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Über dieses Buch

Man kann online wählen, Rechnungen bezahlen und Tickets kaufen – aber wie sicher ist das? Überall lauern Viren, Spam, Hackerangriffe und sogar Cyber-Spione. Wie kann man sich schützen und wie sollte man dem Phänomen Cyber-Crime begegnen? Der bekannte Security-Experte Eddy Willems gibt einen Überblick über Online-Gefahren und Möglichkeiten, sich vor ihnen zu schützen. Er erläutert spannend die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Cyber-Crime.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Dreißig Jahre Malware – ein kurzer Abriss

Zusammenfassung
Vorab eine Warnung: Menschen mit lebhafter Fantasie könnten dieses Kapitel als ziemlich unangenehm empfinden. Denn es wimmelt von Viren, Würmern und anderen ungebetenen Gästen wie Trojanern. Und trotzdem sollten Sie sich mit den verschiedenen Formen der Malware, mit der unerwünschten Software in Ihrem System und auf Ihrer Festplatte, auseinandersetzen. Als kleine Entschädigung erfahren Sie Interessantes über Anna Kurnikova und kommen sogar in den Genuss einer Liebeserklärung.
Eddy Willems

2. Profile der Malware-Verfasser

Zusammenfassung
Nicht nur die Malware hat sich stark entwickelt, auch ihre Entwickler (ich verwende diesen Begriff, weil mir kein besserer einfällt). Man kann sie in vier Kategorien aufteilen, wobei wir uns in diesem Kapitel vor allem denen der ersten Kategorie widmen.
Eddy Willems

3. Digitale Untergrundwirtschaft

Zusammenfassung
Man kann sagen, dass die Gefahren, denen wir bislang begegnet sind, relativ harmlos waren. Doch jetzt tauchen wir tief in den Untergrund ein und suchen die dunklen Ecken der Cyberwelt auf, wo Kriminalität am besten gedeiht. In der Welt der Untergrundwirtschaft haben wir es nicht länger mit Hackern zu tun, die sich damit brüsten, zu wie vielen Webseiten sie sich mit gefälschten Daten Zugang verschafft haben. Die Hacker von heute rühmen sich damit, wie viele Kreditkarten sie mit ihrem Botnet gestohlen haben. Kreditkarten mit Daten, die bares Geld wert sind.
Eddy Willems

4. Von Cyberkrieg bis Hacktivismus

Zusammenfassung
Das letzte Kapitel hat uns vor Augen geführt, dass hinter der Fassade des uns bekannten Cyberspace eine dunkle und gefährliche Welt lauert. Das aber ist noch längst nicht alles. Selbst Regierungen sind nicht unbeteiligt: Sie setzen auf unterschiedlichste Arten Cyberwaffen ein, um andere Nationen zu manipulieren, zu bespitzeln und sogar zu bekämpfen. Daher dürfte es niemanden wundern, dass auch die Organisationen, die sich gegen den Staat richten, digitale Waffen für sich entdeckt haben und gezielt einsetzen. Wir begeben uns nun in den binären Schützengraben, um herauszufinden, ob auch der digitale James Bond seinen Martini lieber „geschüttelt, nicht gerührt“ mag.
Eddy Willems

5. Die Antiviren-Unternehmen

Zusammenfassung
Unstrittig dürfte sein, dass es immer schwieriger wird, Cyberkriminalität zu bekämpfen. Der Einsatz wird höher, die Gangster werden professioneller und dazu kommen inzwischen nun noch Cyberspione, Sabotage und Kriegsbedrohung. Schadsoftware wird mit rasanter Geschwindigkeit in die Welt geschickt.
Eddy Willems

6. Die Bedrohungen von heute

Zusammenfassung
Jetzt, da wir uns das Schlachtfeld genau betrachtet haben und wissen, wer die guten und wer die bösen Jungs sind und folglich gut einschätzen können, was alles auf dem Spiel steht, können wir uns der wohl wichtigsten Frage widmen: Was steht uns noch alles bevor? Welche schlimmste Cybergefahr lauert in Zukunft auf Sie, werter Leser? Mit welcher Art von Cyberkriminalität werden Sie früher oder später konfrontiert?
Eddy Willems

7. Mythen über Malware

Zusammenfassung
Wäre dieses Buch ein Menü aus mehreren Gängen, dann wären wir jetzt beim Zwischengang angelangt – bei einem kleinen und leicht verdaulichen Häppchen zwischendurch, das uns optimal auf das vorbereitet, was uns noch alles erwartet. In diesem Kapitel widme ich mich den häufigsten Irrtümern rund um die Schadsoftware und erkläre, warum sie in die Welt der ‚Mythen und Fabeln‘ gehören. Sie werden erstaunt sein, wie viel Mythen sich rund um Malware ranken.
Eddy Willems

