschlags erkennt, bremst sie die kurvenäußeren Räder ab und stabilisiert so den Wagen.
  • Die Stabilitätskontrolle (DSC - Dynamic Stability Control) korrigiert Tendenzen zum Unter- und Übersteuern mit Eingriffen in Motordrehmoment und Bremssystem.
  • Auch die Traktionskontrolle (ETC - Electronic Traction Control) wirkt auf Motor und Bremsen ein, sollte ein Rad durchdrehen.
  • Die Motorschleppmomentregelung (EDC - Engine Drag Torque Control) schließlich hilft dabei, auf rutschigem Untergrund ein Blockieren durch starke Motorbremswirkung zu verhindern. In diesem Fall wird mehr Drehmoment zu dem betroffenen Rad geleitet.

Elektrische Servolenkung

Weiter verbessert wurde zudem die elektrische Servolenkung. Der Grad der Lenkunterstützung ist abhängig von der gefahrenen Geschwindigkeit. Bei zügigerem Tempo nimmt die Lenkung die Unterstützung um die Mittellage aus Stabilitätsgründen etwas zurück, während umgekehrt beim Manövrieren mit niedrigem Tempo, aber auch bei schnellen Lenkbewegungen auf kurvenreichen Landstraßen mehr Unterstützung anliegt. Der Übergang von hoher zu niedriger Übersetzung vollzieht sich dabei unmerklich und absolut linear - der Pilot kann jederzeit auf eine überaus exakte und rasch reagierende Lenkung vertrauen.

Dank der elektrischen Servolenkung kann der Discovery Sport auf eine motorangetriebene hydraulische Lenkunterstützung verzichten. Parasitäre Verluste treten daher hier nicht auf - Verbrauch und CO2-Emissionen gehen zurück, wird erläutert.

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