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06.02.2015 | Automobil + Motoren | Nachricht | Onlineartikel

Mercedes C 350 e Plug-in-Hybrid ergänzt Modellpalette der C-Klasse

Autor:
Christiane Brünglinghaus

Mit dem Mercedes-Benz C 350 e Plug-in-Hybrid erweitert der Stuttgarter Autohersteller sein Angebot an elektrifizierten Modellen. Der C 350 e ist sowohl als Limousine und T-Modell erhältlich. Beide Fahrzeuge stehen ab März 2015 beim Händler.

Der C 350 e kombiniert als Plug-in-Hybrid einen Verbrennungsmotor mit einem Elektroantrieb und einem Hochvolt-Lithium-Ionen-Akku mit 6,38 kWh Kapazität, der an einer externen Stromquelle aufgeladen werden kann. Mithilfe eines On-Board-Ladesystems dauert dies an einer Wallbox circa eine Stunde 30 Minuten, gibt Mercedes-Benz an. An einer Steckdose sei eine Ladezeit von etwa zwei Stunden erreichbar.

Der Vierzylinder-Ottomotor des C 350 e schöpft aus knapp zwei Liter Hubraum 155 kW (211 PS) und verfügt über ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmeter. Der Elektromotor leistet bis zu 60 kW und liefert ein Drehmoment von 340 Newtonmeter. Damit kann eine Systemleistung von 205 kW (279 PS) und ein Systemdrehmoment von 600 Newtonmeter abgerufen und über die serienmäßige Siebengang-Automatik 7G-Ttonic Plus übertragen werden.

Den Spurt von null auf 100 km/h absolviert die Limousine in 5,9 Sekunden, das T-Modell in 6,2 Sekunden. Die Limousine erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, das T-Modell ist bis zu 246 km/h schnell, bei einem zertifizierten Kraftstoffverbrauch von jeweils 2,1 Liter pro 100 Kilometer. Das entspricht einer CO2-Emission von 48 Gramm pro Kilometer (T-Modell: 49 Gramm pro Kilometer). Zudem bieten beide Varianten des C 350 e die Möglichkeit, bis zu 31 Kilometer rein elektrisch zu fahren.

Ein intelligentes Antriebsmanagement wählt im Hintergrund automatisch die ideale Kombination aus Verbrennungsmotor und E-Maschine. Wer möchte, kann aber auch selbst wählen und mit Hilfe von vier Betriebsarten (Hybrid, E-Mode, E-Save und Charge) und fünf Fahrprogrammen das Hybrid-Zusammenspiel und den Fahrcharakter selbst regeln.

Haptisches Gaspedal

Ist im Navigationssystem ein Ziel programmiert, steuert eine intelligente Betriebsstrategie Ladung und Entladung der Hochvolt-Batterie des C 350 e so, dass die Energie auf der Gesamtstrecke optimal genutzt wird. Ein weiteres Ziel dieser streckenbasierten Betriebsstrategie ist laut Mercedes-Benz, Städte möglichst mit voller Batterie zu erreichen, um im Stop-and-Go-Verkehr effizient und häufig elektrisch fahren zu können.

Beim sparsamen Fahren soll zudem ein neues, sogenanntes haptisches Gaspedal unterstützen. Durch einen spürbaren Druckpunkt informiert es den Fahrer beispielsweise, wenn er die maximal zur Verfügung stehende elektrische Fahrleistung abgerufen hat und sich deshalb bei weiterem Gas geben der Verbrennungsmotor zuschalten wird. Ein Doppelpuls fordert den Fahrer auf, vom Gas zu gehen - etwa, wenn das serienmäßige Abstandswarnsystem ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug erkennt. Dann nutzt der C 350 e die Generatorwirkung des Elektromotors, um selbstständig zu verzögern. So wird Energie rekuperiert und häufiges Bremsen vor allem im Kolonnenverkehr vermieden.

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