8. Tipps für Verbraucher – nur so können auch Sie sicher im Netz unterwegs sein

Zusammenfassung
Die Anschaffung und regelmäßige Aktualisierung eines guten Antivirenprogramms ist das A und O für die Sicherheit eines jeden PC-Nutzers. Woran aber erkennt man ein gutes Programm? Auf den ersten Blick mag diese Frage recht einfach klingen, aber – glauben Sie mir – sie hat es in sich. Die Anforderungen an die Funktionalität, die jede gute Antivirensoftware erfüllen sollte, wurden bereits in Kap. 5 ausführlich geschildert, allerdings setzt sie jeder Hersteller auf seine ganz eigene Weise um. So kann ein Programm auf völlig andere Sicherheitsaspekte ausgerichtet als ein anderes. Virus Bulletin bietet eine Übersicht über die bekanntesten und zuverlässigsten Hersteller: www.virusbtn.com/resources/links/index?ven. Die Entscheidung für ein Programm aus dieser Liste ist ein erster großer Schritt in die richtige Richtung, werte Leser!
Eddy Willems

9. Tipps, wie Unternehmen im Netz (über-)leben können

Zusammenfassung
Alle Tipps aus den letzten Kapiteln gelten im Grunde für Privatleute und Unternehmen, beide müssen die allgemeinen Grundsätze der Sicherheit im Netz beachten, wie zum Beispiel das regelmäßige Aktualisieren der verwendeten Software, einschließlich der Antivirenprogramme, aber auch des Betriebssystems. Doch vor allem Unternehmen sollten diese Anforderungen konsequent umsetzen, zum einen, weil dort im Schadenfall mehr Computer betroffen sind und zum anderen, weil Schadsoftware und/oder ein eventueller Datenverlust noch wesentlich weitreichendere Konsequenzen nach sich ziehen. Für Unternehmen gelten des Weiteren spezifische gesetzliche Vorschriften, die für private Nutzer nicht gelten. Aus diesem Grund möchte ich im Folgenden eine klare Trennung zwischen Unternehmen und Privatpersonen vornehmen.
Eddy Willems

10. Und was ist mit Väterchen Staat?

Zusammenfassung
Im Kampf gegen Terroristen, Cyber-Kriminalität und Verbrechen im Allgemeinen, setzen Regierungen und Staaten nicht selten auf geheimdienstliche Mittel. Betrachten wir die Arbeit der jeweiligen Akteure genau, so beobachten wir, dass sich deren Aktivitäten längst auf das Internet verlagert haben. E-Spionage verkörpert beide Seiten einer Medaille: Sie kann mit einem Cyberangriff einhergehen, aber auch mit den Abwehrmaßnahmen des selbigen. Allein aus diesem Grund werden Spionage und Abwehrdienste immer Anlass zu heißen Debatten geben.
Eddy Willems

11. Die Medien

Zusammenfassung
Im vorherigen Kapitel ging es um eine der wichtigsten Aufgaben des Staates, nämlich die Bevölkerung über sämtliche Gefahren im Cyberspace umfassend aufzuklären und zu informieren. Dafür ist es unerlässlich, die Medien mit ins Boot zu holen. Bei der Bekämpfung von Cyber-Kriminalität kommt Journalisten somit eine äußerst wichtige Rolle zu. Schließlich sind sie es, die Informationen sammeln, für uns aufbereiten und verständlich vor den allgegenwärtigen Gefahren im Internet warnen.
Eddy Willems

12. Die digitale Zukunft

Zusammenfassung
Auf die Frage, was uns in der Zukunft alles an Malware und Cybergefahren erwarten wird, kann ich mit zwei Worten antworten: „immer mehr“. Wir werden mehr denn jemals zuvor mit Viren und anderer Schadware konfrontiert sein, manchmal ändert sich die Form, manchmal die Plattform. Auch die Menge an Malware wird zunehmen und die Cybergefahren im Allgemeinen werden größer: So naiv kann niemand sein, dass er ernsthaft davon überzeugt ist, die Cyberkriminalität oder Spionage könne mit einem Mal gestoppt werden, weil einzelne Kriminelle zur Strecke gebracht wurden. Ganz im Gegenteil: Die Zahl derer, die ihre Chance beim Schopf ergreifen, wird kontinuierlich steigen. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass potenzielle Opfer und Malware-Jäger sich immer größeren Herausforderungen stellen müssen. Und doch bin ich sicher, dass wir immer eine Lösung finden werden, auch für die Cybergefahren der Zukunft.
Eddy Willems

13. Beängstigend – Eine Kurzgeschichte

Zusammenfassung
Lien Sanders versteht die Welt nicht mehr. Gerade erst hat sie den Konferenzraum bei ihrem Kunden Bio Dynamics betreten, da spürt sie plötzlich starke Schmerzen in den Augen, die von ihren Smartlinsen verursacht werden. Ihre Augen sind so trocken wie eine Wüste und die Kontaktlinsen reiben wie Sandpapier an der Hornhaut. Sie hat keine andere Wahl, sie muss die Linsen herausnehmen und ihren Augen eine Pause gönnen.
Eddy Willems
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